Nationalpark Hohe Tauern - www.hohetauern.at

Erste erfolgreiche Bartgeierbrut in Kärnten seit mehr als 130 Jahren

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Pressegespräch

“Am 20. März schlüpfte in den östlichen Ausläufern der Hohen Tauern der erste Kärntner Bartgeier in freier Wildbahn“, so Nationalparkreferent LH-Stv. Uwe Scheuch bei der heutigen Pressekonferenz auf Schloss Mageregg.

Die Geschichte des Bartgeierprojektes: 1880 gab es im Kärntner Wolayatal die letzte erfolgreiche Bartgeierbrut in Österreich. 1913 wurde schließlich der letzte Alpenbartgeier im Aostatal geschossen. Schon in den 1920er Jahren gab es Bestrebungen, den größten Vogel im neu gegründeten Schweizer Nationalpark wieder anzusiedeln.

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Berge in Bewegung – Permafroststudie in den Hohen Tauern

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Berge in Bewegung  - Patschertal

Berge in Bewegung – Permafroststudie in den Hohen Tauern

 Der Nationalpark Hohe Tauern als Hochgebirgsnationalpark ist sehr stark vom Permafrost, der Bodengefrornis, in Höhenlagen über ca. 2.600m geprägt. Mit der Klima-Erwärmung gehen nicht nur die Gletscher zurück, sondern auch Fels und Schutthalden tauen auf – oft mit „Nebenwirkungen“ für Mensch und Natur.

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Der „Alpenkönig“ zu Gast im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz

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Eröffnung der Sonderausstellung

 

„Im 19. Jhd. fast ausgerottet, leben heute wieder ca. 1.000 Stück Steinwild im Gebiet der Hohen Tauern. So freut es mich besonders eine Ausstellung über diese atemberaubende und imposante Tierart im BIOS präsentieren zu dürfen“, sagte Nationalparkreferent Uwe Scheuch bei der Eröffnung der Ausstellung „Alpenkönig Steinbock“ am 15. April im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz. „Ein besonderes Highlight für Jäger stellt mit Sicherheit die Ausstellung des Weltrekord Alpensteinbocks dar,“ so Nationalparkdirektor Peter Rupitsch.

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Das größte Freiland-Labor der Alpen

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Foto: Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates Professor Füreder, Landesrätin Tina Widmann und NP-Dir. Wolfgang Urban (v.r.n.l.) wollen dem Nationalpark als größtes Freilandlabor der Alpen eine besondere Bedeutung in Wissenschaft und Forschung geben

LR Widmann: Hochkarätiger Beirat für die Nationalpark-Forschung

Mindestens einmal im Jahr trifft sich ein achtköpfiger Wissenschaftlicher Beirat, um die Strategieentwicklung, Qualitätssicherung, Präsentation sowie umfangreiche Projekte der Nationalpark-Forschung fachlich zu beraten. NP-Landesrätin Tina Widmann konnte heute, 21. März 2012, dieses hochkarätig und international besetzte Gremium in Salzburg begrüßen.

 

 

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Bartgeier "Nicola" an Bleivergiftung gestorben

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Bei der Bartgeierfreilassung im Juni 2011 im Habachtal wurde LR Widmann, im Bild mit dem Bartgeier Experten Michael Knollseisen, erstmals auf die alpenweite Problematik der Bleimunition aufmerksam. Im Nationalpark wurde nun rasch gehandelt.

Widmann: "Sehe meine 'bleifreie' Initiative vom Herbst bestätigt"

Am 23. Jänner 2012 wurde nahe Matrei in Osttirol, an der Südseite der Hohen Tauern, der Bartgeier Nicola verendet aufgefunden. Nicola, im internationalen Projekt zur Wiedereinbürgerung der Bartgeier im Alpenraum mit der Nummer BG138 geführt, ist ein 1991 im Nationalpark Hohe Tauern ausgewildeter weiblicher Bartgeier. Seitens des Nationalparks wurde umgehend eine veterinärmedizinische Untersuchung veranlasst. Seit Montag, 05.03.2012, liegt das Ergebnis vor:

