Forschung aktuell

Bartgeier Lucky erobert Europa

Die zwei Junggeier Lucky und Charlie wurden 2016 im Zuge des alpenweiten Bartgeierwiederansiedelungsprojektes im Nationalpark Hohe Tauern im Untersulzbachtal (Salzburg) freigelassen. Den ersten Winter in freier Natur haben die Vögel gut überstanden. In jungen Jahren unternehmen Bartgeier größere Streifzüge und können an einem Tag mit guter Thermik bis 500 km zurücklegen. Lucky hat im Mai seine große Reise durch Europa als Botschafter für den Artenschutz und den Nationalpark Hohe Tauern angetreten.
Dank moderner Telemetrie werden ausgewählte ausgewilderte Junggeier überwacht und ihre Standorte können mittels Satellitendaten täglich eruiert werden. Am 16. Mai startete Lucky seinen Erkundungsflug quer durch Europa.

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Gelungene Steinwild-Kooperation von Jägerschaft und Nationalpark

Otto Prenner (Obmann der Steinwildhegegemeinschaft Hohe Tauern West), Wolfgang Viertler (Bürgermeister Nationalpark-Hauptstadt Mittersill), Gabi Fidler (Vorstandsmitglied Salzburger Jägerschaft) und Nationalparkdirektor Wolfgang Urban

Rössler lobt länderübergreifende Zusammenarbeit und Abbau der Reviergrenzen zugunsten eines artgerechten

Kürzlich fand im Nationalparkzentrum in Mittersill der diesjährige bundesländerübergreifende Steinwildtag statt. Dabei trafen Nationalpark-Vertreter und Steinwild-Hegegemeinschaften aus Kärnten, Salzburg und Tirol einander, um Informationen auszutauschen und Strategien zu einem gemeinsamen Wildtiermanagement zu entwickeln. "Da sich das Steinwild ja weder an Gemeinde- noch an Ländergrenzen orientiert, ist es auch für uns als Nationalpark ganz wichtig, dass diese Hohe-Tauern-Gesamtsicht im Management dieser Tierart zum Tragen kommt. Das ist eigentlich das Herausragende dieser Hegegemeinschaften und dieser Steinwildtagung, dass es kein Revierdenken gibt, sondern nach den Bedürfnissen dieser Wildart gehandelt wird", hob Nationalparkreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler anerkennend hervor.

Deswegen war und ist das Projekt der Wiedereinbürgerung auch sehr erfolgreich. Heute leben etwa 1.000 Stück Steinwild in den Hohen Tauern und betrachtet man das Lebensraumpotenzial, könnten es auch gar nicht viel mehr sein. Das Auswildern von Tieren findet nicht mehr statt, die natürliche Reproduktion ist ausreichend und nachhaltig.

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Nationalparks Austria Wissenschaftspreis 2017

Kluge Köpfe aufgepasst!

Bereits zum zweiten Mal schreibt Nationalparks Austria, die Dachmarke der sechs österreichischen Nationalparks Donau-Auen, Gesäuse, Hohe Tauern, Kalkalpen, Neusiedler See - Seewinkel und Thayatal den Nationalparks Austria Wissenschaftspreis aus. Dieser Preis soll junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter dazu motivieren, die Nationalparks als ihr Freilandlabor zu nutzen, spannenden Fragestellungen auf den Grund zu gehen und somit gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser sechs außergewöhnlichen Schutzgebiete zu leisten.

Die Gewinnerinnen und Gewinnern erhalten Preisgelder in Höhe von bis zu € 1.000,- sowie eine Einladung zum Nationalparks Austria Forschungssymposium 2017 in Salzburg.

Bewerbungsbeginn: 1. Mai 2017
Bewerbungsende: 1. August 2017
Preisverleihung: November 2017, Salzburg

Nähere Informationen unter www.nationalparksaustria.at/Wissenschaftspreis

 

ALPBIONET2030 - Integratives Wildtier- und Lebensraum-Management für zukünftige Generationen in den Alpen

Ökologische Netzwerke, oder der "ökologische Verbund", bilden die Gundlage des alpinen (und globalen) Lebensraum- und Arten-Schutzes*.  Allerdings ist noch viel Arbeit erforderlich bis ein integratives Konzept für den Schutz von Ökosystemen und der Biodiversität in den Alpen realisiert werden kann.

