Unsere Bartgeier Jakob, Smaragd, Glocknerlady und Inge tragen an einem Beckengurt einen Satellitensender.
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Bartgeier Jakob
Bartgeier Jakob
Steckbrief:
BV 676
Geboren am 24.03.2011 im Centro de Cria Guadalentin, Andalusien
männlich
Freigelassen am 21.06.2011 im Habachtal, Gemeinde Bramberg, Nationalpark Hohe Tauern
Kartenübersicht:
23.05.2013
Jakob hat in den letzten Wochen einen großen Ausflug untenommen. Aus dem Stubachtal kommend zog er durch Südtirol, Nordtirol und Vorarlberg in die Schweiz. Dort hielt er sich vornehmlich in den Kantonen Uri, Schwyz und Graubünden auf. Wie schon im letzten Jahr durchfog er das Nachbartal des aktuellen Schweizer Freilassungsplatzes. Seit 08. Mai ist Jakob wieder in Österreich. Nach einer Woche im Montafon legte er Stationen am Arlberg, im Pitztal und im Gschnitztal ein. Das Pfingstwochenende verbrachte Jakob in den Tuxer Alpen...
22.04.2013
Am 18. April erreichte Jakob von Fusch aus kommend Heiligenblut. Vermutlich traf er dort auf Smaragd, wobei die Senderdaten keinen eindeutigen Schluß zulassen. Unmittelbar danach zog es Jakob wieder nach Norden in sein aktuelles LIeblingstal Fusch.
10.04.2013
Jakob hält sich sich nach einem Kurzaufenthalt in Osttirol wieder im Pinzgau auf. Abwechselnd fliegt er im Stubachtal und im Felbertal.
03.04.2013
Jakob hat nach vielen Wochen das Fuscher- bzw. Raurisertal verlassen und hält sich nach einem Kurzbesuch im Hollersbachtal in Osttirol auf. Dabei besuchte Jakob am Karfreitag das Virgental und flog dann weiter ins Matreier Tauerntal. Er kennt das Gebiet sehr gut, da ers sich fast den gesamten Sommer im Tauerntal aufgehalten hat.
14.03.2013
Auch Jakob ist seit Wochen sehr standorttreu unterwegs. Er hält sich die meiste Zeit in Fusch und Rauris auf, wobei er alle paar Tage zwischen Fusch und Rauris hin und her wechselt. Sein Lieblingsgebiet ist der Bereich zwischen Seidlwinkltal und dem Bereich Fuschertörl. Höhenmäßig wechselt er dabei zwischen 1000 m (Fusch bzw. Rauris) und knapp 2500 m Seehöhe.
25.02.2013
Nach einigen Tagen im sonnigen Osttirol (Virgen, Tauerntal, Kalser Dorfertal) ist Jakob im Februar wieder in den Pinzgau zurückgekehrt. Die meiste Zeit hält er sich in Fusch und Rauris auf. Kürzlich konnte er wohl in Rauris gemeinsam mit einem der dortigen Paarvögel beobachtet werden.
28.01.2013
Jakob hat sich in der letzten Woche zwischen Fusch und dem Stubachtal aufgehalten. Am Sonntag flog er in einem Zug nach Osttirol und befindet sich aktuell im sonnigen Virgental.
22.01.2013
Jakob ist wieder online!
Am 18. Dezember erreichten uns die letzten Signale von Jakobs Sender. Schon in den Tagen davor hatte er nur unregelmäßig Daten geliefert. Am 20. Januar erreichte uns schließlich ein neuer Datensatz. Jakob geht es gut und er ist gerade zwischen Fusch, Kaprun und dem Stubachtal unterwegs. Durch eine Schlechtwetterphase war Mitte Dezember der Akku seines Senders unter die minimale Betriebsanforderung von 3 Volt gesunken. Jetzt startet Jakob mit vollen Batterien in die neue Saison.
14.01.2013
Am 18. Dezember erreichten uns die letzten Signale von Jakobs Sender. Zu dem Zeitpunkt hielt sich Jakob im Felbertal auf. Ähnlich wie Mitte November bei Smaragd gingen dem Senderausfall einige Tage mit unregelmäßigen Datenmengen voraus. Die Akkuleistung war zu dem Zeitpunkt schon relativ gering, scheint aber nicht der Grund für den Ausfall zu sein. Deshalb ist im Unterschied zum letzten Winter die Hoffnung sehr klein, daß Jakobs Sender im Frühjahr wieder Daten liefert. Eine ganze Reihe gleicher Sender auf Geiern in der Schweiz und in Frankreich sind schon deutlich früher ausgefallen. Ein fast baugleicher Sender auf einem Bartgeier in Andalusien läuft hingegen seit sieben Jahren!
11.12.2012
Jakob verbrachte die letzten Wochen in Fusch. Nach einem kurzen Abstecher ins Stubachtal (vielleicht hat er dort Smaragd besucht) hält er sich seit gestern wieder im oberen Tauerntal (Osttirol) auf.
28.11.2012
Jakob hält sich schon seit Wochen im Fuschertal auf und bevorzugt dabei die orografisch linke Seite. Mehrfach traf er dort natürlich auch auf Inge bzw. Smaragd, die drei waren aber nie wirklich gemeinsam unterwegs. Jakob fliegt sehr viel und lädt seinen Akku fleissig auf, sein Sender liefert damit bis zu 16 Positionen pro Tag.
30.10.2012
Geiertreffen in Fusch
Unsere restlichen drei Junggeier (Inge, Jakob und Smaragd) fliegen aktuell alle drei im Fuschertal. Interessanterweise scheinen die drei getrennt voneinander unterwegs zu sein. Den Wintereinbruch haben offensichtlich alle Geier gut überstanden.
08.10.2012
Glocknerlady zeigte sich hingegen etwas verhaltener. Bis auf einige kleinere Ausflüge beflog sie ausschließlich das Fleißtal. Am Samstag mittag dann startete sie voll durch und erreichte kurze Zeit später den Polinik, den Hauptgipfel der Kreuzeckgruppe. Dieses Gebiet wird zwar recht regelmäßig von Gänsegeiern beflogen, Bartgeierbeobachtungen sind dort aber sehr selten.
Jakob wurde zuletzt am Samstag im Gschlöß in Begleitung von zwei weiteren Bartgeiern gesichtet.
17.09.2012
Endlich wieder neue Daten von Jakob!
Nach fast zwei Wochen schickt Jakob wieder Daten. Er war im hinteren Defreggental untergetaucht und bewegte sich erfolgreich außerhalb jeglicher Handynetze. Seit ein paar Tagen hält er sich im Südtiroler Ahrntal auf und konnte von dort auch die Daten der letzten Wochen nachschicken. Smaragd hält sich konstant im Stubachtal auf.
29.08.2012
Jakob und Smaragd fliegen seit Sommerbeginn ausschließlich im Nationalpark. Smaragd besuchte dabei natürlich auch die beiden jungen Mädels im Fleißtal. Aktuell hält er sich wieder im Raum Heiligenblut auf, mit einem Besuch im Fleißtal ist jederzeit zu rechnen.
