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Bartgeier Online
Unsere beiden Bartgeier Jakob und Smaragd tragen an einem Beckengurt einen Satellitensender.
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Bartgeier Jakob
Steckbrief:
BV 676
Geboren am 24.03.2011 im Centro de Cria Guadalentin, Andalusien
männlich
Freigelassen am 21.06.2011 im Habachtal, Gemeinde Bramberg, Nationalpark Hohe Tauern
Kartenübersicht:
Aktuelle News
2. Mai 2012
Einmal Mont Blanc und retour: Jakob und Smaragd entwickeln sich zu wahren Langstreckenfliegern. Jakob startete am Montag im Lechtal und wurde am Nachmittag noch auf der Kanisfluh im Bregenzerwald beobachtet (dort erfolgte 1880 eine der letzten Bartgeierbruten in Österreich). Dann zog er quer durch die gesamte Schweiz und ereichte am 27.04 morgens Annecy. Nach einem Abstecher nach Albertville (Val D´Isere) flog Jakob am Mont Blanc entlang, durchs Wallis, das Berner Oberland und quer durch die Zentralschweiz. Am Montag vormittag erreichte uns die vorerst letzte Position aus dem Bergstock gegenüber von Feldkirch (Vlbg)....
Smaragd erkundete derweil Osttirol, Oberkärnten, den Lungau, die Obersteiermark und landete schließlich im oberösterreichischen Salzkammergut. Er besuchte dabei den Talschluß des Almtales (Grünau, Oberösterreich) und damit ein weiteres historisches Bartgeierbrutrevier (letzte Brut so um 1867). Am Weg retour in die Hohen Tauern überflog Smaragd noch den Pass Lueg und das Blühnbachtal.
24. April 2012
Jakob hielt sich nach seinem Ausflug zur Zugspitze zunächst an seinem Freilassungsort, dem Habachtal auf.
Nach einem Abstecher ins Stubachtal erreichten uns noch Positionen aus dem hinteren Virgental. Seit nunmehr bald zwei Wochen erreichten uns keine neuen Daten. Sichtbeobachtungen gibt es derweil auch keine. Sollten Sie Jakob eventuell im Zuge einer Skitour im Pinzgau gesichtet haben, bitten wir um die Meldung der Beobachtung.
11.04.2012
Jakob und Smaragd haben uns den Ort ihres Osterurlaubs bis dato verheimlicht. Seit Beginn der Karwoche gibt es keine neuen Daten. Jakob war zuletzt wieder im Pinzgau und besuchte das Stubach- bzw. das Habachtal. Die entlegenen Hochtäler werden aktuell aufgrund der ausapernden Lawinenopfer immer interessanter. Aufgrund des dort vorherschenden schlechten Handyempfangs kommt es aber immer wieder zu Übertragungsproblemen. Die Daten gehen natürlich nicht verloren und werden zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt.
Smaragd ist nach einigen Tagen in Osttirol in der Karwoche zu einer weiteren großen Tour gestartet. Übers Stubaital flog er zur Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands.
26.03.2012
Gerade sind frische Positionen von Jakob gekommen. Nach seinem Ausflug letzte Woche nach Südtirol und seiner Rückkehr in den Pinzgau war er übers Wochenende mal schnell im bayerischen Ammergau. Am Weg hat er dabei noch das gesamte Karwendel durchflogen. Seit gestern Nachmittag ist Jakob wieder im Pinzgau. Wir hoffen natürlich zusätzlich zu den Senderdaten noch Beobachtungen der beiden zu bekommen. Beobachtungen können telefonisch oder per email an das Bartgeierteam weitergeleitet werden. Über www.bartgeier.ch lassen sich bartgeiersichtungen auch direkt online eingeben oder auf der facebook Seite des Nationalparks posten.
Bartgeierhotline: +43-664-8203055
Email:
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bzw.
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21.03.2012
Jakob war am Donnerstag, 15. März, noch im Stubachtal, erst am 19. März erreichten uns wieder seine neue Positionen:
Jakob hat am Freitag ebenfalls das Stubachtal verlassen und am nachmittag Smaragd im Tauerntal getroffen.
Vermutlich gemeinsam sind die beiden dann am Samstag Richtung Staller Sattel geflogen, Samstag Mittag war Jakob hingegen erst im Umbaltal. Über die Jagdhausalmen und das Patscher Tal ist Jakob schließlich ebenfalls nach Südtirol gezogen und hält sich aktuell im Ahrntal auf. Es ist mit weiteren längeren Touren in den nächsten Tagen zu rechnen.
