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Auerhuhn

Auerhuhn

Tetrao urogallus

Männchen schwarz gefärbt, Flügel braun, Brust metallisch blaugrün, über den Augen rot, weißer Schnabel, schwarzer Kehlbart. Weibchen braun gefärbt. 
Lebt in reich strukturierten Nadel- und Nadelmischwäldern bis 1700 m, außerhalb der Brutzeit auch höher. Durch Rückgang von naturnahen Wäldern fast nur noch im Gebirge anzutreffen. Nahrung: Knospen, Triebe; Blätter von Beerensträuchern, im Winter Kiefernadeln; Waldameisen zur Jungenaufzucht. An den Krallen stiftförmige Horngebilde als schneeschuhartige Verbreiterungen. Balzzeit: März bis Mai. Zuerst Baumbalz auf freistehendem Baum, dann Bodenbalz. Die Hennen brüten in Bodennestern 7-11 Eier aus.

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Birkhuhn

Birkhuhn

Lyrurus tetrix

Hahn: blauschwarz glänzendes Gefieder, nach außen gebogene Schwanzfedern, weiße Unterschwanzdecken, rote Hautlappen über den Augen; Henne: braun. 
Lebt in teilweise offenen Landschaften im Bereich der Waldgrenze, aber auch auf höheren Almflächen ab 1500 m. Benötigt Zwergsträucher, lockere Waldbestände und offene Bereiche. Nahrung: Knospen, Triebe, Beeren. Balz von April bis Mai auf offenen Kuppen, als Gemeinschaftsbalz oder einzeln. Dabei Anschwellen der roten Hautlappen, Flattersprünge und Balzgesang mit auffällig kullernden und fauchenden Lauten. Bodennest, 7-10 Eier. Die Jungvögel verlassen sofort nach dem Schlüpfen das Nest.

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Alpenschneehuhn

Alpenschneehuhn

Lagopus mutus

Im Winter weiß, im Sommer fleckig braun. Männchen mit roten Hautlappen (Rosen) über den Augen. 
Von der Baumgrenze bis zur Schneegrenze, auch im Winter oberhalb der Waldgrenze. Auf strukturreichen Hängen und Steinhalden. Nahrung: Beeren, Triebe, Knospen. Im Frühling Ausbildung von Brutrevieren und auffälliger Balzflug des Männchens. Brutzeit Mai-Juli, Nester in Mulden zwischen Felsen oder Zwergsträuchern, 6-10 Eier. Männchen hält Wache in der Nähe des Nestes. Außerhalb der Brutzeit oft zu mehreren Suche nach Nahrung und Schlafplätzen. Gräbt sich zum Schlafen in den isolierenden Schnee ein.

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Haselhuhn

Haselhuhn

Bonasa bonasia

Rostbraun und grau gefärbtes Gefieder. Hahn mit schwarzer Kehle und Federhaube. 
Bevorzugter Lebensraum sind Fichtenbestände mit einem gewissen Anteil an Laubholz und reich strukturiertem Unterwuchs. Auch in den mit Grau- und Grünerlenbeständen bewachsenen Lawinengräben anzutreffen. Nahrung: Knospen, Triebe, Blätter, Früchte, Samen, Insekten. Balz im Vergleich zu Auerhuhn und Birkhuhn unauffällig, von März bis Mai. Henne brütet in Bodennest 7-12 Eier aus. Leben paarweise in Revieren, monogam. Aufgrund des Rückganges von naturnahen Wäldern außerhalb der Alpen selten.

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