Bartgeier Online

Unsere Bartgeier Jakob, Smaragd, Glocknerlady und Inge tragen an einem Beckengurt einen Satellitensender.

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Bartgeier Jakob

Bartgeier Jakob

Steckbrief:

BV 676


Geboren am 24.03.2011 im Centro de Cria Guadalentin, Andalusien


männlich


Freigelassen am 21.06.2011 im Habachtal, Gemeinde Bramberg, Nationalpark Hohe Tauern


 

Kartenübersicht:

08.04.2014

Keine aktuelle Beobachtungen gibt es von Jakob.

 

20.03.2014

Jakob ist möglicherweise dieser Tage im hinteren Defereggental beobachtet worden. Sein Sender liefert aber nach wie vor keine Daten mehr. Auch die im Spätherbst noch vorhandene letzte markierte Feder scheint Jakob mittlerweile vermausert zu haben.

 

03.03.2014

Es gibt keine aktuellen Daten zu Jakob.

 

20.02.2014

Es gibt keine aktuellen Informationen zu Jakob.

 

27.01.2014

Keine aktuellen Daten

 

13.01.2014

Es gibt keine aktuellen Beobachtungen von Jakob.

 

03.12.2013

Aktuell gibt es keine Beobachtungen von Jakob.

 

21.11.2013

Aktuell gibt es keine Hinweise auf den Verbleib von Jakob.

 

29.10.2013

Jakobs Sender konnte nach wie vor nicht gefunden werden. Dafür hat sich Jakob wieder einmal im hinteren Defereggental sehen lassen. Er trägt immer noch rechts aussen seine letzte markierte Feder.

 

02.10.2013

Jakob hält sich wohl immer noch im Bereich Defereggen - Virgen - Ahrntal auf, wird aber nur sehr selten beobachtet bzw. gemeldet. Zuletzt konnte er im Bereich Jagdhausalmen in Begleitung eines älteren Bartgeiers beobachtet werden. Seinen Sender hat er vermutlich abgeworfen. Dieser gibt aber aufgrund fehlendem Handyempfang keine Daten. Vom Boden aus konnte der Sender ebenfalls noch nicht geortet werden.
 
p.s. am 12. Oktober findet der heurige alpenweite Bartgeierzähltag statt, um Mithilfe wird gebeten!

 

10.09.2013

Jakob schickt nach wie vor keine Daten. Aufgrund einer Sichtbeobachtung wissen wir, dass er sich immer noch im Bereich Defreggen / Virgen aufhält. Zumindest rechts außen trägt er auch noch eine markierte Feder. Unklar ist aber nach wie vor, ob er seinen Sender verloren hat oder dieser einfach nicht mehr funtkioniert. Die in der Schweiz und in Frankreich 2011 verwendeten Sender laufen z.T. schon seit Monaten nicht mehr, Jakob und Smaragd waren da eher die rühmliche Ausnahme. Sollte Jakob keine weiteren Daten mehr schicken, haben wir von ihm trotzdem in den 25 Monaten Laufzeit die stolze Anzahl von gut 4.000 Positionen bekommen. Wir konnten seine großartigen jugendlichen Ausflüge in die Schweiz, nach Frankreich und bis nach Holland dokumentieren.

 

28.08.2013

Jakob ist zur Zeit gerade ein etwas sendemüde: seit bald drei Wochen hat er keine aktuellen Daten geschickt. Sein Hauptfluggebiet lag aber auch in den Wochen davor primär im hinteren Umbal- bzw. im Defreggental, beides Bereiche, in denen die mangelde Handynetzabdeckung keine Datenübertragung zuläßt. ZUsätzlich hat Jakob diesen Sommer wohl auch seine gebleichten Jugendfedern vermausert und damit seine Markierungen verloren.

 

24.07.2013

Jakob hält sich seit zwei Wochen wieder in Osttirol auf. Die meiste Zeit durchstreift er dabei das Schwarzachtal im hinteren Defreggental. Schon im Sommer 2012 war Jakob immer wieder dort zu beobachten. Zusätzlich  hielt sich Jakob in den letzten Tagen auch im Tauern- und im Virgental auf.

 

03.07.2013

Nach zwei Wochen in Südtirol (zuerst im Raum Sterzing, dann im hinteren Ahrntal) hält sich Jakob aktuell wieder in Osttirol auf. Er bevorzugt aktuell die Gebiete zwischen Bonn-Matreier Hütte und Sajathütte.

 

23.05.2013

Jakob hat in den letzten Wochen einen großen Ausflug untenommen. Aus dem Stubachtal kommend zog er durch Südtirol, Nordtirol und Vorarlberg in die Schweiz. Dort hielt er sich vornehmlich in den Kantonen Uri, Schwyz und Graubünden auf. Wie schon im letzten Jahr durchfog er das Nachbartal des aktuellen Schweizer Freilassungsplatzes. Seit 08. Mai ist Jakob wieder in Österreich. Nach einer Woche im Montafon legte er Stationen am Arlberg, im Pitztal und im Gschnitztal ein. Das Pfingstwochenende verbrachte Jakob in den Tuxer Alpen...

 

22.04.2013

Am 18. April erreichte Jakob von Fusch aus kommend Heiligenblut. Vermutlich traf er dort auf Smaragd, wobei die Senderdaten keinen eindeutigen Schluß zulassen. Unmittelbar danach zog es Jakob wieder nach Norden in sein aktuelles LIeblingstal Fusch.

 

10.04.2013

Jakob hält sich sich nach einem Kurzaufenthalt in Osttirol wieder im Pinzgau auf. Abwechselnd fliegt er im Stubachtal und im Felbertal.

 

03.04.2013

Jakob hat nach vielen Wochen das Fuscher- bzw. Raurisertal verlassen und hält sich nach einem Kurzbesuch im Hollersbachtal in Osttirol auf. Dabei besuchte Jakob am Karfreitag das Virgental und flog dann weiter ins Matreier Tauerntal. Er kennt das Gebiet sehr gut, da ers sich fast den gesamten Sommer im Tauerntal aufgehalten hat.

 

14.03.2013

Auch Jakob ist seit Wochen sehr standorttreu unterwegs. Er hält sich die meiste Zeit in Fusch und Rauris auf, wobei er alle paar Tage zwischen Fusch und Rauris hin und her wechselt. Sein Lieblingsgebiet ist der Bereich zwischen Seidlwinkltal und dem Bereich Fuschertörl. Höhenmäßig wechselt er dabei zwischen 1000 m (Fusch bzw. Rauris) und knapp 2500 m Seehöhe.

 

25.02.2013

Nach einigen Tagen im sonnigen Osttirol (Virgen, Tauerntal, Kalser Dorfertal) ist Jakob im Februar wieder in den Pinzgau zurückgekehrt. Die meiste Zeit hält er sich in Fusch und Rauris auf. Kürzlich konnte er wohl in Rauris gemeinsam mit einem der dortigen Paarvögel beobachtet werden.

 

28.01.2013

Jakob hat sich in der letzten Woche zwischen Fusch und dem Stubachtal aufgehalten. Am Sonntag flog er in einem Zug nach Osttirol und befindet sich aktuell im sonnigen Virgental.

 

22.01.2013

Jakob ist wieder online!
Am 18. Dezember erreichten uns die letzten Signale von Jakobs Sender. Schon in den Tagen davor hatte er nur unregelmäßig Daten geliefert. Am 20. Januar erreichte uns schließlich ein neuer Datensatz. Jakob geht es gut und er ist gerade zwischen Fusch, Kaprun und dem Stubachtal unterwegs. Durch eine Schlechtwetterphase war Mitte Dezember der Akku seines Senders unter die minimale Betriebsanforderung von 3 Volt gesunken. Jetzt startet Jakob mit vollen Batterien in die neue Saison.

 

14.01.2013

Am 18. Dezember erreichten uns die letzten Signale von Jakobs Sender. Zu dem Zeitpunkt hielt sich Jakob im Felbertal auf. Ähnlich wie Mitte November bei Smaragd gingen dem Senderausfall einige Tage mit unregelmäßigen Datenmengen voraus. Die Akkuleistung war zu dem Zeitpunkt schon relativ gering, scheint aber nicht der Grund für den Ausfall zu sein. Deshalb ist im Unterschied zum letzten Winter die Hoffnung sehr klein, daß Jakobs Sender im Frühjahr wieder Daten liefert. Eine ganze Reihe gleicher Sender auf Geiern in der Schweiz und in Frankreich sind schon deutlich früher ausgefallen. Ein fast baugleicher Sender auf einem Bartgeier in Andalusien läuft hingegen seit sieben Jahren!

 

11.12.2012

Jakob verbrachte die letzten Wochen in Fusch. Nach einem kurzen Abstecher ins Stubachtal (vielleicht hat er dort Smaragd besucht) hält er sich seit gestern wieder im oberen Tauerntal (Osttirol) auf.

 

28.11.2012

Jakob hält sich schon seit Wochen im Fuschertal auf und bevorzugt dabei die orografisch linke Seite. Mehrfach traf er dort natürlich auch auf Inge bzw. Smaragd, die drei waren aber nie wirklich gemeinsam unterwegs. Jakob fliegt sehr viel und lädt seinen Akku fleissig auf, sein Sender liefert damit bis zu 16 Positionen pro Tag.

 

30.10.2012

Geiertreffen in Fusch

Unsere restlichen drei Junggeier (Inge, Jakob und Smaragd) fliegen aktuell alle drei im Fuschertal. Interessanterweise scheinen die drei getrennt voneinander unterwegs zu sein. Den Wintereinbruch haben offensichtlich alle Geier gut überstanden.

 

08.10.2012

Glocknerlady zeigte sich hingegen etwas verhaltener. Bis auf einige kleinere Ausflüge beflog sie ausschließlich das Fleißtal. Am Samstag mittag dann startete sie voll durch und erreichte kurze Zeit später den Polinik, den Hauptgipfel der Kreuzeckgruppe. Dieses Gebiet wird zwar recht regelmäßig von Gänsegeiern beflogen, Bartgeierbeobachtungen sind dort aber sehr selten.
Jakob wurde zuletzt am Samstag im Gschlöß in Begleitung von zwei weiteren Bartgeiern gesichtet.