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Projekt „Urforelle“ – schwimmender Nachwuchs auf 2000 m Seehöhe

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Die junge Forelle

Vor 6 Jahren hat alles begonnen: Im Rahmen des EU Projekts „TroutExamInvest“ hat man im Alpenraum autochthone Bachforellen gesucht – sprich heimische Bachforellen, die sich seit Generationen an die Lebensbedingungen vor Ort angepasst haben. Motivation des Projekts war eine Erhebung in fast ganz Europa, die das Phänomen der aussterbenden heimischen Bachforelle ans Tageslicht gebracht hat. Die heimische Bachforelle war und ist vom Aussterben bedroht, obwohl sie auf keiner Roten Liste gefährdeter Arten erwähnt wird.

 

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Starker Gletscherrückgang in den Hohen Tauern

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Die Forscher bei der Arbeit

Die Gletscher im Osttiroler Teil der Hohen Tauern sind diesen Sommer stark zusammengeschmolzen. Das Äußere Mullwitzkees und das Zettalunitzkees in der Venedigergruppe haben heuer doppelt so viel Substanz verloren als in den Jahren davor.
Während die beiden zusammenhängenden Gletscher in den letzten Jahren jährlich 1,5 bis 2 Millionen Kubikmeter Eismasse pro Jahr verloren haben, haben sie im letzten Sommer 3,8 Millionen Kubikmeter verloren. Das heißt, die Gletscherfläche ist durchschnittlich um 1,3 Meter eingesunken. Zum Projekt ...

   

Internationales Bartgeiertreffen 2011 im Kärntner Anteil des Nationalparks Hohe Tauern

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Bartgeierexperten

Vergangenes Wochenende trafen sich mehr als 40 Bartgeierexperten aus dem ganzen Alpenraum sowie aus Spanien und Griechenland zu einem Erfahrungsaustausch über die Entwicklung des Bartgeierprojektes im Nationalparkzentrum BIOS in Mallnitz. Unsere mit fast 3 m Flügelspannweite größte Greifvogelart wurde vor etwa 100 Jahren im gesamten Alpenraum ausgerottet. Im Jahre 1978 hatte eine kleine Gruppe von Wissenschaftern den Plan der Wiederansiedlung der Bartgeier. Nach dem Aufbau eines Zuchtstockes konnten im Salzburger Krumltal im Jahre 1986 die ersten drei Junggeier im Nationalpark Hohe Tauern ausgewildert werden. Alpenweit wurden bisher 179 Vögel freigelassen, davon 53 im Nationalpark Hohe Tauern.

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Krimmler Wasserfälle - gesundheitsfördernd für Alle

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Wasserfaelle.jpg

LR Widmann: Neue Erkenntnisse aus der NP-Forschung werden in der Besucherbetreuung umgesetzt 
Die Krimmler Wasserfälle haben für den Nationalpark Hohe Tauern in vielerlei Hinsicht eine herausragende Bedeutung. Die drei Wasserfallstufen erreichen insgesamt eine Fallhöhe von 380m und zählen nicht nur zu den höchsten im Nationalpark, sondern zu den höchsten Europas. Schon vor rund 100 Jahren wurde hier der Nutzungskonflikt zwischen Energiewirtschaft und Naturschutz zugunsten des Erhaltes der Krimmler Wasserfälle entschieden und mit dem später durch den Europarat verliehenen Naturschutzdiplom ein wichtiger Grundstein für den Nationalpark Hohe Tauern gelegt. 