24.07.2012
Jakob und Smaragd sind nach ihren frühsommerlichen Ausflügen nach Holland bzw. Frankreich aktuell dem Nationalpark wieder treu. Jakob hält sich seit Wochen im Osttiroler Tauerntal auf. Smaragd läßt sich seit Tagen immer wieder am heurigen Freilassungsplatz blicken. Bei seinem ersten Besuch hat unsere beiden Jungmädels wohl mal aus der Nähe betrachtet, in den letzten Tagen würdigte er die beiden mit keinem Blick. Verpasst hat er dann heute auch den Erstflug von Glocknerlady.
19.06.2012
Nach seiner Reise quer durch Europa treibt sich Jakob wieder im Pinzgau herum. Am Samstag konnte er gemeinsam mit einem 2-3 jährigen wilden Bartgeier im Habachtal fotografiert werden.
Smaragd hingegen ist am Tag von Jakobs Rückkehr nach Westen geflogen. Die aktuellsten Daten von Smaragd stammen aus der Schweiz, leicht nördlich von Eiger, Mönch und Jungfrau. Ob sich die beiden noch in den Tauern getroffen haben wissen wir noch nicht. Jakob hält sich gerade in Bereichen ohne Netzabdeckung auf und hat seit Freitag keine Daten geschickt.
11.06.2012
Endlich wieder in den Alpen!
Jakob fliegt wieder in den Alpen. Nach einer beeindruckenden Tour kreuz und quer durch Holland, Belgien und Frankreich hält sich Jakob endlich wieder im Hochgebirge auf. Schon am 30. Mai hat unser Junggeier die nördlichen Ausläufer der Gänsegeiervorkommen in Südfrankreich erreicht und konnte dort in Begleitung von 12 Gänsegeiern gesehen und fotografiert werden. Am 07. Juni hat Jakob dann die Rhone überflogen und damit die französischen Hochalpen erreicht. Von Val d´Isere zog Jakob in den Nationalpark Gran Paradiso im italienische Aostatal. Alle Positionen der letzten Tage stammen aus Höhen von 2000 bis knapp 3000 m.
Ein weiterer Bartgeier des Projektes (Scadella, CH 2011, www.bartgeier.ch) ist aktuell Richtung Norden unterwegs und erreichte der Tage das Grenzgebiet Deutschland / Belgien. Die Ursachen für diese Ausflüge Richtung Norden sind uns leider nicht bekannt.
28.05.2012
Sonntag früh ist unser Jakob in knapp 850 m Höhe südlich von Paris vorbeigezogen und hat dabei aus gut 15 km Entfernung Versailles gesehen. Seither fliegt er ziemlich genau in Richtung Mont Blanc. Die letzte Nacht verbrachte er in einem Hügelgebiet im nördlichen Burgund. Bei aktueller Flugrichtung und Geschwindigkeit sollte Jakob die verbleibenden 250 km bis in die Alpen morgen leicht schaffen. Damit wäre er wieder in ihm bekanntem Gebiet und in einem Lebensraum, der ihm Nahrung und Kontakt zu anderen Bartgeiern bietet. Vor wenigen Wochen hatte Jakob ja schon einmal das Mont Blanc Gebiet besucht, damals natürlich ohne Umweg über die Nordsee....
25.05.2012
Jakob on Tour!
Warum nach Hause fliegen, wenns unterwegs doch so schön ist. Gestern bestand noch die Hoffung, Jakob sei schon wieder am Weg zurück in die Alpen. Unser Reisevogel blieb hingegen seiner südwestlichen Flugrichtung treu, überquerte Belgien und erreichte gestern gegen 17 Uhr Frankreich. Und wenn schon in Frankreich, dann muß man natürlich das Meer gesehen haben. Jakobs aktuellste Position erreichte uns heute 13 Uhr aus dem Mündungsgebiet der Somme (südlich von Cale)... morgen 17 Uhr werden wir mehr wissen.
24.05.2012
Jakob ist wieder am Weg Richtung Süden. Nach einer Woche Nordsee hat unser junger Herr wohl doch befunden, dass ihm das Flachland nicht ganz so behagt. Seit Dienstag ist er wieder Richtung Alpen unterwegs. Er fliegt dabei in 5-600 m Höhe ziemlich genau Richtung Süden. Die erste Nacht unterwegs verbrachte er in einem Hügelgebiet nordwestlich Ahrnheim und folgte dann noch kurz dem Rhein. Kurz vor Duisburg wurde Jakob die Sache dann zu städtisch und folgte schließlich der Maas bis nach Maastricht. Bei Genk verbrachte er die letzte Nacht. Vor ihm liegen jetzt die Ardennen, die Vogesen und der Schwarzwald, dank gutem Wetter könnte er schon bald im Süden die verschneiten Alpen erkennen...
02.05.2012
Einmal Mont Blanc und retour: Jakob und Smaragd entwickeln sich zu wahren Langstreckenfliegern. Jakob startete am Montag im Lechtal und wurde am Nachmittag noch auf der Kanisfluh im Bregenzerwald beobachtet (dort erfolgte 1880 eine der letzten Bartgeierbruten in Österreich). Dann zog er quer durch die gesamte Schweiz und ereichte am 27.04 morgens Annecy. Nach einem Abstecher nach Albertville (Val D´Isere) flog Jakob am Mont Blanc entlang, durchs Wallis, das Berner Oberland und quer durch die Zentralschweiz. Am Montag vormittag erreichte uns die vorerst letzte Position aus dem Bergstock gegenüber von Feldkirch (Vlbg)....
Smaragd erkundete derweil Osttirol, Oberkärnten, den Lungau, die Obersteiermark und landete schließlich im oberösterreichischen Salzkammergut. Er besuchte dabei den Talschluß des Almtales (Grünau, Oberösterreich) und damit ein weiteres historisches Bartgeierbrutrevier (letzte Brut so um 1867). Am Weg retour in die Hohen Tauern überflog Smaragd noch den Pass Lueg und das Blühnbachtal.
24.04.2012
Jakob hielt sich nach seinem Ausflug zur Zugspitze zunächst an seinem Freilassungsort, dem Habachtal auf.
Nach einem Abstecher ins Stubachtal erreichten uns noch Positionen aus dem hinteren Virgental. Seit nunmehr bald zwei Wochen erreichten uns keine neuen Daten. Sichtbeobachtungen gibt es derweil auch keine. Sollten Sie Jakob eventuell im Zuge einer Skitour im Pinzgau gesichtet haben, bitten wir um die Meldung der Beobachtung.
11.04.2012
Jakob und Smaragd haben uns den Ort ihres Osterurlaubs bis dato verheimlicht. Seit Beginn der Karwoche gibt es keine neuen Daten. Jakob war zuletzt wieder im Pinzgau und besuchte das Stubach- bzw. das Habachtal. Die entlegenen Hochtäler werden aktuell aufgrund der ausapernden Lawinenopfer immer interessanter. Aufgrund des dort vorherschenden schlechten Handyempfangs kommt es aber immer wieder zu Übertragungsproblemen. Die Daten gehen natürlich nicht verloren und werden zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt.