 

17.09.2012

Endlich wieder neue Daten von Jakob!

Nach fast zwei Wochen schickt Jakob wieder Daten. Er war im hinteren Defreggental untergetaucht und bewegte sich erfolgreich außerhalb jeglicher Handynetze. Seit ein paar Tagen hält er sich im Südtiroler Ahrntal auf und konnte von dort auch die Daten der letzten Wochen nachschicken. Smaragd hält sich konstant im Stubachtal auf.

 

29.08.2012

Jakob und Smaragd fliegen seit Sommerbeginn ausschließlich im Nationalpark. Smaragd besuchte dabei natürlich auch die beiden jungen Mädels im Fleißtal. Aktuell hält er sich wieder im Raum Heiligenblut auf, mit einem Besuch im Fleißtal ist jederzeit zu rechnen.

 

24.07.2012

Jakob und Smaragd sind nach ihren frühsommerlichen Ausflügen nach Holland bzw. Frankreich aktuell dem Nationalpark wieder treu. Jakob hält sich seit Wochen im Osttiroler Tauerntal auf. Smaragd läßt sich seit Tagen immer wieder am heurigen Freilassungsplatz blicken. Bei seinem ersten Besuch hat unsere beiden Jungmädels wohl mal aus der Nähe betrachtet, in den letzten Tagen würdigte er die beiden mit keinem Blick. Verpasst hat er dann heute auch den Erstflug von Glocknerlady.

 

19.06.2012

Nach seiner Reise quer durch Europa treibt sich Jakob wieder im Pinzgau herum. Am Samstag konnte er gemeinsam mit einem 2-3 jährigen wilden Bartgeier im Habachtal fotografiert werden.
Smaragd hingegen ist am Tag von Jakobs Rückkehr nach Westen geflogen. Die aktuellsten Daten von Smaragd stammen aus der Schweiz, leicht nördlich von Eiger, Mönch und Jungfrau. Ob sich die beiden noch in den Tauern getroffen haben wissen wir noch nicht. Jakob hält sich gerade in Bereichen ohne Netzabdeckung auf und hat seit Freitag keine Daten geschickt.

 

11.06.2012

Endlich wieder in den Alpen!

Jakob fliegt wieder in den Alpen. Nach einer beeindruckenden Tour kreuz und quer durch Holland, Belgien und Frankreich hält sich Jakob endlich wieder im Hochgebirge auf. Schon am 30. Mai hat unser Junggeier die nördlichen Ausläufer der Gänsegeiervorkommen in Südfrankreich erreicht und konnte dort in Begleitung von 12 Gänsegeiern gesehen und fotografiert werden. Am 07. Juni hat Jakob dann die Rhone überflogen und damit die französischen Hochalpen erreicht. Von Val d´Isere zog Jakob in den Nationalpark Gran Paradiso im italienische Aostatal. Alle Positionen der letzten Tage stammen aus Höhen von 2000 bis knapp 3000 m.
Ein weiterer Bartgeier des Projektes (Scadella, CH 2011, www.bartgeier.ch) ist aktuell Richtung Norden unterwegs und erreichte der Tage das Grenzgebiet Deutschland / Belgien. Die Ursachen für diese Ausflüge Richtung Norden sind uns leider nicht bekannt.

 

28.05.2012

Sonntag früh ist unser Jakob in knapp 850 m Höhe südlich von Paris vorbeigezogen und hat dabei aus gut 15 km Entfernung Versailles gesehen. Seither fliegt er ziemlich genau in Richtung Mont Blanc. Die letzte Nacht verbrachte er in einem Hügelgebiet im nördlichen Burgund. Bei aktueller Flugrichtung und Geschwindigkeit sollte Jakob die verbleibenden 250 km bis in die Alpen morgen leicht schaffen. Damit wäre er wieder in ihm bekanntem Gebiet und in einem Lebensraum, der ihm Nahrung und Kontakt zu anderen Bartgeiern bietet. Vor wenigen Wochen hatte Jakob ja schon einmal das Mont Blanc Gebiet besucht, damals natürlich ohne Umweg über die Nordsee....

 

25.05.2012

Jakob on Tour!

Warum nach Hause fliegen, wenns unterwegs doch so schön ist. Gestern bestand noch die Hoffung, Jakob sei schon wieder am Weg zurück in die Alpen. Unser Reisevogel blieb hingegen seiner südwestlichen Flugrichtung treu, überquerte Belgien und erreichte gestern gegen 17 Uhr Frankreich. Und wenn schon in Frankreich, dann muß man natürlich das Meer gesehen haben. Jakobs aktuellste Position erreichte uns heute 13 Uhr aus dem Mündungsgebiet der Somme (südlich von Cale)... morgen 17 Uhr werden wir mehr wissen.

 

24.05.2012

Jakob ist wieder am Weg Richtung Süden. Nach einer Woche Nordsee hat unser junger Herr wohl doch befunden, dass ihm das Flachland nicht ganz so behagt. Seit Dienstag ist er wieder Richtung Alpen unterwegs. Er fliegt dabei in 5-600 m Höhe ziemlich genau Richtung Süden. Die erste Nacht unterwegs verbrachte er in einem Hügelgebiet nordwestlich Ahrnheim und folgte dann noch kurz dem Rhein. Kurz vor Duisburg wurde Jakob die Sache dann zu städtisch und folgte schließlich der Maas bis nach Maastricht. Bei Genk verbrachte er die letzte Nacht. Vor ihm liegen jetzt die Ardennen, die Vogesen und der Schwarzwald, dank gutem Wetter könnte er schon bald im Süden die verschneiten Alpen erkennen...

 

02.05.2012

Einmal Mont Blanc und retour: Jakob und Smaragd entwickeln sich zu wahren Langstreckenfliegern. Jakob startete am Montag im Lechtal und wurde am Nachmittag noch auf der Kanisfluh im Bregenzerwald beobachtet (dort erfolgte 1880 eine der letzten Bartgeierbruten in Österreich). Dann zog er quer durch die gesamte Schweiz und ereichte am 27.04 morgens Annecy. Nach einem Abstecher nach Albertville (Val D´Isere) flog Jakob am Mont Blanc entlang, durchs Wallis, das Berner Oberland und quer durch die Zentralschweiz. Am Montag vormittag erreichte uns die vorerst letzte Position aus dem Bergstock gegenüber von Feldkirch (Vlbg)....
Smaragd erkundete derweil Osttirol, Oberkärnten, den Lungau, die Obersteiermark und landete schließlich im oberösterreichischen Salzkammergut. Er besuchte dabei den Talschluß des Almtales (Grünau, Oberösterreich) und damit ein weiteres historisches Bartgeierbrutrevier (letzte Brut so um 1867). Am Weg retour in die Hohen Tauern überflog Smaragd noch den Pass Lueg und das Blühnbachtal.

 

24.04.2012

Jakob hielt sich nach seinem Ausflug zur Zugspitze zunächst an seinem Freilassungsort, dem Habachtal auf.
Nach einem Abstecher ins Stubachtal erreichten uns noch Positionen aus dem hinteren Virgental. Seit nunmehr bald zwei Wochen erreichten uns keine neuen Daten. Sichtbeobachtungen gibt es derweil auch keine. Sollten Sie Jakob eventuell im Zuge einer Skitour im Pinzgau gesichtet haben, bitten wir um die Meldung der Beobachtung.

 

11.04.2012

Jakob und Smaragd haben uns den Ort ihres Osterurlaubs bis dato verheimlicht. Seit Beginn der Karwoche gibt es keine neuen Daten. Jakob war zuletzt wieder im Pinzgau und besuchte das Stubach- bzw. das Habachtal. Die entlegenen Hochtäler werden aktuell aufgrund der ausapernden Lawinenopfer immer interessanter. Aufgrund des dort vorherschenden schlechten Handyempfangs kommt es aber immer wieder zu Übertragungsproblemen. Die Daten gehen natürlich nicht verloren und werden zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt.

Smaragd ist nach einigen Tagen in Osttirol in der Karwoche zu einer weiteren großen Tour gestartet. Übers Stubaital flog er zur Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands.

 

26.03.2012

Gerade sind frische Positionen von Jakob gekommen. Nach seinem Ausflug letzte Woche nach Südtirol und seiner Rückkehr in den Pinzgau war er übers Wochenende mal schnell im bayerischen Ammergau. Am Weg hat er dabei noch das gesamte Karwendel durchflogen. Seit gestern Nachmittag ist Jakob wieder im Pinzgau. Wir hoffen natürlich zusätzlich zu den Senderdaten noch Beobachtungen der beiden zu bekommen. Beobachtungen können telefonisch oder per email an das Bartgeierteam weitergeleitet werden. Über www.bartgeier.ch lassen sich bartgeiersichtungen auch direkt online eingeben oder auf der facebook Seite des Nationalparks posten.
Bartgeierhotline: +43-664-8203055

Email: beobachtung@gmx.net bzw. bartgeier@gmx.at

 

21.03.2012

Jakob war am Donnerstag, 15. März, noch im Stubachtal, erst am 19. März erreichten uns wieder seine neue Positionen:
Jakob hat am Freitag ebenfalls das Stubachtal verlassen und am nachmittag Smaragd im Tauerntal getroffen.
Vermutlich gemeinsam sind die beiden dann am Samstag Richtung Staller Sattel geflogen, Samstag Mittag war Jakob hingegen erst im Umbaltal. Über die Jagdhausalmen und das Patscher Tal ist Jakob schließlich ebenfalls nach Südtirol gezogen und hält sich aktuell im Ahrntal auf. Es ist mit weiteren längeren Touren in den nächsten Tagen zu rechnen.