06.03.2012
Jakob und Smaragd noch immer im Stubachtal
Nach wie vor halten sich Jakob und Smaragd im Pinzgauer Stubachtal (Nationalpark Hohe Tauern) auf. Allein in den letzten beiden Wochen sind in dem Bereich zumindest zwei Gämsen abgestürzt und konnten von den beiden Junggeiern genutzt werden. Jakob ist zumeist der erste an einem neuen Kadaver. Smaragd hingegen sitzt nur daneben und bettelt um Futter. Den Rest des Tages verbringen die beiden aber gerne zusammen und übernachten zumeist auch in den selben Felsen. Der Sender von Smaragd hat sich wieder gut aufgeladen und liefert aktuell wieder tagtäglich neue Daten.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.
16.02.2012
Jakob und Smargad gemeinsam im Stubachtal
Nach einer längeren Unterbrechung im Dezember schickt Jakob wieder regelmäßig Daten. Er wechselt alle paar Tage zwischen Stubach- und Kaprunertal und sucht immer wieder diesselben Lawinenrinnen auf.
Smaragd hält sich schon seit Anfang Dezember im Stubachtal auf. Sein Lieblingsbereich ist ein vereister schattiger Nordhang, weshalb seine Solarzelle Probleme hat, die Batterie seines Senders ausreichend aufzuladen. Bei einer Vorortkontrolle konnten gestern beide Junggeier gemeinsam bebachtet werden.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.
Bartgeier Smaragd
Steckbrief:
BV 675
Geboren am 19.03.2011 im Tierpark Berlin
Männlich
Freigelassen am 21.06.2011 im Habachtal, Gemeinde Bramberg, Nationalpark Hohe Tauern
Kartenübersicht:
Aktuelle News
2. Mai 2012
Einmal Mont Blanc und retour: Jakob und Smaragd entwickeln sich zu wahren Langstreckenfliegern. Jakob startete am Montag im Lechtal und wurde am Nachmittag noch auf der Kanisfluh im Bregenzerwald beobachtet (dort erfolgte 1880 eine der letzten Bartgeierbruten in Österreich). Dann zog er quer durch die gesamte Schweiz und ereichte am 27.04 morgens Annecy. Nach einem Abstecher nach Albertville (Val D´Isere) flog Jakob am Mont Blanc entlang, durchs Wallis, das Berner Oberland und quer durch die Zentralschweiz. Am Montag vormittag erreichte uns die vorerst letzte Position aus dem Bergstock gegenüber von Feldkirch (Vlbg)....
Smaragd erkundete derweil Osttirol, Oberkärnten, den Lungau, die Obersteiermark und landete schließlich im oberösterreichischen Salzkammergut. Er besuchte dabei den Talschluß des Almtales (Grünau, Oberösterreich) und damit ein weiteres historisches Bartgeierbrutrevier (letzte Brut so um 1867). Am Weg retour in die Hohen Tauern überflog Smaragd noch den Pass Lueg und das Blühnbachtal.
24. April 2012
Ebenfalls kurz untergetaucht war Smaragd: die Positionen einer ganzen Woche fehlen. Dafür erreichte Smaragd inzwischen das Kommando, die Anzahl Positionen pro Tag auf 4 zu erhöhen. Aktuell hält er sich wie schon den ganzen Winter im Stubachtal auf. Und das nicht alleine: gestern wurde er mit einem jüngeren, nicht markierten Geier beobachtet. Hat sich Smaragd eventuell von einem seiner Ausflüge ein junges Geiermädchen mitgebracht?
11.04.2012
Jakob und Smaragd haben uns den Ort ihres Osterurlaubs bis dato verheimlicht. Seit Beginn der Karwoche gibt es keine neuen Daten. Jakob war zuletzt wieder im Pinzgau und besuchte das Stubach- bzw. das Habachtal. Die entlegenen Hochtäler werden aktuell aufgrund der ausapernden Lawinenopfer immer interessanter. Aufgrund des dort vorherschenden schlechten Handyempfangs kommt es aber immer wieder zu Übertragungsproblemen. Die Daten gehen natürlich nicht verloren und werden zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt.
Smaragd ist nach einigen Tagen in Osttirol in der Karwoche zu einer weiteren großen Tour gestartet. Übers Stubaital flog er zur Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands.