Smaragd ist nach einigen Tagen in Osttirol in der Karwoche zu einer weiteren großen Tour gestartet. Übers Stubaital flog er zur Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands.
26.03.2012
Gerade sind frische Positionen von Jakob gekommen. Nach seinem Ausflug letzte Woche nach Südtirol und seiner Rückkehr in den Pinzgau war er übers Wochenende mal schnell im bayerischen Ammergau. Am Weg hat er dabei noch das gesamte Karwendel durchflogen. Seit gestern Nachmittag ist Jakob wieder im Pinzgau. Wir hoffen natürlich zusätzlich zu den Senderdaten noch Beobachtungen der beiden zu bekommen. Beobachtungen können telefonisch oder per email an das Bartgeierteam weitergeleitet werden. Über www.bartgeier.ch lassen sich bartgeiersichtungen auch direkt online eingeben oder auf der facebook Seite des Nationalparks posten.
Bartgeierhotline: +43-664-8203055
Email: beobachtung@gmx.net bzw. bartgeier@gmx.at
21.03.2012
Jakob war am Donnerstag, 15. März, noch im Stubachtal, erst am 19. März erreichten uns wieder seine neue Positionen:
Jakob hat am Freitag ebenfalls das Stubachtal verlassen und am nachmittag Smaragd im Tauerntal getroffen.
Vermutlich gemeinsam sind die beiden dann am Samstag Richtung Staller Sattel geflogen, Samstag Mittag war Jakob hingegen erst im Umbaltal. Über die Jagdhausalmen und das Patscher Tal ist Jakob schließlich ebenfalls nach Südtirol gezogen und hält sich aktuell im Ahrntal auf. Es ist mit weiteren längeren Touren in den nächsten Tagen zu rechnen.
06.03.2012
Jakob und Smaragd noch immer im Stubachtal
Nach wie vor halten sich Jakob und Smaragd im Pinzgauer Stubachtal (Nationalpark Hohe Tauern) auf. Allein in den letzten beiden Wochen sind in dem Bereich zumindest zwei Gämsen abgestürzt und konnten von den beiden Junggeiern genutzt werden. Jakob ist zumeist der erste an einem neuen Kadaver. Smaragd hingegen sitzt nur daneben und bettelt um Futter. Den Rest des Tages verbringen die beiden aber gerne zusammen und übernachten zumeist auch in den selben Felsen. Der Sender von Smaragd hat sich wieder gut aufgeladen und liefert aktuell wieder tagtäglich neue Daten.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.
16.02.2012
Jakob und Smaragd gemeinsam im Stubachtal
Nach einer längeren Unterbrechung im Dezember schickt Jakob wieder regelmäßig Daten. Er wechselt alle paar Tage zwischen Stubach- und Kaprunertal und sucht immer wieder diesselben Lawinenrinnen auf.
Smaragd hält sich schon seit Anfang Dezember im Stubachtal auf. Sein Lieblingsbereich ist ein vereister schattiger Nordhang, weshalb seine Solarzelle Probleme hat, die Batterie seines Senders ausreichend aufzuladen. Bei einer Vorortkontrolle konnten gestern beide Junggeier gemeinsam bebachtet werden.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.
Bartgeier Smaragd
Bartgeier Smaragd
Steckbrief:
BV 675
Geboren am 19.03.2011 im Tierpark Berlin
Männlich
Freigelassen am 21.06.2011 im Habachtal, Gemeinde Bramberg, Nationalpark Hohe Tauern
Kartenübersicht:
23.05.2013
Smaragd ist nach vielen Wochen am Katschberg wieder in sein Lieblingsgebiet Stubachtal zurückgekehrt. Am Weg besuchte er noch das Brutpaar im Rauriser Krumltal und traf im Bereich Rauris/Fusch auf die frisch freigelassene Glocknerlady...
22.04.2013
Einmal schnell durch den gesamten Nationalpark zog es Smaragd in den letzten Tagen. Vom Lungau über Großarl, Rauris und Kaprun flog Smaragd nach Heiligenblut. Nach einer Tour durch die Schobergruppe überflog er am Dienstag den Bauernhof von Bartgeierbetreuer Michael Knollseisen in Mörtschach, machte schnell einen Abstecher zum 2012er Freilassungsplatz im Fleißtal und segelte dann in einer Linie zurück Richtung Maltatal.
10.04.2013
Smaragd wurde in der Karwoche von dem neuen Weibchen des Katschberger Paares (ein 6-jähriges Weibchen hat dort nach schweren Kämpfen das territoriale Weibchen Ambo in der Karwoche aus ihrem Revier geworfen und ihren Partner Hubertus 2 übernommen) aus dem Raum Katschberg vertrieben. Letzte Woche hielt sich Smaragd mehrheitlich im Maltatal auf.
03.04.2013
Smaragd hat wie alle unsere Geier seit einiger Zeit ein leichtes Komunikationsproblem. Aufgrund technischer Probleme bei der Datenübertragung schicken unsere Geier aktuell nur wenige Sms. Wie schon seit Beginn des Jahres hält sich Smaragd nach wie vor zwischen dem Lungau und dem Maltatal auf und wird dort regelmäßig gemeinsam mit Kruml 2 (Rauris 2011) beobachtet. Am Osterwochenende wurden die beiden massiv von einem sechsjährigem Weibchen attackiert und aus dem Katschberger Brutrevier vertrieben.
14.03.2013
Smaragd hält sich aktuell zwischen Obertauern (Salzburg) und dem Maltatal (Kärnten) auf und befliegt dabei ein Gebiet mit einer Nord-Süderstreckung von ca. 50 km. Regelmäßig trifft er dabei auf die Wildvögel Primus (Katschberg 2012) Kruml 2 (Rauris 2011) sowie das Katschberger Paar. Zumeist hält er sich dabei in Höhenlagen von 1500 bis 2000 Metern auf.
25.02.2013
Smaragd sendet aktuell nur sporadisch Daten. Die letzten Positionen erreichten uns am 05. Februar aus Rauris. Seit Tagen hält er sich hingegen mit Kruml 2 (Rauris 2011) und Primus (Katschberg 2012) in den östlichen Ausläufern der Hohen Tauern auf.
28.01.2013
Smaragd ist wieder online! Seit Mitte November haben wir auf ein Lebenszeichen von Smaragd gewartet. Dieser Tage war es endlich soweit. Smaragd hält sich aktuell in Fusch auf. Soweit bis dato nachvollziehbar hielt er sich in den letzten 2 Monaten zwischen Fusch, Kaprun und dem Stubachtal auf und hat seinen Hauptfluggebieten treu geblieben. Bleibt zu hoffen, daß wir künftig regelmäßig Daten von Samargd erhalten.
14.01.2013
Wir haben seit Mitte November (Ausfall Sender) keine Hinweise auf den Verbleib von Smaragd. Allfällige mögliche Beobachtungen mögen bitte an uns weitergeleitet werden.