 

06.03.2012

Jakob und Smaragd noch immer im Stubachtal

Nach wie vor halten sich Jakob und Smaragd im Pinzgauer Stubachtal (Nationalpark Hohe Tauern) auf. Allein in den letzten beiden Wochen sind in dem Bereich zumindest zwei Gämsen abgestürzt und konnten von den beiden Junggeiern genutzt werden. Jakob ist zumeist der erste an einem neuen Kadaver. Smaragd hingegen sitzt nur daneben und bettelt um Futter. Den Rest des Tages verbringen die beiden aber gerne zusammen und übernachten zumeist auch in den selben Felsen. Der Sender von Smaragd hat sich wieder gut aufgeladen und liefert aktuell wieder tagtäglich neue Daten.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.

 

16.02.2012

Jakob und Smaragd gemeinsam im Stubachtal

Nach einer längeren Unterbrechung im Dezember schickt Jakob wieder regelmäßig Daten. Er wechselt alle paar Tage zwischen Stubach- und Kaprunertal und sucht immer wieder diesselben Lawinenrinnen auf.
Smaragd hält sich schon seit Anfang Dezember im Stubachtal auf. Sein Lieblingsbereich ist ein vereister schattiger Nordhang, weshalb seine Solarzelle Probleme hat, die Batterie seines Senders ausreichend aufzuladen. Bei einer Vorortkontrolle konnten gestern beide Junggeier gemeinsam bebachtet werden.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.

 

 

 

Bartgeier Smaragd

Bartgeier Smaragd

Steckbrief:

BV 675


Geboren am 19.03.2011 im Tierpark Berlin


Männlich


Freigelassen am 21.06.2011 im Habachtal, Gemeinde Bramberg, Nationalpark Hohe Tauern


 

Kartenübersicht:

 

08.04.2014

Smaragd wurde letzthin in den Schladminger Tauern fotografiert, sein Sender hat leider keine neuen Daten mehr geschickt.

 

20.03.2014

Smaragds Sender hat uns Ende Februar mit zahlreichen neuen Daten beglückt. So konnten wir seine winterlichen Flugaktivitäten rekonstruieren. In den letzten Wochen sind leider keine neuen Daten mehr gekommen.

 

03.03.2014

Smaragd ist wieder online! Erstmals seit 05. Oktober hat Smaragds Sender wieder Daten geschickt. Damals hielt sich Smargagd im Grenzgebiet Südtirol - Salzburg - Osttirol auf. Anfang Dezember verbrachte er zwei Tage im Bereich Zell am See. Ansonsten fehlen sämtliche Daten von Anfang Oktober bis Weihnachten. Seit 25. Dezember fliegt Smaragd im Lungau und hält sich dabei primär im Bereich Zederhaus - St. MIchael - Mur auf. Dort konnte er in den letzten Wochen auch regelmäßig beobachtet werden. Die aktuell letzten Positionen stammen aus den südlichen Schladminger Tauern. Er hält sich dabei in der selben Region auf wie Inge. Bleibt abzuwarten, ob und wann die beiden aufeinandertreffen. Smaragd wird demnächst drei Jahre alt, ein ideales Alter, um sich langsam auf Brautschau zu machen. Die Laufzeit seines GPS-GSM Senders hat damit außerdem alle bisherigen Bartgeiersender dieses Typs schon um gut eineinhalb Jahre übertroffen.

 

20.02.2014

Es gibt keine aktuellen Informationen zu Smaragd

 

27.01.2014

Keine aktuellen Daten

 

13.01.2014

Es gibt keine aktuellen Beobachtungen von Smaragd.

 

03.12.2013

Aktuell gibt es keine Beobachtungen von Smaragd.

 

21.11.2013

Aktuell gibt es keine Hinweise auf den Verbleib von Smaragd.

 

29.10.2013

Seit drei Wochen fehlen nun auch Signale von Samaragds Sender. Damit ist wohl auch der längstgediente Sender aus dem Jahr 2011 nicht mehr online. Smaragd war zuletzt zumeist im hinteren Ahrntal unterwegs. Im Unterschied zu Jakob hat Smaragd schon zu Beginn des Sommers seine letzten markierten Federn vermausert.

 

02.10.2013

Einwandfrei fuktioniert hingegen der Sender von Smaragd. Smaragd ist damit der einzige 2011er Geier mit laufendem Sender. In den letzten Wochen durchstreifte Smaragd das Grenzgebiet Südtirol-Osttirol-Salzburg. Besonders gerne hält er sich dabei im hinteren Ahrntal, im Krimmler Achental und in den Sulzbachtälern auf. Letzte Woche startete er dann zu einem größeren Ausflug, der ihn übers Maltatal in den Lungau (Schladminger Tauern) und quer durch den Pongau und Pinzgau zurück in das Obersulzbachtal brachte. Unabhängig davon wurden in der letzten Woche zwei weitere Bartgeier in den Schladminger bzw. Sölker Tauern beobachtet werden.
 
p.s. am 12. Oktober findet der heurige alpenweite Bartgeierzähltag statt, um Mithilfe wird gebeten!

 

10.09.2013

Smaragd bewegt sich aktuell primär im Südtiroler Ahrntal und in den Oberpinzgauer Tälern. Er wechselt meist täglich von einem Tal ins andere, um dann wenige Tage später wieder an den Ausgangsort zurückzukehren. Besonders angetan war er dabei vom Windbachtal, einem kleinen Nebental des Krimmler Achentales. Am letzten Wochenende besuchte er schließlich seinen Freilassungsplatz, das Bramberger Habachtal.

 

28.08.2013

Smaragd ist nach einem Flug rund um Eiger, Mönch und Jungfrau am 01. August wieder in die Hohen Tauern zurückgekehrt. Nach einer kurzen Kontrollrunde durch sein angestammtes Revier (Stubachtal, Dorfertal) hält er sich aktuell in dem Gebiet zwischen Gerlos, Zillertal, Ahrntal und Defreggen auf.

 

24.07.2013

Smaragd hat nach längerer Abwesenheit kürzlich wieder seinen Freilassungsort, das Pinzgauer Habachtal besucht.
In Kaprun flog Smaragd immer wieder gemeinsam mit Glocknerlady. Aktuell zieht der junge Geier wieder nach Westen: die letzten Positionen stammen aus dem hinteren Zillertal.

 

03.07.2013

Smaragd zog es Anfang Juni ebenfalls nach Westen. Seine Reise brachte ihn ins hintere Graubünden. Am Rückweg durchstreifte er Vorarlberg, die Ötztaler und die Zillertaler Alpen, bevor er wieder im Nationalpark Hohe Tauern auftauchte. Aktuell hält er sich bevorzugt zwischen dem Stubach- und dem Rauriser Tal auf. Viel Zeit verbringt er dabei offensichtlich mit unserer jungen Glocknerlady im Kapruner Tal.

 

23.05.2013

Smaragd ist nach vielen Wochen am Katschberg wieder in sein Lieblingsgebiet Stubachtal zurückgekehrt. Am Weg besuchte er noch das Brutpaar im Rauriser Krumltal und traf im Bereich Rauris/Fusch auf die frisch freigelassene Glocknerlady...

 

22.04.2013

Einmal schnell durch den gesamten Nationalpark zog es Smaragd in den letzten Tagen. Vom Lungau  über Großarl, Rauris und Kaprun flog Smaragd nach Heiligenblut. Nach einer Tour durch die Schobergruppe überflog er am Dienstag den Bauernhof von Bartgeierbetreuer Michael Knollseisen in Mörtschach, machte schnell einen Abstecher zum 2012er Freilassungsplatz im Fleißtal und segelte dann in einer Linie zurück Richtung Maltatal.

 

10.04.2013

Smaragd wurde in der Karwoche von dem neuen Weibchen des Katschberger Paares (ein 6-jähriges Weibchen hat dort nach schweren Kämpfen das territoriale Weibchen Ambo in der Karwoche aus ihrem Revier geworfen und ihren Partner Hubertus 2 übernommen) aus dem Raum Katschberg vertrieben. Letzte Woche hielt sich Smaragd mehrheitlich im Maltatal auf.

 

03.04.2013

Smaragd hat wie alle unsere Geier seit einiger Zeit ein leichtes Komunikationsproblem. Aufgrund technischer Probleme bei der Datenübertragung schicken unsere Geier aktuell nur wenige Sms. Wie schon seit Beginn des Jahres hält sich Smaragd nach wie vor zwischen dem Lungau und dem Maltatal auf und wird dort regelmäßig gemeinsam mit Kruml 2 (Rauris 2011) beobachtet. Am Osterwochenende wurden die beiden massiv von einem sechsjährigem Weibchen attackiert und aus dem Katschberger Brutrevier vertrieben.

 

14.03.2013

Smaragd hält sich aktuell zwischen Obertauern (Salzburg) und dem Maltatal (Kärnten) auf und befliegt dabei ein Gebiet mit einer Nord-Süderstreckung von ca. 50 km. Regelmäßig trifft er dabei auf die Wildvögel Primus (Katschberg 2012) Kruml 2 (Rauris 2011) sowie das Katschberger Paar. Zumeist hält er sich dabei in Höhenlagen von 1500 bis 2000 Metern auf.

 

25.02.2013

Smaragd sendet aktuell nur sporadisch Daten. Die letzten Positionen erreichten uns am 05. Februar aus Rauris. Seit Tagen hält er sich hingegen mit Kruml 2 (Rauris 2011) und Primus (Katschberg 2012) in den östlichen Ausläufern der Hohen Tauern auf.

 

28.01.2013

Smaragd ist wieder online! Seit Mitte November haben wir auf ein Lebenszeichen von Smaragd gewartet. Dieser Tage war es endlich soweit. Smaragd hält sich aktuell in Fusch auf. Soweit bis dato nachvollziehbar hielt er sich in den letzten 2 Monaten zwischen Fusch, Kaprun und dem Stubachtal auf und hat seinen Hauptfluggebieten treu geblieben. Bleibt zu hoffen, daß wir künftig regelmäßig Daten von Samargd erhalten.

 

14.01.2013

Wir haben seit Mitte November (Ausfall Sender) keine Hinweise auf den Verbleib von Smaragd. Allfällige mögliche Beobachtungen mögen bitte an uns weitergeleitet werden.