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Buchpräsentation „DIE PASTERZE der Gletscher am Großglockner“ anlässlich „40 Jahre Heiligenbluter Vereinbarung“

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Buchpräsentation

Die Pasterze und der 3.798 m hohe Großglockner sind nicht nur nationale Symbole der Hochgebirgslandschaft, sondern auch nationale Sinnbilder des Naturschutzes. „Im Jahr 2011 darf dieses landschaftliche Ensemble rund um den größten Gletscher Österreichs gleich mehrere bedeutende Jubiläen begehen, zu denen der Oesterreichische Alpenverein und der Nationalpark Hohe Tauern mit diesem Jubiläumsband gratulieren dürfen: 40 Jahre liegt die „Heiligenbluter Vereinbarung“ als Basis für die Errichtung des Nationalparks Hohe Tauern zurück, vor 30 Jahren hat die Kärntner Landesregierung den Kärntner Anteil des Schutzgebiets offiziell zum Nationalpark erklärt und vor 10 Jahren wurde der Kärntner Anteil durch die IUCN (Internationale Union zum Schutz der Natur und der natürlichen Ressourcen) offiziell als Schutzgebiet der Kategorie II (Nationalpark) anerkannt“, so Nationalparkdirektor Peter Rupitsch.

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Präsentation Jubiläumsdokumentation „30 Jahre Nationalpark Hohe Tauern“ und hohe Auszeichnung für Nationalparkdirektor Peter Rupitsch

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Hohe Auszeichnung für Nationalparkdirektor Peter Rupitsch

Der Nationalpark Hohe Tauern blickt auf 30 aufregende Jahre zurück

Am 15. September 1981 beschloss die Kärntner Landesregierung die Verordnung über die Erklärung der Naturschutzgebiete „Großglockner-Pasterze“ und Schobergruppe Nord“ zum Nationalpark Hohe Tauern. Zehn Jahre zuvor, 1971, vereinbarten die Länder Kärnten, Salzburg und Tirol einen bundesländerübergreifenden Nationalpark zu errichten.

Diese Kärntner Pionierleistung, oft auch als „Alleingang“ bezeichnet, führte schließlich zum größten Schutzgebiet Mitteleuropas.

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Tag der Artenvielfalt 2011 in Kals am Großglockner – einmal mehr ein großer Erfolg

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Wissenschafter am Tag der Artenvielfalt c) Andreas Rofner

75 Botaniker und Zoologen  aus fünf  Staaten trafen sich vom 8. bis 10. Juli 2011 in der Nationalparkgemeinde Kals am Großglockner, um die Natur am Fuße von Österreichs höchsten Berg zu untersuchen. Zwar war das Wetter am ersten Tag alles andere als gut, doch jeder der Teilnehmer mobilisierte, was er konnte, und legte sich für die Artenvielfalt ins Zeug.

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Länderübergreifendes Steinwildsymposium in Heiligenblut am Großglockner

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Exkursion auf der Kaiser-Franz-Josefs Höhe im Rahmen des länderübergreifenden Steinwildsymposiums

Das diesjährige länderübergreifende Steinwildsymposium fand am 18. Juni 2011 in Heiligenblut statt. Die Veranstaltung begann mit einer morgendlichen Steinwildbeobachtung  auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

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Rauriser Junggeier entwickelt sich prächtig

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Flugbilder.jpg

Der junge Wildvogel in Rauris entwickelt sich prächtig und wird täglich mehrfach mit Nahrung versorgt. Der Horst ist im Unterschied zum letzten Jahr sehr entlegen und gut verborgen. Laut genetischer Analyse von 2010 gesammelten Federn von den Elterntieren handelt es sich beim Männchen nach wie vor um Andreas Hofer (Rauris 1996). Das Weibchen stammt ebenfalls vom Alpenzoo Innsbruck ab, allerdings kann aufgrund der Genetik leider nicht klar zwischen den vier Schwestern Ellen, Fritz, Alexa und Colleen (alle Rauris, Ende der 1980er Jahre) unterschieden werden. Über die Sommermonate wird in Rauris wieder eine Beobachtungsstation eingerichtet.

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Internationale Tagung: "Zukunft der Schutzgebiete: Isolierte Inseln oder Zentren eines grünen Netzwerkes?"

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Auerhahn im optimalen Lebensraum

Die jetzige und zukünftige Rolle der Schutzgebiete als Teil des ökologischen Netzwerkes im Alpenraum ist das Kernthema der internationalen Tagung „Zukunft der Schutzgebiete“ am 3. und 4. Mai 2011 im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz.