26.03.12
Smaragd startete am Donnerstag im Habachtal und flog in die Leoganger Steinberge. Am Freitag zog er über das Berchtesgadener Land zum Untersberg bei Salzburg, am Nachmittag erreichte er dann Mühlbach am Hochkönig. Es ist echt beeindruckend, wie schnell junge Bartgeier solche Distanzen überwinden können. Die wiederholte Rückkehr an ihren "Geburtsort (=Freilassungsplatz)" ist typisch für junge Bartgeier. Wir hoffen natürlich zusätzlich zu den Senderdaten noch Beobachtungen der beiden zu bekommen. Beobachtungen können telefonisch oder per email an das Bartgeierteam weitergeleitet werden. Über www.bartgeier.ch lassen sich bartgeiersichtungen auch direkt online eingeben oder auf der facebook Seite des Nationalparks posten.
Bartgeierhotline: +43-664-8203055
Email:
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bzw.
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21.03.2012
Viele Monate verbrachte Smaragd am Eingang des Stubachtales im Salzburger Pinzgau.
Bis auf einen Ausflug nach Kaprun bewegte er sich zumeist in einem Radius von weniger als 5 km.
Steile Felswände boten ihm selbst im Hochwinter gute Thermik, viel Schnee und zahlreiche vereiste Lawinenrinnen sorgten für die nötige Nahrung in Form abgestürzter Gämsen und Hirsche. Doch letzte Woche wurde es ihm dann doch zu eng und es zog ihn in den Süden. Mittags noch im Stubachtal verbrachte er den Nachmittag im Astental in der Gemeinde Mörtschach. Am Donnerstag zog er über meinen Bauernhof hinweg (war leider nicht daheim) nach Kals. Nach einem Abstecher ins Dorfertal und ins Tauerntal tauchte er am Samstag am Antholzer See in Südtirol auf.
06.03.2012
Jakob und Smaragd noch immer im Stubachtal
Nach wie vor halten sich Jakob und Smaragd im Pinzgauer Stubachtal (Nationalpark Hohe Tauern) auf. Allein in den letzten beiden Wochen sind in dem Bereich zumindest zwei Gämsen abgestürzt und konnten von den beiden Junggeiern genutzt werden. Jakob ist zumeist der erste an einem neuen Kadaver. Smaragd hingegen sitzt nur daneben und bettelt um Futter. Den Rest des Tages verbringen die beiden aber gerne zusammen und übernachten zumeist auch in den selben Felsen. Der Sender von Smaragd hat sich wieder gut aufgeladen und liefert aktuell wieder tagtäglich neue Daten.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.
16.02.2012
Jakob und Smargad gemeinsam im Stubachtal
Nach einer längeren Unterbrechung im Dezember schickt Jakob wieder regelmäßig Daten. Er wechselt alle paar Tage zwischen Stubach- und Kaprunertal und sucht immer wieder diesselben Lawinenrinnen auf.
Smaragd hält sich schon seit Anfang Dezember im Stubachtal auf. Sein Lieblingsbereich ist ein vereister schattiger Nordhang, weshalb seine Solarzelle Probleme hat, die Batterie seines Senders ausreichend aufzuladen. Bei einer Vorortkontrolle konnten gestern beide Junggeier gemeinsam bebachtet werden.
ACHTUNG: Winterzeit ist Fuchsjagdzeit: an zahllosen Plätzen in Österreich werden Füchse angefüttert und geschossen. Speziell bei den aktuellen Temperaturen werden Fuchsluderplätze gerne auch von Raben, Steinadlern und von Bartgeiern angenommen. Aufbrüche und Reste geschossener Tiere enthalten Bleisplitter (Gschossreste), stellen eine absolut tödliche Gefahr für unsere Wildtiere dar und dürfen deshalb nicht als Fuchsluder verwendet werden.
Der eingebaute GPS Empfänger macht bis zu 10 Positionen pro Tag und sendet diese per SMS an das Bartgeierteam. Voraussetzung dafür ist entsprechender Handyempfang, ansonsten werden die Daten gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt. Die Sender tragen eine kleine Solarzelle und sind damit batterieunabhängig.
Der GPS Empfänger sollte 3-4 Jahre Daten liefern. Dargestellt auf der Karte ist jeweils eine Position pro Tag. Klickt man die Position an, erhält man Informationen zu Zeit und Datum derselben.
Die farbigen Linien sind die direkte Verbindung aufeinanderfolgender Positionen. Die Daten werden immer dann aktualisiert, wenn per SMS neue Daten von den Sendern geschickt werden.
Wenn sie Jakob und Smaragd in der Natur beobachten, melden Sie uns dies bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Nähere Informationen zum Bartgeier Projekt.