 

11.12.2012

Seit Wochen kommen keine neuen Daten von Smaragd. Im zuge einer Vor-Ort-Kontrolle sollen diese Woche sein letztjähriges Winterquartier kontrolliert werden. Ziel ist es den Vogel zu beobachten und festzustellen, ob er den Sender noch trägt. Smaragds Sender bekam auch letzten Winter nicht ausreichend Sonne, um Daten zu schicken. Erst mit dem deutlichen Anstieg der Sonnenscheindauer im Februar erwachte der Sender wieder zum Leben.

 

28.11.2012

Smaragd wechselt laufend zwischen seinem Lieblingsort Stubachtal und dem Rauriser Seidlwinkltal hin und her. Längere Aufenthalte gab es primär im Fuschertal. Sein Akku ist schon deutlich schwächer als der von Jakob und nur unregelmäßig erreichen uns derzeit bis zu 5 Positionen pro Tag.

 

30.10.2012

Geiertreffen in Fusch

Unsere restlichen drei Junggeier (Inge, Jakob und Smaragd) fliegen aktuell alle drei im Fuschertal. Interessanterweise scheinen die drei getrennt voneinander unterwegs zu sein. Den Wintereinbruch haben offensichtlich alle Geier gut überstanden.

 

08.10.2012

Inge zieht schon seit Wochen immer größere Kreise ums Fleißtal. Letzte Woche flog sie quer durch die Schobergruppe ins Kalser Dorfertal und dann weiter ins Hollersbachtal. Am Sonntag kehrte sie in Begleitung von Smaragd (Habachtal 2011) wieder an den Freilassungsplatz zurück.

 

17.09.2012

Endlich wieder neue Daten von Jakob!

Nach fast zwei Wochen schickt Jakob wieder Daten. Er war im hinteren Defreggental untergetaucht und bewegte sich erfolgreich außerhalb jeglicher Handynetze. Seit ein paar Tagen hält er sich im Südtiroler Ahrntal auf und konnte von dort auch die Daten der letzten Wochen nachschicken. Smaragd hält sich konstant im Stubachtal auf.

 

29.08.2012

Jakob und Smaragd fliegen seit Sommerbeginn ausschließlich im Nationalpark. Smaragd besuchte dabei natürlich auch die beiden jungen Mädels im Fleißtal. Aktuell hält er sich wieder im Raum Heiligenblut auf, mit einem Besuch im Fleißtal ist jederzeit zu rechnen.

 

24.07.2012

Jakob und Smaragd sind nach ihren frühsommerlichen Ausflügen nach Holland bzw. Frankreich aktuell dem Nationalpark wieder treu. Jakob hält sich seit Wochen im Osttiroler Tauerntal auf. Smaragd läßt sich seit Tagen immer wieder am heurigen Freilassungsplatz blicken. Bei seinem ersten Besuch hat unsere beiden Jungmädels wohl mal aus der Nähe betrachtet, in den letzten Tagen würdigte er die beiden mit keinem Blick. Verpasst hat er dann heute auch den Erstflug von Glocknerlady.

 

19.06.2012

Nach seiner Reise quer durch Europa treibt sich Jakob wieder im Pinzgau herum. Am Samstag konnte er gemeinsam mit einem 2-3 jährigen wilden Bartgeier im Habachtal fotografiert werden.
Smaragd hingegen ist am Tag von Jakobs Rückkehr nach Westen geflogen. Die aktuellsten Daten von Smaragd stammen aus der Schweiz, leicht nördlich von Eiger, Mönch und Jungfrau. Ob sich die beiden noch in den Tauern getroffen haben wissen wir noch nicht. Jakob hält sich gerade in Bereichen ohne Netzabdeckung auf und hat seit Freitag keine Daten geschickt.

 

11.06.2012

Smaragd zieht derweil seine Kreise durch den Tiroler und Salzburger Anteil des Nationalparks Hohe Tauern. Sein Lieblingsgebiet ist nach wie vor das Stubachtal. Dort wurde er kürzlich auch in Begleitung eines unmarkierten halbwüchsigen Bartgeiers beobachtet.

 

02.05.2012

Einmal Mont Blanc und retour: Jakob und Smaragd entwickeln sich zu wahren Langstreckenfliegern. Jakob startete am Montag im Lechtal und wurde am Nachmittag noch auf der Kanisfluh im Bregenzerwald beobachtet (dort erfolgte 1880 eine der letzten Bartgeierbruten in Österreich). Dann zog er quer durch die gesamte Schweiz und ereichte am 27.04 morgens Annecy. Nach einem Abstecher nach Albertville (Val D´Isere) flog Jakob am Mont Blanc entlang, durchs Wallis, das Berner Oberland und quer durch die Zentralschweiz. Am Montag vormittag erreichte uns die vorerst letzte Position aus dem Bergstock gegenüber von Feldkirch (Vlbg)....
Smaragd erkundete derweil Osttirol, Oberkärnten, den Lungau, die Obersteiermark und landete schließlich im oberösterreichischen Salzkammergut. Er besuchte dabei den Talschluß des Almtales (Grünau, Oberösterreich) und damit ein weiteres historisches Bartgeierbrutrevier (letzte Brut so um 1867). Am Weg retour in die Hohen Tauern überflog Smaragd noch den Pass Lueg und das Blühnbachtal.

 

24.04.2012

Ebenfalls kurz untergetaucht war Smaragd: die Positionen einer ganzen Woche fehlen. Dafür erreichte Smaragd inzwischen das Kommando, die Anzahl Positionen pro Tag auf 4 zu erhöhen. Aktuell hält er sich wie schon den ganzen Winter im Stubachtal auf. Und das nicht alleine: gestern wurde er mit einem jüngeren, nicht markierten Geier beobachtet. Hat sich Smaragd eventuell von einem seiner Ausflüge ein junges Geiermädchen mitgebracht?

 

11.04.2012

Jakob und Smaragd haben uns den Ort ihres Osterurlaubs bis dato verheimlicht. Seit Beginn der Karwoche gibt es keine neuen Daten. Jakob war zuletzt wieder im Pinzgau und besuchte das Stubach- bzw. das Habachtal. Die entlegenen Hochtäler werden aktuell aufgrund der ausapernden Lawinenopfer immer interessanter. Aufgrund des dort vorherschenden schlechten Handyempfangs kommt es aber immer wieder zu Übertragungsproblemen. Die Daten gehen natürlich nicht verloren und werden zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt.
Smaragd ist nach einigen Tagen in Osttirol in der Karwoche zu einer weiteren großen Tour gestartet. Übers Stubaital flog er zur Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands.

 

26.03.2012

Smaragd startete am Donnerstag im Habachtal und flog in die Leoganger Steinberge. Am Freitag zog er über das Berchtesgadener Land zum Untersberg bei Salzburg, am Nachmittag erreichte er dann Mühlbach am Hochkönig. Es ist echt beeindruckend, wie schnell junge Bartgeier solche Distanzen überwinden können. Die wiederholte Rückkehr an ihren "Geburtsort (=Freilassungsplatz)" ist typisch für junge Bartgeier. Wir hoffen natürlich zusätzlich zu den Senderdaten noch Beobachtungen der beiden zu bekommen. Beobachtungen können telefonisch oder per email an das Bartgeierteam weitergeleitet werden. Über www.bartgeier.ch lassen sich bartgeiersichtungen auch direkt online eingeben oder auf der facebook Seite des Nationalparks posten.
Bartgeierhotline: +43-664-8203055
Email: beobachtung@gmx.net bzw. bartgeier@gmx.at

 

21.03.2012

Viele Monate verbrachte Smaragd am Eingang des Stubachtales im Salzburger Pinzgau.
Bis auf einen Ausflug nach Kaprun bewegte er sich zumeist in einem Radius von weniger als 5 km.
Steile Felswände boten ihm selbst im Hochwinter gute Thermik, viel Schnee und zahlreiche vereiste Lawinenrinnen sorgten für die nötige Nahrung in Form abgestürzter Gämsen und Hirsche. Doch letzte Woche wurde es ihm dann doch zu eng und es zog ihn in den Süden. Mittags noch im Stubachtal verbrachte er den Nachmittag im Astental in der Gemeinde Mörtschach. Am Donnerstag zog er über meinen Bauernhof hinweg (war leider nicht daheim) nach Kals. Nach einem Abstecher ins Dorfertal und ins Tauerntal tauchte er am Samstag am Antholzer See in Südtirol auf.

 

06.03.2012

Jakob und Smaragd noch immer im Stubachtal

Nach wie vor halten sich Jakob und Smaragd im Pinzgauer Stubachtal (Nationalpark Hohe Tauern) auf. Allein in den letzten beiden Wochen sind in dem Bereich zumindest zwei Gämsen abgestürzt und konnten von den beiden Junggeiern genutzt werden. Jakob ist zumeist der erste an einem neuen Kadaver. Smaragd hingegen sitzt nur daneben und bettelt um Futter. Den Rest des Tages verbringen die beiden aber gerne zusammen und übernachten zumeist auch in den selben Felsen. Der Sender von Smaragd hat sich wieder gut aufgeladen und liefert aktuell wieder tagtäglich neue Daten.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.

 

16.02.2012

Jakob und Smargad gemeinsam im Stubachtal

Nach einer längeren Unterbrechung im Dezember schickt Jakob wieder regelmäßig Daten. Er wechselt alle paar Tage zwischen Stubach- und Kaprunertal und sucht immer wieder diesselben Lawinenrinnen auf.
Smaragd hält sich schon seit Anfang Dezember im Stubachtal auf. Sein Lieblingsbereich ist ein vereister schattiger Nordhang, weshalb seine Solarzelle Probleme hat, die Batterie seines Senders ausreichend aufzuladen. Bei einer Vorortkontrolle konnten gestern beide Junggeier gemeinsam bebachtet werden.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.