Die Tagung stellt aktuelle Projekte und Initiativen zum Ökologischen Verbund in Europa, im Alpenraum und rund um den Nationalpark Hohe Tauern vor. Neueste Ergebnisse werden präsentiert und zukünftige Herausforderungen für die Schutzgebiete diskutiert.

 

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Nationalpark Hohe Tauern richtet Wissenschaftlichen Beirat ein

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Die Mitglieder des neuen Wissenschaftlichen Beitrates: v. l. Dr. Wolfgang Scherzinger, Dr. Christian Smoliner, Dr. Helmut Zwander, Univ.-Prof. Dr. Leopold Füreder (Vorsitzender), Dr. Thomas Scheurer, Dr. Günter Köck
Um die Ziele eines international anerkannten Nationalparks zu erreichen, setzt der Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten, Salzburg und Tirol sowohl auf Wissenschaft und Forschung als auch Naturraum Management und Bildung. Grundlage für seine Forschungsaktivitäten bildet das Forschungskonzept. Zum Zwecke der strategischen Beratung des Nationalparks in wissenschaftlichen Fragen wurde nun ein Wissenschaftlicher Beirat eingerichtet.

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10 Jahre "Buchhaltung" zur Artenvielfalt

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Broschüre Vielfältiges Leben

Seit dem Jahr 2000 wird eine Biodiversitätsdatenbank zum Arteninventar im Nationalpark Hohe Tauern in Kooperation mit dem Salzburger Haus der Natur geführt. Sie ist die zentrale "Buchhaltung" zu Vorkommen, Verbreitung und Gefährdung der Arten für die gesamte Nationalpark-Region in Salzburg, Kärnten und Tirol. Die Datenbank umfasst mittlerweile 215.751 Datensätze zu mehr als 8.870 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.

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Bartgeier brüten erneut im Krumltal

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Bartgeier im Nationalpark Hohe Tauern

Vor einem Jahr war die Sensation perfekt. Nach 25 Jahren 'Wiederansiedlungsprojekt der Bartgeier im Alpenraum' schlüpfte das erste Küken in der Wildbahn der Hohen Tauern. Dieser Erfolg scheint sich heuer fortzusetzen...

 

 

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„Urforelle“ im Nationalpark Hohe Tauern - Erfolgreiche Kontrollbefischung im winterlichen Spätherbst

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Kontrollbefischung Trojeralmtal Spätherbst 2010 (c) Jurgeit

Seit 6 Jahren versucht der Nationalpark Hohe Tauern im Rahmen des Artenschutzprojekts „Urforelle“ die in Osttirol gefundene autochthone (heimische) Bachforelle in zwei Versuchsgewässern zu erhalten und ihre Eignung für Hochgebirgsbäche wissenschaftlich näher zu untersuchen. Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Begleituntersuchungen haben im Spätherbst wieder in Osttirol zwei sogenannte Kontrollbefischungen stattgefunden.

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Nationalpark Hohe Tauern als regionalwirtschaftlicher Motor

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Pressekonferenz

 „Ökonomischen Wirkungsanalyse des Nationalparks Hohe Tauern“

Bericht des IHS-Kärnten (Institut für Höhere Studien und wissenschaftliche Forschung)

„Der regionalwirtschaftliche Effekt des Nationalparks Hohe Tauern entspricht einem Mittelbetrieb mit 220 Beschäftigten Der dadurch indizierte Steuerrückfluss beträgt insgesamt rund 6 Millionen Euro jährlich.“ dieses interessante Ergebnis einer von Nationalparkreferent LHStv. Dipl.-Ing. Uwe Scheuch gemeinsam mit der Landesplanung Kärnten beauftragten Untersuchung des Nationalparks aus ökonomischer Sicht präsentierte Scheuch in der Pressekonferenz am 15. Dezember im Landesmuseum Kärnten.