11.12.2012
Seit Wochen kommen keine neuen Daten von Smaragd. Im zuge einer Vor-Ort-Kontrolle sollen diese Woche sein letztjähriges Winterquartier kontrolliert werden. Ziel ist es den Vogel zu beobachten und festzustellen, ob er den Sender noch trägt. Smaragds Sender bekam auch letzten Winter nicht ausreichend Sonne, um Daten zu schicken. Erst mit dem deutlichen Anstieg der Sonnenscheindauer im Februar erwachte der Sender wieder zum Leben.
28.11.2012
Smaragd wechselt laufend zwischen seinem Lieblingsort Stubachtal und dem Rauriser Seidlwinkltal hin und her. Längere Aufenthalte gab es primär im Fuschertal. Sein Akku ist schon deutlich schwächer als der von Jakob und nur unregelmäßig erreichen uns derzeit bis zu 5 Positionen pro Tag.
30.10.2012
Geiertreffen in Fusch
Unsere restlichen drei Junggeier (Inge, Jakob und Smaragd) fliegen aktuell alle drei im Fuschertal. Interessanterweise scheinen die drei getrennt voneinander unterwegs zu sein. Den Wintereinbruch haben offensichtlich alle Geier gut überstanden.
08.10.2012
Inge zieht schon seit Wochen immer größere Kreise ums Fleißtal. Letzte Woche flog sie quer durch die Schobergruppe ins Kalser Dorfertal und dann weiter ins Hollersbachtal. Am Sonntag kehrte sie in Begleitung von Smaragd (Habachtal 2011) wieder an den Freilassungsplatz zurück.
17.09.2012
Endlich wieder neue Daten von Jakob!
Nach fast zwei Wochen schickt Jakob wieder Daten. Er war im hinteren Defreggental untergetaucht und bewegte sich erfolgreich außerhalb jeglicher Handynetze. Seit ein paar Tagen hält er sich im Südtiroler Ahrntal auf und konnte von dort auch die Daten der letzten Wochen nachschicken. Smaragd hält sich konstant im Stubachtal auf.
29.08.2012
Jakob und Smaragd fliegen seit Sommerbeginn ausschließlich im Nationalpark. Smaragd besuchte dabei natürlich auch die beiden jungen Mädels im Fleißtal. Aktuell hält er sich wieder im Raum Heiligenblut auf, mit einem Besuch im Fleißtal ist jederzeit zu rechnen.
24.07.2012
Jakob und Smaragd sind nach ihren frühsommerlichen Ausflügen nach Holland bzw. Frankreich aktuell dem Nationalpark wieder treu. Jakob hält sich seit Wochen im Osttiroler Tauerntal auf. Smaragd läßt sich seit Tagen immer wieder am heurigen Freilassungsplatz blicken. Bei seinem ersten Besuch hat unsere beiden Jungmädels wohl mal aus der Nähe betrachtet, in den letzten Tagen würdigte er die beiden mit keinem Blick. Verpasst hat er dann heute auch den Erstflug von Glocknerlady.
19.06.2012
Nach seiner Reise quer durch Europa treibt sich Jakob wieder im Pinzgau herum. Am Samstag konnte er gemeinsam mit einem 2-3 jährigen wilden Bartgeier im Habachtal fotografiert werden.
Smaragd hingegen ist am Tag von Jakobs Rückkehr nach Westen geflogen. Die aktuellsten Daten von Smaragd stammen aus der Schweiz, leicht nördlich von Eiger, Mönch und Jungfrau. Ob sich die beiden noch in den Tauern getroffen haben wissen wir noch nicht. Jakob hält sich gerade in Bereichen ohne Netzabdeckung auf und hat seit Freitag keine Daten geschickt.
11.06.2012
Smaragd zieht derweil seine Kreise durch den Tiroler und Salzburger Anteil des Nationalparks Hohe Tauern. Sein Lieblingsgebiet ist nach wie vor das Stubachtal. Dort wurde er kürzlich auch in Begleitung eines unmarkierten halbwüchsigen Bartgeiers beobachtet.
02.05.2012
Einmal Mont Blanc und retour: Jakob und Smaragd entwickeln sich zu wahren Langstreckenfliegern. Jakob startete am Montag im Lechtal und wurde am Nachmittag noch auf der Kanisfluh im Bregenzerwald beobachtet (dort erfolgte 1880 eine der letzten Bartgeierbruten in Österreich). Dann zog er quer durch die gesamte Schweiz und ereichte am 27.04 morgens Annecy. Nach einem Abstecher nach Albertville (Val D´Isere) flog Jakob am Mont Blanc entlang, durchs Wallis, das Berner Oberland und quer durch die Zentralschweiz. Am Montag vormittag erreichte uns die vorerst letzte Position aus dem Bergstock gegenüber von Feldkirch (Vlbg)....
Smaragd erkundete derweil Osttirol, Oberkärnten, den Lungau, die Obersteiermark und landete schließlich im oberösterreichischen Salzkammergut. Er besuchte dabei den Talschluß des Almtales (Grünau, Oberösterreich) und damit ein weiteres historisches Bartgeierbrutrevier (letzte Brut so um 1867). Am Weg retour in die Hohen Tauern überflog Smaragd noch den Pass Lueg und das Blühnbachtal.
24.04.2012
Ebenfalls kurz untergetaucht war Smaragd: die Positionen einer ganzen Woche fehlen. Dafür erreichte Smaragd inzwischen das Kommando, die Anzahl Positionen pro Tag auf 4 zu erhöhen. Aktuell hält er sich wie schon den ganzen Winter im Stubachtal auf. Und das nicht alleine: gestern wurde er mit einem jüngeren, nicht markierten Geier beobachtet. Hat sich Smaragd eventuell von einem seiner Ausflüge ein junges Geiermädchen mitgebracht?
11.04.2012
Jakob und Smaragd haben uns den Ort ihres Osterurlaubs bis dato verheimlicht. Seit Beginn der Karwoche gibt es keine neuen Daten. Jakob war zuletzt wieder im Pinzgau und besuchte das Stubach- bzw. das Habachtal. Die entlegenen Hochtäler werden aktuell aufgrund der ausapernden Lawinenopfer immer interessanter. Aufgrund des dort vorherschenden schlechten Handyempfangs kommt es aber immer wieder zu Übertragungsproblemen. Die Daten gehen natürlich nicht verloren und werden zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt.
Smaragd ist nach einigen Tagen in Osttirol in der Karwoche zu einer weiteren großen Tour gestartet. Übers Stubaital flog er zur Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands.
26.03.2012
Smaragd startete am Donnerstag im Habachtal und flog in die Leoganger Steinberge. Am Freitag zog er über das Berchtesgadener Land zum Untersberg bei Salzburg, am Nachmittag erreichte er dann Mühlbach am Hochkönig. Es ist echt beeindruckend, wie schnell junge Bartgeier solche Distanzen überwinden können. Die wiederholte Rückkehr an ihren "Geburtsort (=Freilassungsplatz)" ist typisch für junge Bartgeier. Wir hoffen natürlich zusätzlich zu den Senderdaten noch Beobachtungen der beiden zu bekommen. Beobachtungen können telefonisch oder per email an das Bartgeierteam weitergeleitet werden. Über www.bartgeier.ch lassen sich bartgeiersichtungen auch direkt online eingeben oder auf der facebook Seite des Nationalparks posten.