 

 

Bartgeier Glocknerlady

Bartgeier Glocknerlady

Steckbrief:

BV 718


Geboren am 17.03.2011 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin, Andalusien


weiblich


Freigelassen am 23.06.2011 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern


 

Kartenübersicht:



Aktuelle News

 

08.04.2014

Glocknerlady hält sich aktuell zwischen dem Felbertal und Fusch auf. Sehr gerne befliegt sie dabei das hintere Stubachtal. Dank guter Akkuleistung konnte die Anzahl an Positionen pro Tag ein wenig erhöht werden.

 

20.03.2014

Glocknerlady hält sich nach einem kurzen Ausflug nach Osttirol wieder im Pinzgau auf. Ihre aktuellsten Positionen stammen aus dem Felbertal.

 

03.03.2014

Glocknerlady bleibt wie schon in den letzten Wochen Fusch und Rauris treu. Speziell das hintere Fuschertal hat es ihr besonders angetan.

 

20.02.2014

Glocknerlady fliegt konstant im Fuscher- bzw. im Seidlwinkltal. Lieblingsgebiet in Fusch sind die Bereich unterhalb der Gleiwitzerhütte. Dabei ist sie regelmäßig vom Ortszentrum von Fusch aus zu sehen. Ihr Sender arbeitete gut 10 Tage einwandfrei, seit einer Woche gibt es aber auch immer wieder Ausfälle.

 

27.01.2014

Glocknerlady ist wieder online! Nach gut drei Wochen Sendepause gibt es wieder aktuelle Daten von Glocknerlady: um den Jahreswechsel war der Akku ihres Senders so schwach, dass keine Daten mehr geschickt werden konnten. Durch die längeren Tage und die vielen Sonnenstunden hat sich der Akku inzwischen soweit aufgeladen, dass wieder Daten geschickt werden. Die junge Dame hat sich zu Jahresbeginn noch im Seidlwinkltal (Rauris) aufgehalten, die Positionen der letzten Tage stammen aus Fusch. Glocknerlady hat in den Wochen nach ihrer Wiederfreilassung viel Zeit in Fusch verbracht und kennt das Tal wie ihre Westentasche. Bleibt  abzuwarten, ob sie noch einiges an Daten aus den letzten drei Wochen nachliefert. Wir werden von ihren weiteren Ausflügen berichten.

 

13.01.2014

Glocknerlady hat sich in der dunkelsten Zeit des Jahres ausschließlich im Pinzgau aufgehalten. Anfang Dezember beflog sie bevorzugt das Stubach- und das Felbertal, später verlegte sie ihr Fluggebiet mehr in den Bereich Kaprun / Fusch. Den Jahreswechsel verbrachte die junge Dame in Rauris. Von dort (Seidlwinkltal) stammen auch die letzten Positionen. Die Leistung ihres Akkus ist schon seit November kontinuierlich gesunken. Die Verringerung der Anzahl an Positionen pro Tag verlängerte zwar die Lebensdauer des Senders, konnte aber den Ausfall am 01. Jänner 2014 nicht mehr verhindern. Bleibt zu hoffen, dass sich der Akku dank des schönen Winterwetters bald wieder erholt und wir weitere Positionen von Glocknerlady erhalten. Die junge Dame ist indes wohlauf und wurde erst kürzlich wieder in Rauris beobachtet.

 

03.12.2013

Glocknerlady hat Ende November Ausflüge durch Osttirol unternommen und dabei erstmals Defereggen und das untere Kalser Tal besucht. Am 28. November überflog sie schließlich den Alpenhauptkamm und hält sich seit damals im Stubachtal auf. Durch die kurzen Tage und den tiefen Sonnenstand erreicht wenig Sonne ihren solarbetriebenen Sender. Deshalb musste die Anzahl Positionen pro Tag reduziert werden, um den Akku zu schonen. Jakob und Smaragd hatten 2011 den gesamten Winter im Stubachtal verbracht.

 

21.11.2013

Nach Wochen im Kalser Dorfertal hat sich Glocknerlady wieder ins Matreier Tauerntal überstellt. Aktuell hält sie sich in hauptsächlich im Froßnitz- bzw. im Landeckalmtal auf. Ein Zusammentreffen mit ihrer Nestschwester Inge hat es auch wieder gegeben. Glocknerlady geht aktuell in ihren Winter im Freiland, 2012 mussten wir sie ja am 03. November mit einer schweren Bleivergiftung einfangen. Erst im Mai dieses Jahres konnte sie schließlich wieder erfolgreich freigelassen werden.

 

29.10.2013

Glocknerlady hält sich nach zwei Ausflügen rund um den Glockner und in die Schobergruppe sehr konstant im Kalser Dorfertal auf. Immer wieder läßt sie sich aber auch im Tauerntal nördlich von Matrei in Osttirol blicken.

 

02.10.2013

Unsere "Bleilady" bleibt ihrem sommerlichen Streigebiet weiterhin treu. Sie hält sich ausschließlich im Matreier Tauerntal auf und befliegt dabei die Bereiche zwischen dem Froßnitz- und dem Landecktal. Aufgrund ihrer "bleihältigen" Vorgeschichte wird die junge Dame verstärkt kontrolliert, macht aber derzeit einen gesundheitlichen sehr guten Eindruck. Die Untersuchungsergebisse der im Mai diesen Jahres tot aufgefundenen Doraja machen uns noch vorsichtiger: in ihren Knochen konnten große Konzentrationen an Blei nachgewiesen werden. Damit sind beide Bartgeier (Doraja und Ikarus), die in den letzten Jahren mit einer Bleivergiftung eingefangen und später wieder ausgewildert wurden wohl an den Spätfolgen ihrer Bleivergiftung verstorben. Doraja war im Jahre ihrer Freilassung in Salzburg aufgegriffen worden und nach 6 Monaten Entgiftung 2006 wieder freigelassen worden. Nach Jahren in den Schladminger Tauern bzw. am Dachstein verendete sie letzten Winter im Gemeindegebiet von Irschen im Kärntner Drautal. Ikarus musste hingegen schon wenige Monate nach seiner Wiederfreilassung erneut eingefangen werden. Er verstarb wenige Monate später an einer Infektion. Bei beiden Geiern konnten in den Knochen erhebliche Bleiwerte festgestellt werden.
 
p.s. am 12. Oktober findet der heurige alpenweite Bartgeierzähltag statt, um Mithilfe wird gebeten!

 

10.09.2013

Glocknerlady hat nach über einem Monat das Osttiroler Tauerntal Richtung Norden verlassen. Die erste Septemberwoche verbrachte sie im Talschluß des Hollersbachtales. Für Glocknerlady ganz ungewohnt bewegte sie sich einge Tage in Bereichen ganz ohne Handynetz. Erst heute überflog sie den Grat Richtung Felbertal, besichtigte den Hintersee und hält sich aktuell nördlich des Felbertauerntunnels auf. Dort hatte ihr Sender wieder Kontakt zum Handynetz und schickte uns die Daten der letzten Tage.

 

28.08.2013

Glocknerlady ist nach wie vor extrem kleinräumig unterwegs. Bis auf zwei Besuche im Pinzgau konzentrieren sich fast alle ihre Positionen auf das obere Tauerntal. Dabei bewegt sie sich in einem Radius von nur 5 km!

 

24.07.2013

Glocknerlady hat nach Wochen das erste Mal das Kaprunertal verlassen. Nach einem Kurzbesuch im hinteren Dorfertal hält sie sich seit Tagen im Tauerntal (Felbertauern) auf. Dort ist sie auch erstmals seit ihrer Wiederfreilassung auf Inge gestoßen.

 

03.07.2013

Glocknerlady hat sich von ihrer schweren Bleivergiftung wieder gut erholt. Trotzdem ist sie im Vergleich zu ihren Altersgenossinen sehr kleinräumig unterwegs. Hielt sie sich ursprünglich fast ausschließlich in Fusch auf, zählt seit Wochen das hintere Kaprunertal zu ihren beliebtesten Fluggebieten. Die starken Schneefälle der letzten Wochen haben bei den frisch gesetzten Gämsen und auch bei Schafen zu entsprechenden Ausfällen geführt. Ein junger Bartgeier kann daher auch in einem sehr kleinem Gebiet ausreichend Futter finden.

 

23.05.2013

Bei sonnig stürmischen Wetter startete Glocknerlady am Sonntag 05. Mai zu einem neuen Leben in freier Wildbahn. Nach ihrer schweren Bleivergiftung hatte sie  sechs Monate in der Bartgeierstation in Haringsee (NÖ) verbracht und war dort erfolgreich entgiftet und gesund gepflegt worden. Momente nach der Freilassung zog sie vom Schareck (Heiligenblut) über ihr ehemaliges Freilassungsrevier. Wenig später wurde sie von einem jungen Steinadler begrüßt, dem sie sofort zeigte, wer jetzt wieder das Sagen im Luftraum hat. Die erste Woche nach der Wiederfreilassung verbrachte Glocknerlady im Seidlwinkltal. Wie erwartet war sie dabei recht kleinräumig unterwegs. Das im Fleißtal ausgelegte Futter nutzte sie hingegen nicht. Letzte Woche flog die junge Dame schließlich nach Fusch. Geschickt fand sie mit dem Bereich Gleiwitzerhütte wieder ein Gebiet ohne Handynetz, weshalb sich die regelmäßige Kontrolle  schwierig gestaltete. Seit Mittwoch fliegt sie im Bereich Fusch/Ferleiten. Letzten Freitag konnte sie dort mehrere Stunden in Begleitung eines 2011 bzw. 2012 geborenen wilden Bartgeiers beobachtet werden. Glocknerlady schien es dabei großen Spaß zu machen den Wildvogel spielerisch zu attackieren. Hoffen wir, dass sich die junge Dame gut weiterentwickelt und wir sie nie mehr wiedereinfangen müssen...

 

22.04.2013

Unsere Blei-Lady trainiert schon ihre Schwingen. Sie sitzt immer noch im Bartgeierzuchtzentrum Haringsee, in Bälde wird sie aber wieder ihre Kreise über den Hohen Tauern ziehen dürfen. In der zweiten Maiwoche sollten ihre Flüge wieder online zu sehen sein. Wünschen wir ihr einen erfolgreichen Neustart!