 

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227 Einreichungen für Nationalpark Forschungssymposium

Das größte Freilandlabor der Alpen - der Nationalpark Hohe Tauern – vernetzt zum 6. Mal Wissenschaftler aus aller Welt beim NPs Austria Forschungssymposium in Salzburg

Rössler: Großes Interesse an der Schutzgebietsforschung übersteigt Erwartungen und ist Anerkennung für unsere Arbeit

Die Bewerbungsfrist für das 6. Internationale Symposium zur Forschung in Schutzgebieten endete am 30. März. Die Salzburger Nationalparkverwaltung wurde schon vor mehr als einem Jahr von Nationalparks Austria, der Dachorganisation der österreichischen Nationalparks, ersucht, nach vier Jahren wieder eine wissenschaftlich herausragende und international besetzte Veranstaltung zu organisieren. "Dieses Ersuchen des Bundes und der anderen Nationalparks in Österreich zeugt von großer Wertschätzung und Vertrauen gegenüber unserer Nationalparkverwaltung. Für unser Team in Mittersill ist das natürlich eine riesige Herausforderung. Die wichtigste Hürde ist nun geschafft: 227 Einreichungen aus 23 Nationen, von Norwegen bis Südafrika und von Brasilien bis Russland, sind eingelangt", so Nationalparkreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler heute, Montag, 10. April.

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Erfreuliche Nachwuchsbilanz bei Steinadlern 2016

Steinadler cNPHT Gressmann

Nationalpark hat Vorbildwirkung bei Schutz und Monitoring

15 Jungvögel erblickten 2016 in den Hohen Tauern das Licht der Welt. Diese Reproduktionsrate entspricht dem guten Schnitt der vergangenen Jahre. Die Kinderstube ist derzeit gut gefüllt und der Bestand der Steinadler in den Hohen Tauern stabil. 42 Adlerpaare haben ihr Revier im Nationalpark Hohe Tauern. Das Revier eines Steinadlerpaares misst je nach Lebensraumqualität 50 – 150 km² und Eindringlinge (andere Adler) werden nicht geduldet.

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Internationales Bartgeiertreffen 2016

v.l. Dr. Hans Frey, Leiter der „Richard-Faust-Bargeier-Zuchtstation“ Haringsee, DI Ferinand Lainer, Nationalpark Hohe Tauern; Dr. Daniel Heglin, Präsident der VCF; Dr. José Tavares, Geschäftsführer der VCF.

Anlässlich des Jubiläumsjahres „30 Jahre Wiedereinbürgerung der Bartgeier in den Alpen“ trafen sich vom 11.-14. November mehr als 80 BartgeierexpertInnen aus ganz Europa im Nationalpark Hohe Tauern.

Der Fokus des „Annual Bearded Vulture Meetings 2016“ im Nationalparkzentrum Mittersill lag primär auf den Informationsaustausch über Freilandbruten, Freilassungsaktivitäten, aktuelle Monitoring- und Forschungsergebnisse. Aktuelle Gefährdungssituationen und Herausforderungen der jungen Bartgeierpopulation sowie Neuigkeiten aus der Bartgeiernachzucht im Rahmen des Europäischen Erhaltungsprogramms waren wichtige Punkte auf der Agenda des Treffens.

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6. Internationales Symposium zur Forschung in Schutzgebieten

2.-4. November 2017, Salzburg

2017 ist es wieder soweit – der Nationalpark Hohe Tauern organisiert bereits zum 6. Mal das “Internationale Symposium zur Forschung in Schutzgebieten” unter dem Dach von Nationalparks Austria.

Vom 2.-4. November 2017 werden sich WissenschaftlerInnen aus dem Alpen-, Donau- und Karpatenraum in Salzburg zusammenfinden und neue Forschungsergebnisse diskutieren. Damit die Themen möglichst der aktuellen Forschung und den Bedürfnissen der Schutzgebiete entsprechen, werden diese öffentlich ausgeschrieben. Bis 31. Oktober 2016 können über die Tagungshomepage Themen für Sessions vorgeschlagen und mittels Online-Formular angemeldet werden: www.nationalparksaustria.at/symposium2017

 

Nationalparks Austria Wissenschaftspreis 2017

Bereits zum zweiten Mal schreibt Nationalparks Austria, die Dachmarke der sechs österreichischen Nationalparks Donau-Auen, Gesäuse, Hohe Tauern, Kalkalpen, Neusiedler See - Seewinkel und Thayatal den Nationalparks Austria Wissenschaftspreis aus. Dieser Preis soll junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter dazu motivieren, die Nationalparks als ihr Freilandlabor zu nutzen, spannenden Fragestellungen auf den Grund zu gehen und somit gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser sechs außergewöhnlichen Schutzgebiete zu leisten.