Bartgeierhotline: +43-664-8203055
Email: beobachtung@gmx.net bzw. bartgeier@gmx.at
21.03.2012
Viele Monate verbrachte Smaragd am Eingang des Stubachtales im Salzburger Pinzgau.
Bis auf einen Ausflug nach Kaprun bewegte er sich zumeist in einem Radius von weniger als 5 km.
Steile Felswände boten ihm selbst im Hochwinter gute Thermik, viel Schnee und zahlreiche vereiste Lawinenrinnen sorgten für die nötige Nahrung in Form abgestürzter Gämsen und Hirsche. Doch letzte Woche wurde es ihm dann doch zu eng und es zog ihn in den Süden. Mittags noch im Stubachtal verbrachte er den Nachmittag im Astental in der Gemeinde Mörtschach. Am Donnerstag zog er über meinen Bauernhof hinweg (war leider nicht daheim) nach Kals. Nach einem Abstecher ins Dorfertal und ins Tauerntal tauchte er am Samstag am Antholzer See in Südtirol auf.
06.03.2012
Jakob und Smaragd noch immer im Stubachtal
Nach wie vor halten sich Jakob und Smaragd im Pinzgauer Stubachtal (Nationalpark Hohe Tauern) auf. Allein in den letzten beiden Wochen sind in dem Bereich zumindest zwei Gämsen abgestürzt und konnten von den beiden Junggeiern genutzt werden. Jakob ist zumeist der erste an einem neuen Kadaver. Smaragd hingegen sitzt nur daneben und bettelt um Futter. Den Rest des Tages verbringen die beiden aber gerne zusammen und übernachten zumeist auch in den selben Felsen. Der Sender von Smaragd hat sich wieder gut aufgeladen und liefert aktuell wieder tagtäglich neue Daten.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.
16.02.2012
Jakob und Smargad gemeinsam im Stubachtal
Nach einer längeren Unterbrechung im Dezember schickt Jakob wieder regelmäßig Daten. Er wechselt alle paar Tage zwischen Stubach- und Kaprunertal und sucht immer wieder diesselben Lawinenrinnen auf.
Smaragd hält sich schon seit Anfang Dezember im Stubachtal auf. Sein Lieblingsbereich ist ein vereister schattiger Nordhang, weshalb seine Solarzelle Probleme hat, die Batterie seines Senders ausreichend aufzuladen. Bei einer Vorortkontrolle konnten gestern beide Junggeier gemeinsam bebachtet werden.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.
Bartgeier Glocknerlady
Bartgeier Glocknerlady
Steckbrief:
BV 718
Geboren am 17.03.2011 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin, Andalusien
weiblich
Freigelassen am 23.06.2011 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern
Kartenübersicht:
Aktuelle News
23.05.2013
Bei sonnig stürmischen Wetter startete Glocknerlady am Sonntag 05. Mai zu einem neuen Leben in freier Wildbahn. Nach ihrer schweren Bleivergiftung hatte sie sechs Monate in der Bartgeierstation in Haringsee (NÖ) verbracht und war dort erfolgreich entgiftet und gesund gepflegt worden. Momente nach der Freilassung zog sie vom Schareck (Heiligenblut) über ihr ehemaliges Freilassungsrevier. Wenig später wurde sie von einem jungen Steinadler begrüßt, dem sie sofort zeigte, wer jetzt wieder das Sagen im Luftraum hat. Die erste Woche nach der Wiederfreilassung verbrachte Glocknerlady im Seidlwinkltal. Wie erwartet war sie dabei recht kleinräumig unterwegs. Das im Fleißtal ausgelegte Futter nutzte sie hingegen nicht. Letzte Woche flog die junge Dame schließlich nach Fusch. Geschickt fand sie mit dem Bereich Gleiwitzerhütte wieder ein Gebiet ohne Handynetz, weshalb sich die regelmäßige Kontrolle schwierig gestaltete. Seit Mittwoch fliegt sie im Bereich Fusch/Ferleiten. Letzten Freitag konnte sie dort mehrere Stunden in Begleitung eines 2011 bzw. 2012 geborenen wilden Bartgeiers beobachtet werden. Glocknerlady schien es dabei großen Spaß zu machen den Wildvogel spielerisch zu attackieren. Hoffen wir, dass sich die junge Dame gut weiterentwickelt und wir sie nie mehr wiedereinfangen müssen...
22.04.2013
Unsere Blei-Lady trainiert schon ihre Schwingen. Sie sitzt immer noch im Bartgeierzuchtzentrum Haringsee, in Bälde wird sie aber wieder ihre Kreise über den Hohen Tauern ziehen dürfen. In der zweiten Maiwoche sollten ihre Flüge wieder online zu sehen sein. Wünschen wir ihr einen erfolgreichen Neustart!
10.04.2013
Ein letzte Untersuchung unserer "Blei-Lady" letzte Woche verlief positiv. Die ehemals hohen Bleiwerte im Blut sind nicht mehr nachweissbar. Die Vorbereitungen für eine Wiederfreilassung in Heiligenblut laufen.
03.04.2013
Glocknerlady sitzt nach ihrer Bleivergiftung im November immer noch in der Bartgeierzuchtstation in Haringsee (NÖ). Die Vorbereitungen für eine baldige Freilassung laufen schon. Heute wurde sie in ihrer Voliere eingefangen und untersucht. Dabei wurde auch Blut genommen, um die aktuellen Bleiwerte messen zu können. Ebenfalls überprüft wird in nächster Zeit ihr Sender. Dies soll sicherstellen, dass er nach ihrer Freilassung einwandfrei funktioniert und möglichst viele Daten über die ersten Ausflüge von Glocknerlady an uns weiterleitet. Sofort nach ihrer Freilassung werden wieder tagtäglich Daten auf unserer Homepage zur Verfügung stehen.
14.03.2013
Glocknerlady ist immer noch aufgrund ihrer Bleivergiftung in Pflege in der Bartgeierstation Haringsee (www.egsoesterreich.org) und soll in der Woche nach Ostern freigelassen werden.
25.02.2013
Diese Woche wird unsere Glocknerlady einer letzten Bleiuntersuchung unterzogen. Sollten die Werte nach wie vor passen steht einer baldigen Freilassung nichts mehr im Wege.
28.01.2013
Glocknerlady erholt sich nach wie vor in der Bartgeierzuchtstation Haringsee von ihrer Bleivergiftung. In wenigen Wochen soll sie wieder in die Freiheit entlassen werden.
22.01.2013
Glocknerlady sitzt im Bartgeierzuchtzentrum Haringsee und erholt sich von ihrer Bleivergiftung.
14.01.2013
Glocknerlady ist weiter auf dem Weg der Besserung. Ihre Bleiwerte sind nach wie vor unter der Nachweisgrenze und es zeigen sich nach wie vor keine Hinweise auf eventuelle bleibende Schäden. Sobald die im Zuge der Entgiftung abgestoßenen Federn wieder nachgewachsen sind, wird sie wieder ins Freiland entlassen (vermutlich Anfang März).