 

10.04.2013

Ein letzte Untersuchung unserer "Blei-Lady" letzte Woche verlief positiv. Die ehemals hohen Bleiwerte im Blut sind nicht mehr nachweissbar. Die Vorbereitungen für eine Wiederfreilassung in Heiligenblut laufen.

 

03.04.2013

Glocknerlady sitzt nach ihrer Bleivergiftung im November immer noch in der Bartgeierzuchtstation in Haringsee (NÖ). Die Vorbereitungen für eine baldige Freilassung laufen schon. Heute wurde sie in ihrer Voliere eingefangen und untersucht. Dabei wurde auch Blut genommen, um die aktuellen Bleiwerte messen zu können. Ebenfalls überprüft wird in nächster Zeit ihr Sender. Dies soll sicherstellen, dass er nach ihrer Freilassung einwandfrei funktioniert und möglichst viele Daten über die ersten Ausflüge von Glocknerlady an uns weiterleitet. Sofort nach ihrer Freilassung werden wieder tagtäglich Daten auf unserer Homepage zur Verfügung stehen.

 

14.03.2013

Glocknerlady ist immer noch aufgrund ihrer Bleivergiftung in Pflege in der Bartgeierstation Haringsee (www.egsoesterreich.org) und soll in der Woche nach Ostern freigelassen werden.

 

25.02.2013

Diese Woche wird unsere Glocknerlady einer letzten Bleiuntersuchung unterzogen. Sollten die Werte nach wie vor passen steht einer baldigen Freilassung nichts mehr im Wege.

 

28.01.2013

Glocknerlady erholt sich nach wie vor in der Bartgeierzuchtstation Haringsee von ihrer Bleivergiftung. In wenigen Wochen soll sie wieder in die Freiheit entlassen werden.

 

22.01.2013

Glocknerlady sitzt im Bartgeierzuchtzentrum Haringsee und erholt sich von ihrer Bleivergiftung.

 

14.01.2013

Glocknerlady ist weiter auf dem Weg der Besserung. Ihre Bleiwerte sind nach wie vor unter der Nachweisgrenze und es zeigen sich nach wie vor keine Hinweise auf eventuelle bleibende Schäden. Sobald die im Zuge der Entgiftung abgestoßenen Federn wieder nachgewachsen sind, wird sie wieder ins Freiland entlassen (vermutlich Anfang März).

 

11.12.2012

Glocknerlady befindet sich nach wie vor in Haringsee. Sollte die Entgiftung weiter erfolgreich verlaufen rechnen wir mit einer möglichen Wiederfreilassung im März in Heiligenblut.

 

28.11.2012

Glocknerlady wurde wie berichtet Anfang November in Slowenien mit einer akuten Bleivergiftung eingefangen. Sie befindet sich nach wie vor im Bartgeierzuchtzentrum Haringsee (NÖ) und wird dort behandelt. Zu Bleivergiftungen bei Greifvögeln kommt es durch die Aufnahme von Jagdgeschoßresten, welche sich in Aufbrüchen (nach dem Schuß im Gelände entsorgte Innereien) finden. Geier lösen aufgrund ihrer effektiven Verdauung aufgenommene Bleisplitter auf. Die Folge sind schwere Vergiftungen und Störungen des zentralen Nervensystems. Unsere Lady konnte aufgrund ihres Senders zum Glück rechtzeitig gefunden werden. Die Bleiwerte in ihrem Blut waren aber so hoch, dass sie eigentlich nicht mehr leben dürfte. Wichtigster Teil der Behandlung ist der Versuch, das Schwermetall aus ihrem Körper unter Verabreichung einer Calziumverbindung herauszuwaschen. Glocknerlady kann inzwischen wieder fliegen und frißt reichlich. Aufgrund der hohen Bleiwerte und einhergehender massiver Federver  sluste wird sich eine mögliche Wiederfreilassung wohl bis ins Frühjahr hinein ziehen.

 

31.10.2012

Glocknerlady erreicht Slowenien

Immer spannender wird der aktuelle Ausflug von Glocknerlady: heute flog sie schon wieder an die 60 km Richtung Süden. Nahe Lavamünd überflog sie unsere Staatsgrenze, wenig später bei Dravograd die Drau. Aus einem nur 800 m hohen Hügelgebiet südlich von Mislinja erreichte uns um 15 Uhr die bisher letzte Position. So langsam sollte sich die junge Dame wieder Richtung Westen begeben, die nächsten höheren Berge liegen in 50 km Entfernung südlich von Eisenkappel.

 

30.10.2012

Glocknerlady auf Tour durch Südkärnten

Nach ihrem Ausflug in die Steiermark ist unsere junge Dame wieder nach Kärnten zurückgekehrt. Sie zieht gerade im steirisch-kärntnerischen Grenzgebiet Richtung Koralpe. Sind wir gespannt ob es sie von dort weiter Richtung Slowenien ziehen wird.

 

23.10.2012

Inge und Glocknerlady besuchen die Steiermark

Unsere beiden jungen Damen nutzen das schöne Herbstwetter für immer weitere Ausflüge: Inge besuchte in den letzten zwei Wochen die Obersteiermark, das Maltatal und den Pongau. Seit einigen Tagen hält sie sich wieder im Glocknergebiet auf.
Glocknerlady flog in den letzten Tagen durchs Mölltal, besuchte den Millstättersee und begutachtete dann den Biosphärenpark Nockberge. Sonntag nachmittag flog sie über die Turracher Höhe in die Steiermark. Auf dem Weg durch Oberkärnten erreichte sie zu unserem Erstaunen mehrfach Tallagen. Die aktuellen Fluggebiete liegen hingegen wieder durchwegs weit ober 2000 m Seehöhe.

 

 

08.10.2012

Glocknerlady zeigte sich hingegen etwas verhaltener. Bis auf einige kleinere Ausflüge beflog sie ausschließlich das Fleißtal. Am Samstag mittag dann startete sie voll durch und erreichte kurze Zeit später den Polinik, den Hauptgipfel der Kreuzeckgruppe. Dieses Gebiet wird zwar recht regelmäßig von Gänsegeiern beflogen, Bartgeierbeobachtungen sind dort aber sehr selten.
Jakob wurde zuletzt am Samstag im Gschlöß in Begleitung von zwei weiteren Bartgeiern gesichtet.

 

17.09.2012

Glocknerlady und Inge fliegen nach ersten mehrtägigen Ausflügen in die Nachbartäler wieder zumeist im Fleißtal. Am Freitag hatten sie dort außerdem Besuch von Rurese (Rauris 2008). Alle drei besuchten dabei immer wieder eine Stelle, an der Freitag früh eine Steingeiß geschossen und aufgebrochen wurde. Aufgrund der Verwendung eines bleihältigen Jagdgeschosses wurde der Aufbruch sicherheitshalber entsorgt, um eine mögliche Bleivergiftung zu vermeiden.

Aufbrüche von mit nicht bleifreier Munition geschossener Wildtiere (speziell bei Gams- und Steinwild in Hochlagen) sollten stets vogelsicher entsorgt (eingegraben oder eingesteint) werden.

 

29.08.2012

Inge und Glocknerlady am Weg in die Selbstständigkeit

Unsere beiden Fleißtaler Geiermädels haben sich zu hervorragenden Fliegerinnen entwickelt. In den ersten drei Wochen nach dem Erstflug bewegten sich die beiden nur in einem Radius von weniger als 500 m um den Freilassungsplatz. Von Tag zu Tag geht es jetzt immer höher und weiter. Kontrolliert und beobachtet von unserem Bartgeierteam und von zahlreichen Nationalparkbesuchern. Der Freilassungsplatz befindet sich im großen Fleißtal bei Heiligenblut und ist vom Gasthaus Fleißkuchl aus in 30 Minuten erreichbar. Es gab auch reichlich Geierbesuch: 7-8 Bartgeier besuchten Inge und Glocknerlady in den letzten Wochen! Fast täglich besucht Kruml (Rauris 2010) unsere beiden jungen Damen. Kruml ist unser erster im Freiland geborener Wildvogel und schwerst angetan vom aktuellsten Geierzuwachs. Letzten Samstag schließlich überflog Inge das erste Mal die Grenze zu Salzburg. Gestern Montag kehrte sie erstmalig nicht ins Fleißtal zurück. Glocknerlady und Kruml  verbrachten hingegen  auch den gestrigen Morgen an einem der Futterplätze im Fleißtal.

 

24.07.2012

Inge und Glocknerlady haben sich in den letzten Wochen gut im Großen Fleißtal bei heiligenblut eingelebt. Nach heftigen Streitigkeiten vertragen sich die zwei jungen Damen aktuell prächtig, putzen sich gegenseitig und vertreiben gemeinsam lästige Kolkraben. Heut früh ist dann Glocknerlady erstmals aus dem unmittelbaren Nestbereich herausgeklettert und hat die weitere Umgebung erkundet. Beim Versuch wieder zurückzuklettern startete sie dann zu ihrem Jungfernflug, überquerte bei böigem Wind die Freilassungsnische und landete nach einem 70 m Flug eher unsanft an einem Steilhang. Wir sind schon auf die nächsten Flüge unserer Geiermädels gespannt.

Erleben Sie mit uns die ersten Flugversuche von Inge und Glocknerlady, die Beobachtungsstation im Großen Fleißtal ist täglich besetzt und in knapp 30 Minuten vom Almgasthof Fleißkuchl aus erreichbar.

 

Unsere beiden neuen Geier sind jetzt online verfügbar.