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Von der Vielfalt der Lebewesen im Nationalpark Hohe Tauern: drei Wissenschaftler berichten

Im 10. Jubiläumsjahr nahmen 50 Wissenschaftler/innen beim Nationalpark Hohe Tauern Tag der Artenvielfalt vom 29. bis 31. Juli 2016 im Mallnitzer Tauerntal teil (NPHT/ W. Gfrerer).

Bereits zum zehnten Mal finden heuer die Nationalpark Hohe Tauern Tage der Artenvielfalt statt. Mehr als 280 Wissenschaftler/innen untersuchen seit 2007 ausgewählte Tauerntäler mit dem Ziel, innerhalb von 48 Stunden möglichst viele Tier-, Pflanzen, Flechten- und Pilzarten vom Talboden bis in die Gipfellagen zu finden. Die Natur kann nicht für sich sprechen. Drei Wissenschaftler waren bei allen zehn Tagen der Artenvielfalt im Nationalpark mit dabei. Grund genug nachzufragen, wie es um die Artenvielfalt in den Hohen Tauern steht.

 

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10. Nationalpark Tag der Artenvielfalt: Inventur des Naturkapitals der Hohen Tauern

Der Nationalpark Hohe Tauern führt gemeinsam mit dem Haus der Natur in Salzburg seit 2007 jährlich sogenannte „Tage der Artenvielfalt“ durch. Zu diesen Veranstaltungen reisen Wissenschaftler/innen aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Fachrichtungen an, um ein abgegrenztes Gebiet innerhalb von zwei Tagen (bzw. Nächten) intensiv auf das Vorkommen von Arten zu untersuchen. Ohne die vielen engagierten Wissenschaftler/innen wären die Nationalpark Hohe Tauern Tage der Artenvielfalt nicht möglich. Für Kost und Logis leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der Fauna und Flora in den Hohen Tauern.

 

 

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Faszinierende Einblicke in eine unbekannte Welt

Nationalpark-Direktor Wolfgang Urban, LH-Stv. Astrid Rössler und Autor Roman Türk, (c) LMZ/Neumayr/SB

Ein langjähriges Forschungsprojekt des Salzburger Nationalparkfonds in Kooperation mit der Universität Salzburg wurde nun mit einem Buch über Flechten im Nationalpark Hohe Tauern abgeschlossen. Diese Neuerscheinung gewährt faszinierende Einblicke in eine unbekannte Welt und vermittelt die Forschungsergebnisse auf interessante und ästhetische Weise. Damit wurde ein wichtiges Standardwerk zur Artenvielfalt in den Ostalpen fertiggestellt.

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Nationalpark Hohe Tauern hebt Wissenschaft & Forschung auf internationales Niveau

Im Rahmen der 20. Sitzung des Nationalparkrates Hohe Tauern am 9. Mai 2016 in der Nationalparkgemeinde Winklern stellte der Nationalpark Hohe Tauern länderübergreifend zukunftsrichtende Weichen im Bereich Forschung & Wissenschaft. Nach intensiver Vorbereitung in den Jahren 2014 und 2015 beginnt nun die Einrichtung eines disziplinenübergreifenden Langzeitmonitorings, welches in Zukunft wertvolle Daten über die Klimaveränderung und deren Auswirkungen auf den Lebensraum Nationalpark Hohe Tauern liefern wird.