11.12.2012
Glocknerlady befindet sich nach wie vor in Haringsee. Sollte die Entgiftung weiter erfolgreich verlaufen rechnen wir mit einer möglichen Wiederfreilassung im März in Heiligenblut.
28.11.2012
Glocknerlady wurde wie berichtet Anfang November in Slowenien mit einer akuten Bleivergiftung eingefangen. Sie befindet sich nach wie vor im Bartgeierzuchtzentrum Haringsee (NÖ) und wird dort behandelt. Zu Bleivergiftungen bei Greifvögeln kommt es durch die Aufnahme von Jagdgeschoßresten, welche sich in Aufbrüchen (nach dem Schuß im Gelände entsorgte Innereien) finden. Geier lösen aufgrund ihrer effektiven Verdauung aufgenommene Bleisplitter auf. Die Folge sind schwere Vergiftungen und Störungen des zentralen Nervensystems. Unsere Lady konnte aufgrund ihres Senders zum Glück rechtzeitig gefunden werden. Die Bleiwerte in ihrem Blut waren aber so hoch, dass sie eigentlich nicht mehr leben dürfte. Wichtigster Teil der Behandlung ist der Versuch, das Schwermetall aus ihrem Körper unter Verabreichung einer Calziumverbindung herauszuwaschen. Glocknerlady kann inzwischen wieder fliegen und frißt reichlich. Aufgrund der hohen Bleiwerte und einhergehender massiver Federver sluste wird sich eine mögliche Wiederfreilassung wohl bis ins Frühjahr hinein ziehen.
31.10.2012
Glocknerlady erreicht Slowenien
Immer spannender wird der aktuelle Ausflug von Glocknerlady: heute flog sie schon wieder an die 60 km Richtung Süden. Nahe Lavamünd überflog sie unsere Staatsgrenze, wenig später bei Dravograd die Drau. Aus einem nur 800 m hohen Hügelgebiet südlich von Mislinja erreichte uns um 15 Uhr die bisher letzte Position. So langsam sollte sich die junge Dame wieder Richtung Westen begeben, die nächsten höheren Berge liegen in 50 km Entfernung südlich von Eisenkappel.
30.10.2012
Glocknerlady auf Tour durch Südkärnten
Nach ihrem Ausflug in die Steiermark ist unsere junge Dame wieder nach Kärnten zurückgekehrt. Sie zieht gerade im steirisch-kärntnerischen Grenzgebiet Richtung Koralpe. Sind wir gespannt ob es sie von dort weiter Richtung Slowenien ziehen wird.
23.10.2012
Inge und Glocknerlady besuchen die Steiermark
Unsere beiden jungen Damen nutzen das schöne Herbstwetter für immer weitere Ausflüge: Inge besuchte in den letzten zwei Wochen die Obersteiermark, das Maltatal und den Pongau. Seit einigen Tagen hält sie sich wieder im Glocknergebiet auf.
Glocknerlady flog in den letzten Tagen durchs Mölltal, besuchte den Millstättersee und begutachtete dann den Biosphärenpark Nockberge. Sonntag nachmittag flog sie über die Turracher Höhe in die Steiermark. Auf dem Weg durch Oberkärnten erreichte sie zu unserem Erstaunen mehrfach Tallagen. Die aktuellen Fluggebiete liegen hingegen wieder durchwegs weit ober 2000 m Seehöhe.
08.10.2012
Glocknerlady zeigte sich hingegen etwas verhaltener. Bis auf einige kleinere Ausflüge beflog sie ausschließlich das Fleißtal. Am Samstag mittag dann startete sie voll durch und erreichte kurze Zeit später den Polinik, den Hauptgipfel der Kreuzeckgruppe. Dieses Gebiet wird zwar recht regelmäßig von Gänsegeiern beflogen, Bartgeierbeobachtungen sind dort aber sehr selten.
Jakob wurde zuletzt am Samstag im Gschlöß in Begleitung von zwei weiteren Bartgeiern gesichtet.
17.09.2012
Glocknerlady und Inge fliegen nach ersten mehrtägigen Ausflügen in die Nachbartäler wieder zumeist im Fleißtal. Am Freitag hatten sie dort außerdem Besuch von Rurese (Rauris 2008). Alle drei besuchten dabei immer wieder eine Stelle, an der Freitag früh eine Steingeiß geschossen und aufgebrochen wurde. Aufgrund der Verwendung eines bleihältigen Jagdgeschosses wurde der Aufbruch sicherheitshalber entsorgt, um eine mögliche Bleivergiftung zu vermeiden.
Aufbrüche von mit nicht bleifreier Munition geschossener Wildtiere (speziell bei Gams- und Steinwild in Hochlagen) sollten stets vogelsicher entsorgt (eingegraben oder eingesteint) werden.
29.08.2012
Inge und Glocknerlady am Weg in die Selbstständigkeit
Unsere beiden Fleißtaler Geiermädels haben sich zu hervorragenden Fliegerinnen entwickelt. In den ersten drei Wochen nach dem Erstflug bewegten sich die beiden nur in einem Radius von weniger als 500 m um den Freilassungsplatz. Von Tag zu Tag geht es jetzt immer höher und weiter. Kontrolliert und beobachtet von unserem Bartgeierteam und von zahlreichen Nationalparkbesuchern. Der Freilassungsplatz befindet sich im großen Fleißtal bei Heiligenblut und ist vom Gasthaus Fleißkuchl aus in 30 Minuten erreichbar. Es gab auch reichlich Geierbesuch: 7-8 Bartgeier besuchten Inge und Glocknerlady in den letzten Wochen! Fast täglich besucht Kruml (Rauris 2010) unsere beiden jungen Damen. Kruml ist unser erster im Freiland geborener Wildvogel und schwerst angetan vom aktuellsten Geierzuwachs. Letzten Samstag schließlich überflog Inge das erste Mal die Grenze zu Salzburg. Gestern Montag kehrte sie erstmalig nicht ins Fleißtal zurück. Glocknerlady und Kruml verbrachten hingegen auch den gestrigen Morgen an einem der Futterplätze im Fleißtal.
24.07.2012
Inge und Glocknerlady haben sich in den letzten Wochen gut im Großen Fleißtal bei heiligenblut eingelebt. Nach heftigen Streitigkeiten vertragen sich die zwei jungen Damen aktuell prächtig, putzen sich gegenseitig und vertreiben gemeinsam lästige Kolkraben. Heut früh ist dann Glocknerlady erstmals aus dem unmittelbaren Nestbereich herausgeklettert und hat die weitere Umgebung erkundet. Beim Versuch wieder zurückzuklettern startete sie dann zu ihrem Jungfernflug, überquerte bei böigem Wind die Freilassungsnische und landete nach einem 70 m Flug eher unsanft an einem Steilhang. Wir sind schon auf die nächsten Flüge unserer Geiermädels gespannt.