Glocknerlady, BV 718, geboren am 17.03.2012 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin (Andalusien), Weiblich, Freigelassen am 23.06.2012 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern

Inge, BV 720, geboren am 22.03.2012 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin (Andalusien), Weiblich, Freigelassen am 23.06.2012 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern

Unsere beiden Geiermädels haben sich gut im Fleißtal eingelebt. Nach einigen anfänglichen Streitereien verstehen sich die beiden relativ gut, fressen fleißig und entwicklen sich prächtig. Letzten Sonntag wurden die beiden noch ein letztes Mal eingefangen und mit solarbetriebenen Satellitensendern versehen. Ihre ersten Flugversuche stehen unmittelbar bevor. Die Bartgeierstation im Großen Fleißtal ist jeden Tag besetzt und die Geier werden faktisch rund um die Uhr beobachtet. Jeden Mittwoch gibt es zusätzlich eine geführte Wanderung vom Schareck zum Geierbeobachtungsstand. Erleben Sie mit uns die ersten Flugversuche von Inge und Glocknerlady.


Bartgeier_080_NPHT_ZupancBartgeier_144_NPHT_Zupanc_1Bartgeier_145_NPHT_Zupanc_1 

 

 

Bartgeier Inge

Bartgeier Inge

Steckbrief:

BV 720


Geboren am 22.03.2011 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin, Andalusien


weiblich


Freigelassen am 23.06.2011 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern


 

Kartenübersicht:



Aktuelle News

 

08.04.2014

Inge hält sich immer noch im Westen auf. War sie letztes Jahr sehr kleinräumig unterwegs, hat sie in den letzten Wochen fast das gesamte Lechtal beflogen. Ihr aktueller Lieblingsort sind aber die Berge zwischen Bschlabs und Namlos. Bis vor kurzem teilte sie das Gebiet mit Kalandraka, einer jungen Schweizerin, die den ganzen Winter im Lechtal zugebracht hatte.

 

20.03.2014

Inge hat der Tage einen weiten Ausflug nach Westen gemacht. Am 12. März flog sie vom Lungau in die Hohen Tauern, zwei Tage später segelte sie in einem Zug vom Nationalpark Hohe Tauern ins Lechtal. Inge hatte sich schon im Frühjahr 2013 mehrere Monate lang im oberen Lechtal aufgehalten. Vermutlich ist sie dort schon auf Kalandraka getroffen, eine junge Schweizer Bartgeierdame, die sich schon den ganzen Winter in Tirol herumtreibt (www.bartgeier.ch). Eine weitere Schweizerin, Bernd hält sich aktuell gerade in den Hohen Tauern auf.

 

03.03.2014

Inge hält sich sehr konstant in den Schladminger Tauern auf. Ein kleiner Ausflug führte sie der Tage übers Lantschfeld an das Nordportal des Tauerntunnels und über Obertauern wieder retour in die Schladminger Tauern.

 

20.02.2014

Inge bleibt dem Lungau weiter treu. Wie schon seit Wochen hält sich sich bevorzugt in den Schladminger Tauern auf. In den letzten Tagen zog sie etwas weiter nach Osten und durchflog dabei wohl auch steirischen Luftraum. Aktuell hält sie sich in der Gemeinde Göriach auf.

 

27.01.2014

Inge durchstreift seit Wochen den Lungauer Anteil der Schladminger Tauern. Zumeist hält sie sich nördlich von Weißpriach auf. Schon im Herbst konnten in dem Bereich innerhalb einer Woche zwei verschiedene Bartgeier beobachtet werden. Zu Beginn ihres Aufenthaltes in den Schladminger Tauern zog Inge Richtung Osten, nur 5 m vor der steirischen Grenze (Landschitzscharte) machte sie kehrt und flog wieder nach Weißpriach.

 

13.01.2014

Inge hat in den letzten Wochen bis auf den Pinzgau ihr gesamtes Streifgebiet durchflogen. Hauptaufenthaltsgebiete waren wiederum das Virgen und das Kalsertal (Osttirol). Regelmäßig verbringt sie einige Tage am Mölltaler Gletscher. Zuletzt war sie in Mallnitz und im Maltatal, bevor sie zu einem Lungau-Rindlfug startete. Die letzten Positionen stammen aus dem Murtal. Im Unterschied zu Glocknerladies Sender verfügt Inges Sender über reichlich Strom und übermittelt fast täglich neue Daten.

 

03.12.2013

Inge war in den letzten Wochen mehrfach im Defereggen-, Virgen- sowie im Tauerntal. Nach wie gerne treibt sie sich auch im Dorfer- bzw. Teischnitztal herum. Die jungen Geier müssen jetzt im Frühwinter offensichtlich weiter unterwegs sein, um ausreichend Futter zu finden. Inge fliegt deutlich mehr als Glocknerlady und hält sich wohl auch in sonnigeren Gebieten auf und der Akku ihres Senders verträgt aktuell ohne jegliche Probleme 10 Positionen pro Tag.

 

21.11.2013

Inge ist wie üblich etwas großflächiger unterwegs als Glocknerlady. Von Kals aus zog es sie zuerst nach Prägraten. Letzte Woche hielt sie sich  an der Sonnenseite des Virgentales auf. Dabei bewegte sie sich sehr konstant in einer Höhe von 2000 bis 2100 m. Zeitgleich mit Glocknerlady wechselte sie in den letzten Tagen ins Tauerntal.

 

29.10.2013

Inge wechselt zur Zeit regelmäßig zwischen Fusch und dem Kalser Dorfertal. Am Wochenende nutzte sie das schöne Herbstwetter zu einer Tour rund um den Großglockner und besuchte dabei das Fleißtal bei Heiligenblut. Im Sommer 2012 hat sie gemeinsam mit Glocknerlady dort ihre ersten Flugversuche unternommen.

 

02.10.2013

Inge ist deutlich aktiver als ihr Nestschwesterchen. In den letzten Wochen hilet sie vermehrt in Kals (zumeist im Dorfertal) und gemeinsam mit Glocknerlady im Matreier Tauerntal auf. Seit gut einer Woche durchstreift sie wieder einmal das Fuscher- bzw. das Kaprunertal.
 
p.s. am 12. Oktober findet der heurige alpenweite Bartgeierzähltag statt, um Mithilfe wird gebeten!

 

10.09.2013

Auch Inge hat gerade eben die Venedigergruppe verlassen. Davor hatte sie in den letzten Wochen schon mehrfach Ausflüge nach Kaprun, Fusch und Rauris unternommen. Immer wieder besuchte sie zuletzt auch das Kalser Dorfertal.

 

28.08.2013

Inge hält sich nach einigen gemeinsamen Wochen mit Glocknerlady aktuell im Pinzgau auf. Ihre Hauptfluggebiete sind dabei Rauris und Fusch. Volkommen unbehelligt besuchte sie das Revier unseres Rauriser Paares und kreiste dann gemeinsam mit 75 Gänsegeiern und zwei Mönchsgeiern über dem Seidlwinkltal. Seit 10 Tagen konzentriert sie sich auf Fusch.

 

24.07.2013

Inge ist nach Monaten im Lechtal seit kurzem wieder in die Hohen Tauern zurückgekehrt. In Osttirol ist sie dabei sogleich mit ihrer "Nestschwester" Glocknerlady zusammengetroffen. Offensichtlich gemeinsam befliegen die beiden aktuell das Tauerntal nördlich von Matrei in Osttirol.

 

03.07.2013

Inge ist endlich wieder online. Aufgrund eines Übertragungsfehlers konnten wir Inges Position wochenlang nicht bestimmen. Aufgrund der jetzt erst geschickten Daten wissen wir aber, daß Inge in der ganzen Zeit dem oberen Lechtal treu geblieben ist. Erst Mitte Juni unternahm sie einen kurzen Ausflug in die Zentralschweiz. Nach einer Woche kehrte sie aber schon wieder in die Lechtaler Alpen zurück.

 

23.05.2013

Inge hält sich wie schon seit Wochen im oberen Lechtal auf. Ihr Lieblingsgebiet sind die 5 Nebentäler südlich von  Steeg und Bach. Einen schnellen Ausflug machte Inge auch nach Vorarlberg, wo sie die Berge rund um Lech besuchte...

 

10.04.2013

Inge spürt den Frühling! Nach einigen Wochen im Salzkammergut ist sie seit Montag Richtung Norden unterwegs. Über den Traunsee zog es sie in das Höllengebirge, wo sie ihre erste Nacht verbrachte. Gestern flog sie dann weiter über den Attersee und drehte im Bereich Obertrumer See in 1600 m Seehöhe Richtung Norden. Gegen Mittag überflog sie im Bereich Braunau den Inn und zog weiter in Richtung Norden. Inges letzte Positionen stammen aus einem Gebiet nördlich von Bad Griesbach in Niederbayern. Wir sind schon sehr gespannt, wohin sie ihre Frühlingsreise noch bringen wird....

 

03.04.2013

Inge scheint es in Oberösterreich zu gefallen. Seit gut einer Woche hält sie sich im Talschluß des Grünauer Almtales auf und beobachtet wohl aus weiter Ferne die Graugänse von Konrad Lorenz. Genau in dem Gebiet haben vor ca. 180 Jahren die letzten oberösterreichischen Bartgeier gebrütet. Die wohl letzten beiden ihrer Art wurden am 03. Februar 1824 im Bereich der Ruine Scharnstein geschossen. Das damals geschossene Weibchen hatte dabei legereife Eier in ihrem Körper.

 

14.03.2013

Inge bleibt aktuell den nördlichen Kalkalpen treu. Dabei pendelt sie laufend zwischen Bayern, Salzburg und Oberösterreich hin und her. Die beiden äußersten Positionen innerhalb der letzten Woche (Spitzstein bei Kiefersfelden und Altaussee im Salzkammergut) liegen dabei über 100 km voneinander entfernt. Noch sie war einer unserer Bartgeier so regelmäßig in diesen Gebieten unterwegs.

 

25.02.2013

Inge treibt sich nach wie vor im Norden herum. Nach einiger Zeit im Blümbachtal (Salzburg) durchstreifte sie am Wochenende den Nationalpark Berchtesgaden.

 

06.02.2013

Inge in Oberösterreich

Nach gut drei Wochen am Katschberg ist Inge am 31.01 nach Oberösterreich geflüchtet. Dem vorausgegangen war eine Interaktion mit einem erwachsenen Bartgeier, der sie nach einem Monat aus seinem Revier geworfen hat. Über Schladming und den Dachstein flog Inge nach Bad Goisern und hält sich aktuell am Hallstädter See auf. Das Salzkammergut birgt eine ganze Reihe von historischen Brutplätzen, wird aber aktuell sehr selten von Bartgeiern beflogen.