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Ein SMS von Gams und Rothirsch

NP-Dir. Wolfgang Urban, NP-Wildmeister Bruno Gruber und NP-Referentin LH-Stv.Astrid Rössler mit der GPS-GSM Ausrüstung

Im Land Salzburg hat mit 1. Jänner 2016 eine neue neunjährige Jagdpachtperiode gemäß dem Salzburger Jagdgesetz begonnen. "Seit 2009 war die Nationalparkverwaltung Pächter des Jagdreviers Habachtal der ÖBF. Die Nationalparkverwaltung hat dieses Revier in wenigen Jahren zu einem beeindruckenden Lehr- und Forschungsrevier ausgebaut", sagte Nationalparkreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler heute, Montag, 29. Februar. "Nun ist mit dem neuen Pachtvertrag mit den ÖBF die Fortsetzung sowohl der Schalenwildforschung als auch der Bildungsangebote und Besucherinnen- und Besucherangebote wie Schaufütterung im Winter und Wildtiersafari im Sommer für die kommenden neun Jahre abgesichert."

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10. "Nationalpark Hohe Tauern Tag der Artenvielfalt" 2016 - Mallnitzer Tauerntal: 29. - 31. Juli 2016

Ende Juli 2016 steht der Nationalpark Hohe Tauern wieder ganz im Zeichen der Artenvielfalt. Angespornt durch die bemerkenswerten Ergebnisse der bisherigen Nationalpark Tage der Artenvielfalt findet diese Schwerpunktinventur heuer im Kärntner Anteil vom 29. bis 31. Juli 2016 im Tauerntal in Mallnitz statt.

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„Rekordsommer“ für die Gletscherschmelze – Negativste Massenbilanz seit Beginn der Messungen 2006 am Äußeren Mullwitzkees

Am Äußeren Mullwitzkees (Nationalpark Hohe Tauern Tirol, Venedigergruppe) werden seit 2006 Massenbilanzuntersuchungen durchgeführt. Der überdurchschnittlich warme Sommer 2015 führte für das Massenhaushaltsjahr 2014/2015 in der fast 10-jährigen Messgeschichte zu einem Negativrekord.

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Nationalpark Wildtiermanagement hat sich bewährt

Nationalparkverwaltung und Kärntner Jägerschaft präsentierten heute, Dienstag, auf Schloss Margeregg ihren gemeinsamen, erfolgreichen Weg.

Vor 20 Jahren wurde mit den Anpachtungen der Alpenvereinsreviere - Pasterze und Umgebung, Brunnwiesen sowie Hochalmspitze - im Jahr 1995 und ein Jahr später der Eigenjagd „Wolfgangalpe“ von Franz Dietrich im hinteren Maltatal der erste Schritt zur Umsetzung des Wildtiermanagements in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern gesetzt - und damit die Basis für die internationale Anerkennung als IUCN-Kategorie II Nationalpark gelegt. In der neuen, reich bebilderten Dokumentation „20 Jahre Kärntner Nationalparkreviere: Von der Jagd zum Wildtiermanagement„ wird der Weg zum Wildtiermanagement im Nationalpark Hohe Tauern Kärnten umfassend und verständlich dargestellt.

Dokumentation "20 Jahre Kärntner Nationalparkreviere"

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Internationale Steinwild-Tagung im Nationalpark Hohe Tauern – ein „Alpen-Symboltier“ mit Erfolgsgeschichte und Herausforderungen im Fokus

Vom 29. - 31. Oktober 2015 stand in der Nationalparkgemeinde Kals am Großglockner das „Symbol-Tier“ der Alpen im internationalen Blickfeld von über 100 Experten: Der Steinbock – weitgehend ursprünglich ausgerottet, nun wieder weit verbreitet jedoch mit großen Herausforderungen.

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10. Oktober 2015: Internationaler Bartgeierzähltag in den Alpen

Helfen Sie mit!

Seit vielen Jahren gibt es im Nationalpark Hohe Tauern einen alpenweit koordinierten Bartgeierzähltag. Hunderte Beobachter werden im gesamten Alpenbogen innerhalb einer Woche Bartgeier zählen. Die Bartgeierzähltage 2015 finden heuer in der Woche vom 03. bis 11. Oktober 2015 statt. Zentraler Beobachtungstag ist der Samstag, der 10. Oktober.

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Jungforscher unterwegs im Nationalpark Hohe Tauern

Ein großer Erfolg war erneut der Jungforscherclub im Nationalpark Hohe Tauern. Ausgestattet mit Becherlupen und Forscherausweisen erforschten seit Ferienbeginn Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren den Nationalpark Hohe Tauern.