Erleben Sie mit uns die ersten Flugversuche von Inge und Glocknerlady, die Beobachtungsstation im Großen Fleißtal ist täglich besetzt und in knapp 30 Minuten vom Almgasthof Fleißkuchl aus erreichbar.
Unsere beiden neuen Geier sind jetzt online verfügbar.
Glocknerlady, BV 718, geboren am 17.03.2012 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin (Andalusien), Weiblich, Freigelassen am 23.06.2012 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern
Inge, BV 720, geboren am 22.03.2012 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin (Andalusien), Weiblich, Freigelassen am 23.06.2012 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern
Unsere beiden Geiermädels haben sich gut im Fleißtal eingelebt. Nach einigen anfänglichen Streitereien verstehen sich die beiden relativ gut, fressen fleißig und entwicklen sich prächtig. Letzten Sonntag wurden die beiden noch ein letztes Mal eingefangen und mit solarbetriebenen Satellitensendern versehen. Ihre ersten Flugversuche stehen unmittelbar bevor. Die Bartgeierstation im Großen Fleißtal ist jeden Tag besetzt und die Geier werden faktisch rund um die Uhr beobachtet. Jeden Mittwoch gibt es zusätzlich eine geführte Wanderung vom Schareck zum Geierbeobachtungsstand. Erleben Sie mit uns die ersten Flugversuche von Inge und Glocknerlady.
Bartgeier Inge
Bartgeier Inge
Steckbrief:
BV 720
Geboren am 22.03.2011 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin, Andalusien
weiblich
Freigelassen am 23.06.2011 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern
Kartenübersicht:
Aktuelle News
23.05.2013
Inge hält sich wie schon seit Wochen im oberen Lechtal auf. Ihr Lieblingsgebiet sind die 5 Nebentäler südlich von Steeg und Bach. Einen schnellen Ausflug machte Inge auch nach Vorarlberg, wo sie die Berge rund um Lech besuchte...
10.04.2013
Inge spürt den Frühling! Nach einigen Wochen im Salzkammergut ist sie seit Montag Richtung Norden unterwegs. Über den Traunsee zog es sie in das Höllengebirge, wo sie ihre erste Nacht verbrachte. Gestern flog sie dann weiter über den Attersee und drehte im Bereich Obertrumer See in 1600 m Seehöhe Richtung Norden. Gegen Mittag überflog sie im Bereich Braunau den Inn und zog weiter in Richtung Norden. Inges letzte Positionen stammen aus einem Gebiet nördlich von Bad Griesbach in Niederbayern. Wir sind schon sehr gespannt, wohin sie ihre Frühlingsreise noch bringen wird....
03.04.2013
Inge scheint es in Oberösterreich zu gefallen. Seit gut einer Woche hält sie sich im Talschluß des Grünauer Almtales auf und beobachtet wohl aus weiter Ferne die Graugänse von Konrad Lorenz. Genau in dem Gebiet haben vor ca. 180 Jahren die letzten oberösterreichischen Bartgeier gebrütet. Die wohl letzten beiden ihrer Art wurden am 03. Februar 1824 im Bereich der Ruine Scharnstein geschossen. Das damals geschossene Weibchen hatte dabei legereife Eier in ihrem Körper.
14.03.2013
Inge bleibt aktuell den nördlichen Kalkalpen treu. Dabei pendelt sie laufend zwischen Bayern, Salzburg und Oberösterreich hin und her. Die beiden äußersten Positionen innerhalb der letzten Woche (Spitzstein bei Kiefersfelden und Altaussee im Salzkammergut) liegen dabei über 100 km voneinander entfernt. Noch sie war einer unserer Bartgeier so regelmäßig in diesen Gebieten unterwegs.
25.02.2013
Inge treibt sich nach wie vor im Norden herum. Nach einiger Zeit im Blümbachtal (Salzburg) durchstreifte sie am Wochenende den Nationalpark Berchtesgaden.
06.02.2013
Inge in Oberösterreich
Nach gut drei Wochen am Katschberg ist Inge am 31.01 nach Oberösterreich geflüchtet. Dem vorausgegangen war eine Interaktion mit einem erwachsenen Bartgeier, der sie nach einem Monat aus seinem Revier geworfen hat. Über Schladming und den Dachstein flog Inge nach Bad Goisern und hält sich aktuell am Hallstädter See auf. Das Salzkammergut birgt eine ganze Reihe von historischen Brutplätzen, wird aber aktuell sehr selten von Bartgeiern beflogen.
28.01.2013
Inge hält sich seit Wochen in den östlichen Hohen Tauern auf und trifft dort immer wieder auf das Katschberger Paar und auf Kruml 2. Kruml 2 ist unser 2011 in Rauris geschlüpfter zweiter Wildvogel und hält sich vornehmlich in Kärnten auf (zwischen Mallnitz und Katschberg). Jetzt im Hochwinter kommt es immer wieder zu Abstürzen bei Rot- und Gamswild. Der Tisch ist demnach für Bartgeier immer reichlich gedeckt.
22.01.2013
Inge ist ebenfalls wieder online. Gerade zwei Wochen hat ihre Sendepause gedauert. Sie hält sich nach wie vor in den östlichen Ausläufern der Hohen Tauern auf.
14.01.2013
Inges Sender funktioniert absolut einwandfrei. Mitte Dezember besuchte sie mehrfach die Reißeckgruppe und konnte dort immer wieder an einem Fuchsluderplatz beobachtet werden. Der Luderplatz wurde vorbildlich ausschließlich mit Schlachtabfällen bestückt. Die Aufbrüche der letzten Abschüsse wurden aufgrund der Bartgeierpräsenz für Vögel unerreichbar entsorgt. Weihnachten zog es Inge dann nach Zederhaus und später nach Hintermuhr (Lungau). Die ersten Tage des Jahres zeigte sie kaum Flugaktivität, sodaß eine Kontrolle vor Ort vorgenommen wurde. Die junge Dame war aber in sehr guter Verfassung und wechselte einen Tag später über den Katschberg nach Kärnten.
11.12.2012
Inge befliegt seit Wochen ausschließlich das Fuschertal. Meist hält sie sich an der steilen Sonnenseite auf und erreicht bei Schlechtwetterphasen immer wieder sehr tief gelegene Bereiche. Mehrfach angeflogene Positionen sollen diese Woche auf die Präsenz von Fallwild bzw. mögliche Fuchsluderplätze kontrolliert werden. Die kurzen Tage zeigen kaum Auswirkungen auf die Akkuleistung ihres Senders, der nach wie vor 19 Positionen pro Tag liefert.
28.11.2012
Inge hat sich in den letzten Wochen fast ausschließlich im Bereich Fusch-Seidlwinkl aufgehalten. Im Fuschertal traf sie wohl mehrfach auf die beiden einjährigen Geierjungs Jakob und Smaragd. Im Zuge der starken Schneefälle am 01. November hat sie den Freilassungsplatz im Heiligenbluter Fleißtal besucht. Am 25. November schließlich startete sie Richtung Westen und flog in einem Zug bis zum Hintersee. Wir sind schon gespannt wo es sie als nächstes hinziehen wird. Dank stärkeren Sender (im Vergleich zu den 2011 freigelassenen Geiern) erreichen uns regelmäßig 14 Positionen pro Tag. Damit ergibt sich eine faktische Dauerkontrolle der Vögel.