 

28.01.2013

Inge hält sich seit Wochen in den östlichen Hohen Tauern auf und trifft dort immer wieder auf das Katschberger Paar und auf Kruml 2. Kruml 2 ist unser 2011 in Rauris geschlüpfter zweiter Wildvogel und hält sich vornehmlich in Kärnten auf (zwischen Mallnitz und Katschberg). Jetzt im Hochwinter kommt es immer wieder zu Abstürzen bei Rot- und Gamswild. Der Tisch ist demnach für Bartgeier immer reichlich gedeckt.

 

22.01.2013

Inge ist ebenfalls wieder online. Gerade zwei Wochen hat ihre Sendepause gedauert. Sie hält sich nach wie vor in den östlichen Ausläufern der Hohen Tauern auf.

 

14.01.2013

Inges Sender funktioniert absolut einwandfrei. Mitte Dezember besuchte sie mehrfach die Reißeckgruppe und konnte dort immer wieder an einem Fuchsluderplatz beobachtet werden. Der Luderplatz wurde vorbildlich ausschließlich mit Schlachtabfällen bestückt. Die Aufbrüche der letzten Abschüsse wurden aufgrund der Bartgeierpräsenz für Vögel unerreichbar entsorgt. Weihnachten zog es Inge dann nach Zederhaus und später nach Hintermuhr (Lungau). Die ersten Tage des Jahres zeigte sie kaum Flugaktivität, sodaß eine Kontrolle vor Ort vorgenommen wurde. Die junge Dame war aber in sehr guter Verfassung und wechselte einen Tag später über den Katschberg nach Kärnten.

 

11.12.2012

Inge befliegt seit Wochen ausschließlich das Fuschertal. Meist hält sie sich an der steilen Sonnenseite auf und erreicht bei Schlechtwetterphasen immer wieder sehr tief gelegene Bereiche. Mehrfach angeflogene Positionen sollen diese Woche auf die Präsenz von Fallwild bzw. mögliche Fuchsluderplätze kontrolliert werden. Die kurzen Tage zeigen kaum Auswirkungen auf die Akkuleistung ihres Senders, der nach wie vor 19 Positionen pro Tag liefert.

 

28.11.2012

Inge hat sich in den letzten Wochen fast ausschließlich im Bereich Fusch-Seidlwinkl aufgehalten. Im Fuschertal traf sie wohl mehrfach auf die beiden einjährigen Geierjungs Jakob und Smaragd. Im Zuge der starken Schneefälle am 01. November hat sie den Freilassungsplatz im Heiligenbluter Fleißtal besucht. Am 25. November schließlich startete sie Richtung Westen und flog in einem Zug bis zum Hintersee. Wir sind schon gespannt wo es sie als nächstes hinziehen wird. Dank stärkeren Sender (im Vergleich zu den 2011 freigelassenen Geiern) erreichen uns regelmäßig 14 Positionen pro Tag. Damit ergibt sich eine faktische Dauerkontrolle der Vögel.

 

30.10.2012

Geiertreffen in Fusch

Unsere restlichen drei Junggeier (Inge, Jakob und Smaragd) fliegen aktuell alle drei im Fuschertal. Interessanterweise scheinen die drei getrennt voneinander unterwegs zu sein. Den Wintereinbruch haben offensichtlich alle Geier gut überstanden.

 

23.10.2012

Inge und Glocknerlady besuchen die Steiermark

Unsere beiden jungen Damen nutzen das schöne Herbstwetter für immer weitere Ausflüge: Inge besuchte in den letzten zwei Wochen die Obersteiermark, das Maltatal und den Pongau. Seit einigen Tagen hält sie sich wieder im Glocknergebiet auf.
Glocknerlady flog in den letzten Tagen durchs Mölltal, besuchte den Millstättersee und begutachtete dann den Biosphärenpark Nockberge. Sonntag nachmittag flog sie über die Turracher Höhe in die Steiermark. Auf dem Weg durch Oberkärnten erreichte sie zu unserem Erstaunen mehrfach Tallagen. Die aktuellen Fluggebiete liegen hingegen wieder durchwegs weit ober 2000 m Seehöhe.

 

 

 

08.10.2012

Inge zieht schon seit Wochen immer größere Kreise ums Fleißtal. Letzte Woche flog sie quer durch die Schobergruppe ins Kalser Dorfertal und dann weiter ins Hollersbachtal. Am Sonntag kehrte sie in Begleitung von Smaragd (Habachtal 2011) wieder an den Freilassungsplatz zurück.

 

17.09.2012

Glocknerlady und Inge fliegen nach ersten mehrtägigen Ausflügen in die Nachbartäler wieder zumeist im Fleißtal. Am Freitag hatten sie dort außerdem Besuch von Rurese (Rauris 2008). Alle drei besuchten dabei immer wieder eine Stelle, an der Freitag früh eine Steingeiß geschossen und aufgebrochen wurde. Aufgrund der Verwendung eines bleihältigen Jagdgeschosses wurde der Aufbruch sicherheitshalber entsorgt, um eine mögliche Bleivergiftung zu vermeiden.

Aufbrüche von mit nicht bleifreier Munition geschossener Wildtiere (speziell bei Gams- und Steinwild in Hochlagen) sollten stets vogelsicher entsorgt (eingegraben oder eingesteint) werden.

 

29.08.2012

Inge und Glocknerlady am Weg in die Selbstständigkeit

Unsere beiden Fleißtaler Geiermädels haben sich zu hervorragenden Fliegerinnen entwickelt. In den ersten drei Wochen nach dem Erstflug bewegten sich die beiden nur in einem Radius von weniger als 500 m um den Freilassungsplatz. Von Tag zu Tag geht es jetzt immer höher und weiter. Kontrolliert und beobachtet von unserem Bartgeierteam und von zahlreichen Nationalparkbesuchern. Der Freilassungsplatz befindet sich im großen Fleißtal bei Heiligenblut und ist vom Gasthaus Fleißkuchl aus in 30 Minuten erreichbar. Es gab auch reichlich Geierbesuch: 7-8 Bartgeier besuchten Inge und Glocknerlady in den letzten Wochen! Fast täglich besucht Kruml (Rauris 2010) unsere beiden jungen Damen. Kruml ist unser erster im Freiland geborener Wildvogel und schwerst angetan vom aktuellsten Geierzuwachs. Letzten Samstag schließlich überflog Inge das erste Mal die Grenze zu Salzburg. Gestern Montag kehrte sie erstmalig nicht ins Fleißtal zurück. Glocknerlady und Kruml  verbrachten hingegen  auch den gestrigen Morgen an einem der Futterplätze im Fleißtal.

 

24.07.2012

Inge und Glocknerlady haben sich in den letzten Wochen gut im Großen Fleißtal bei heiligenblut eingelebt. Nach heftigen Streitigkeiten vertragen sich die zwei jungen Damen aktuell prächtig, putzen sich gegenseitig und vertreiben gemeinsam lästige Kolkraben. Heut früh ist dann Glocknerlady erstmals aus dem unmittelbaren Nestbereich herausgeklettert und hat die weitere Umgebung erkundet. Beim Versuch wieder zurückzuklettern startete sie dann zu ihrem Jungfernflug, überquerte bei böigem Wind die Freilassungsnische und landete nach einem 70 m Flug eher unsanft an einem Steilhang. Wir sind schon auf die nächsten Flüge unserer Geiermädels gespannt.

Erleben Sie mit uns die ersten Flugversuche von Inge und Glocknerlady, die Beobachtungsstation im Großen Fleißtal ist täglich besetzt und in knapp 30 Minuten vom Almgasthof Fleißkuchl aus erreichbar.

 

Unsere beiden neuen Geier sind jetzt online verfügbar

Glocknerlady, BV 718, geboren am 17.03.2012 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin (Andalusien), Weiblich, Freigelassen am 23.06.2012 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern

Inge, BV 720, geboren am 22.03.2012 im Bartgeierzuchtzentrum Guadalentin (Andalusien), Weiblich, Freigelassen am 23.06.2012 im Großen Fleißtal, Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern

Unsere beiden Geiermädels haben sich gut im Fleißtal eingelebt. Nach einigen anfänglichen Streitereien verstehen sich die beiden relativ gut, fressen fleißig und entwicklen sich prächtig. Letzten Sonntag wurden die beiden noch ein letztes Mal eingefangen und mit solarbetriebenen Satellitensendern versehen. Ihre ersten Flugversuche stehen unmittelbar bevor. Die Bartgeierstation im Großen Fleißtal ist jeden Tag besetzt und die Geier werden faktisch rund um die Uhr beobachtet. Jeden Mittwoch gibt es zusätzlich eine geführte Wanderung vom Schareck zum Geierbeobachtungsstand. Erleben Sie mit uns die ersten Flugversuche von Inge und Glocknerlady.


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Der eingebaute GPS Empfänger macht bis zu 10 Positionen pro Tag und sendet diese per SMS an das Bartgeierteam. Voraussetzung dafür ist entsprechender Handyempfang, ansonsten werden die Daten gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt. Die Sender tragen eine kleine Solarzelle und sind damit batterieunabhängig.

Der GPS Empfänger sollte 3-4 Jahre Daten liefern. Dargestellt auf der Karte ist jeweils eine Position pro Tag. Klickt man die Position an, erhält man Informationen zu Zeit und Datum derselben.

Die farbigen Linien sind die direkte Verbindung aufeinanderfolgender Positionen. Die Daten werden immer dann aktualisiert, wenn per SMS neue Daten von den Sendern geschickt werden.

Wenn sie Jakob, Smaragd, Glocknerlady und Inge in der Natur beobachten, melden Sie uns dies bitte an beobachtung@gmx.net oder bartgeier@gmx.at

Nähere Informationen zum Bartgeier Projekt.

Logoleiste-Bund-Bartgeier