Jeweils einmal wöchentlich trafen sich die wissbegierigen Jungforscher in Mallnitz, Obervellach, Malta und Großkirchheim. Auf spielerische Art und Weise entdeckten die Kinder begleitet von Rangern den Nationalpark uns seine Tier- und Pflanzenwelt.

 

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Inventur von Fauna und Flora im Nationalpark

Rund 60 WissenschaftlerInnen nahmen am 9. Tag der Artenvielfalt im Untersulzbachtal teil. (Bild © Wilfried Rieder)

Rössler: Das Untersulzbachtal verdient über den Tag der Artenvielfalt hinaus unsere ganz besondere Aufmerksamkeit

Rund 60 WissenschaftlerInnen aus Österreich, Deutschland, Slowenien und Kroatien durchkämmten vom 07. bis 09. August 2015 das Untersulzbachtal in Neukirchen a. G. mit dem Ziel, innerhalb von 48 Stunden vom Talboden bis in die Gipfellagen möglichst viele Tier-, Pflanzen- und Pilzarten aufzuspüren. Bereits zum neunten Mal kam heuer das internationale Expertenteam im Nationalpark Hohe Tauern zusammen, um das dortige Arteninventar in wechselnden Untersuchungsgebieten Kärntens, Salzburgs und Tirols systematisch zu erheben.

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Wolfsichtung im Nationalpark Hohe Tauern Tirol

Im Nationalpark Hohe Tauern Tirol (Bezirk  Lienz) wurde am 6. Juni 2015 eine Wolfsichtung gemacht. Diese konnte nun eindeutig bestätigt werden.

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Pasterze gibt nach tausenden von Jahren einen meterlangen Baumstamm frei

Peter Rupitsch (Direktor Nationalpark Hohe Tauern Kärnten), Andreas Kellerer (Uni Graz), Konrad Mariacher (Nationalpark Ranger), Josef Rieger (Grossglockner Gletscherbahn) und Katharina Aichhorn (Nationalpark Hohe Tauern Kärnten) kurz vor der Bergung des sensationellen Fundstücks (v.l.n.r).

Nationalpark Hohe Tauern und Österreichischer Alpenverein bergen mit fachlicher Unterstützung der Universität Graz einen sensationellen Gletscherfund am Fuße des Großglockners und machen ihn für wissenschaftliche Untersuchungen und in Folge für die Öffentlichkeit zugänglich.

In einer spektakulären Bergung konnte die - in zwei Teile zerbrochene - Zirbe am 24. Juni 2015 mit Hilfe eines Hubschraubers erfolgreich aus dem Gletschervorfeld der Pasterze geborgen werden. Beide Teile zusammen haben insgesamt eine Länge von 7,9 m und das stattliche Gewicht von 1.700 kg.

 

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Über 100 JägerInnen kamen zum Seminar „Herausforderung Rotwild“ in das Nationalparkzentrum Mallnitz

Gemeinsam mit der Bildungsplattform der Kärntner Jägerschaft veranstaltete der Nationalpark Hohe Tauern vergangene Woche im Nationalparkzentrum Mallnitz ein Seminar zum Thema „Herausforderung Rotwild". Unter der Anwesenheit von LJM Ferdinand Gorton wurden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Rotwild von hochkarätigen Referenten präsentiert.

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Bartgeier – Neuigkeiten über die Brutaktivitäten in den Hohen Tauern

c NPHT/Knollseisen

Aufgrund der hohen Temperaturen im Frühwinter haben 2015 viele Bartgeierpaare in den Alpen sehr früh mit der Eiablage begonnen. So auch das Rauriser-Paar, das heuer schon vor dem 8. Jänner die Eier gelegt hat. Sie nutzten erstmals einen alten Kolkrabenhorst an einem schmalen Felsband im Krumltal, den sie 2008 bereits begonnen hatten, auszubauen. Im Laufe der Jahre entwickelte er sich zu einem stattlichen Horst. In den letzten Jahren beschlossen die Bartgeier dann aber kurz vor Brutbeginn einen der beiden anderen Horste zu benutzen. Der neue Horst liegt deutlich höher als die beiden anderen und ist Witterungseinflüssen stärker ausgesetzt. So türmte sich am vorderen Horstrand Triebschnee gut einen halben Meter hoch auf. Wie schon in den vergangenen Jahren brütete das erfahrene Paar sehr routiniert. Am 2. März hätte spätestens der erste Jungvogel schlüpfen sollen.

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