30.10.2012
Geiertreffen in Fusch
Unsere restlichen drei Junggeier (Inge, Jakob und Smaragd) fliegen aktuell alle drei im Fuschertal. Interessanterweise scheinen die drei getrennt voneinander unterwegs zu sein. Den Wintereinbruch haben offensichtlich alle Geier gut überstanden.
23.10.2012
Inge und Glocknerlady besuchen die Steiermark
Unsere beiden jungen Damen nutzen das schöne Herbstwetter für immer weitere Ausflüge: Inge besuchte in den letzten zwei Wochen die Obersteiermark, das Maltatal und den Pongau. Seit einigen Tagen hält sie sich wieder im Glocknergebiet auf.
Glocknerlady flog in den letzten Tagen durchs Mölltal, besuchte den Millstättersee und begutachtete dann den Biosphärenpark Nockberge. Sonntag nachmittag flog sie über die Turracher Höhe in die Steiermark. Auf dem Weg durch Oberkärnten erreichte sie zu unserem Erstaunen mehrfach Tallagen. Die aktuellen Fluggebiete liegen hingegen wieder durchwegs weit ober 2000 m Seehöhe.
08.10.2012
Inge zieht schon seit Wochen immer größere Kreise ums Fleißtal. Letzte Woche flog sie quer durch die Schobergruppe ins Kalser Dorfertal und dann weiter ins Hollersbachtal. Am Sonntag kehrte sie in Begleitung von Smaragd (Habachtal 2011) wieder an den Freilassungsplatz zurück.
17.09.2012
Glocknerlady und Inge fliegen nach ersten mehrtägigen Ausflügen in die Nachbartäler wieder zumeist im Fleißtal. Am Freitag hatten sie dort außerdem Besuch von Rurese (Rauris 2008). Alle drei besuchten dabei immer wieder eine Stelle, an der Freitag früh eine Steingeiß geschossen und aufgebrochen wurde. Aufgrund der Verwendung eines bleihältigen Jagdgeschosses wurde der Aufbruch sicherheitshalber entsorgt, um eine mögliche Bleivergiftung zu vermeiden.
Aufbrüche von mit nicht bleifreier Munition geschossener Wildtiere (speziell bei Gams- und Steinwild in Hochlagen) sollten stets vogelsicher entsorgt (eingegraben oder eingesteint) werden.
29.08.2012
Inge und Glocknerlady am Weg in die Selbstständigkeit
Unsere beiden Fleißtaler Geiermädels haben sich zu hervorragenden Fliegerinnen entwickelt. In den ersten drei Wochen nach dem Erstflug bewegten sich die beiden nur in einem Radius von weniger als 500 m um den Freilassungsplatz. Von Tag zu Tag geht es jetzt immer höher und weiter. Kontrolliert und beobachtet von unserem Bartgeierteam und von zahlreichen Nationalparkbesuchern. Der Freilassungsplatz befindet sich im großen Fleißtal bei Heiligenblut und ist vom Gasthaus Fleißkuchl aus in 30 Minuten erreichbar. Es gab auch reichlich Geierbesuch: 7-8 Bartgeier besuchten Inge und Glocknerlady in den letzten Wochen! Fast täglich besucht Kruml (Rauris 2010) unsere beiden jungen Damen. Kruml ist unser erster im Freiland geborener Wildvogel und schwerst angetan vom aktuellsten Geierzuwachs. Letzten Samstag schließlich überflog Inge das erste Mal die Grenze zu Salzburg. Gestern Montag kehrte sie erstmalig nicht ins Fleißtal zurück. Glocknerlady und Kruml verbrachten hingegen auch den gestrigen Morgen an einem der Futterplätze im Fleißtal.
24.07.2012
Inge und Glocknerlady haben sich in den letzten Wochen gut im Großen Fleißtal bei heiligenblut eingelebt. Nach heftigen Streitigkeiten vertragen sich die zwei jungen Damen aktuell prächtig, putzen sich gegenseitig und vertreiben gemeinsam lästige Kolkraben. Heut früh ist dann Glocknerlady erstmals aus dem unmittelbaren Nestbereich herausgeklettert und hat die weitere Umgebung erkundet. Beim Versuch wieder zurückzuklettern startete sie dann zu ihrem Jungfernflug, überquerte bei böigem Wind die Freilassungsnische und landete nach einem 70 m Flug eher unsanft an einem Steilhang. Wir sind schon auf die nächsten Flüge unserer Geiermädels gespannt.
Erleben Sie mit uns die ersten Flugversuche von Inge und Glocknerlady, die Beobachtungsstation im Großen Fleißtal ist täglich besetzt und in knapp 30 Minuten vom Almgasthof Fleißkuchl aus erreichbar.
Unsere beiden neuen Geier sind jetzt online verfügbar
Glocknerlady, BV 718, geboren am 17.03.2012 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin (Andalusien), Weiblich, Freigelassen am 23.06.2012 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern
Inge, BV 720, geboren am 22.03.2012 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin (Andalusien), Weiblich, Freigelassen am 23.06.2012 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern
Unsere beiden Geiermädels haben sich gut im Fleißtal eingelebt. Nach einigen anfänglichen Streitereien verstehen sich die beiden relativ gut, fressen fleißig und entwicklen sich prächtig. Letzten Sonntag wurden die beiden noch ein letztes Mal eingefangen und mit solarbetriebenen Satellitensendern versehen. Ihre ersten Flugversuche stehen unmittelbar bevor. Die Bartgeierstation im Großen Fleißtal ist jeden Tag besetzt und die Geier werden faktisch rund um die Uhr beobachtet. Jeden Mittwoch gibt es zusätzlich eine geführte Wanderung vom Schareck zum Geierbeobachtungsstand. Erleben Sie mit uns die ersten Flugversuche von Inge und Glocknerlady.
Der eingebaute GPS Empfänger macht bis zu 10 Positionen pro Tag und sendet diese per SMS an das Bartgeierteam. Voraussetzung dafür ist entsprechender Handyempfang, ansonsten werden die Daten gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt. Die Sender tragen eine kleine Solarzelle und sind damit batterieunabhängig.
Der GPS Empfänger sollte 3-4 Jahre Daten liefern. Dargestellt auf der Karte ist jeweils eine Position pro Tag. Klickt man die Position an, erhält man Informationen zu Zeit und Datum derselben.
Die farbigen Linien sind die direkte Verbindung aufeinanderfolgender Positionen. Die Daten werden immer dann aktualisiert, wenn per SMS neue Daten von den Sendern geschickt werden.
Wenn sie Jakob, Smaragd, Glocknerlady und Inge in der Natur beobachten, melden Sie uns dies bitte an beobachtung@gmx.net oder bartgeier@gmx.at
Nähere Informationen zum Bartgeier Projekt.


