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Jubiläum „50 Jahre Steinwild am Großglockner“ gebührend gefeiert

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Jubiläumsfeier

Das Steinwild wurde in den Hohen Tauern im 18 Jahrhundert. Aufgrund zunehmender stärkerer Verfolgung durch den Menschen zur Gänze ausgerottet. Die Wiedereinbürgerung des Steinwildes in der Gemeinde Heiligenblut begann im Jahre 1960. Am Samstag wurde die Erfolgsgeschichte der 50-jährigen Steinwild-Wiedereinbürgerung im Dorfsaal in Heiligenblut im Rahmen einer großen Jubiläumsveranstaltung gebührend gefeiert.

 

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Der Nationalpark als Forschungsumfeld für ein intelligentes Multi-Sensorennetzwerk

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Der Nationalpark als Forschungsumfeld

Forscher aus Österreich und Italien entwickeln ein intelligentes Multi-Sensornetzwerk, um verschiedene Ereignisse wie Tiergeräusche, Steinschläge und Besucherströme im Nationalpark Hohe Tauern zu detektieren und zu lokalisieren. Hierzu werden Audio- und Videosensoren in dieser ökologisch sensiblen und klimatisch schwierigen Umgebung eingesetzt.

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Haus der Natur und Nationalpark – eine starke Symbiose

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v.l. Nationalparkdirektor DI Wolfgang Urban, LHStv. DI Uwe Scheuch (Kärnten) Ratsvorsitzender, Dr. Norbert Winding, Leiter Haus der Natur und Nationalparkdirektor Mag. Peter Rupitsch im Haus der Natur bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens.

Partnerschaft für die Natur unterzeichnet
Am 27.Oktober 2010 fand im Haus der Natur in Salzburg die Unterzeichnung einer Partnerschaftsvereinbarung zwischen dem Haus der Natur und dem Nationalpark Hohe Tauern statt. Der derzeitige Vorsitzende des länderübergreifenden Nationalparkrates LHStv Dipl-Ing. Uwe Scheuch (Kärnten), die Salzburger Nationalparklandesrätin Doraja Eberle, LHStv. und Naturschutzreferent Hannes Gschwentner (Tirol) und der Leiter des Hauses der Natur Dr. Norbert Winding bekennen sich damit zu einer über Jahrzehnte gewachsenen Zusammenarbeit, die nun in einigen Eckpunkten auch für die Zukunft ein fester Bestandteil der Weiterentwicklung des Nationalparks Hohe Tauern sein soll.

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Mit Schlauchboot, GPS und Echolot

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Seenvermessung im Obersulzbachtal (c) NPHT

In jüngster Zeit sind im Bereich der Gletscherzungen des Stubacher Sonnblickkeeses und des Obersulzbachkeeses infolge der Klimaerwärmung ganz neue Gletscherseen entstanden. Ganz klar, dass derartige Naturereignisse in einem Nationalpark auch entsprechend dokumentiert, beobachtet und untersucht werden müssen.

 

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Steinwildtelemetrie: Nach sechs Jahren erstmals Besenderung einer Steingeiß geglückt!

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Die Steingeiß in der Falle auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

Eine kleine Sensation ist den Forschern im Rahmen des Nationalparkprojekts ‚Erforschung des Raumverhaltens des Steinbocks’ geglückt. Nach sechs Jahren Forschungsarbeit gelang es erstmals, eine Steingeiß zu besendern. „Mit dieser Besenderung kann das Projekt nun in eine neue Phase gehen. Über das Raumverhalten des Steinbocks wissen wir nach sechs Jahren schon einiges. Höchst interessant wird es nun, wenn wir erstmals auch Daten über die Geißen erhalten werden“, so Direktoriumsvorsitzender des Nationalparkrates Hohe Tauern, Peter Rupitsch.

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Nationalpark-Bartgeier Figol und Tschadin sind in Freiheit

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Die jungen Bartgeier Figol und Tschadin in Begleitung ihrer Betreuer und Paten. (v.l.n.r.) Bartgeierbetreuer Michael Knollseisen, Nationalparkranger Emanuel Egger, Heinz Schulz, Pate von Figol,  Bezirkshauptfrau von Lienz Olga Reisner, Patin von Tschadin, Hans Frey, Veterinärmedizinische Universität Wien und Nationalparkdirektor Hermann Stotter. Autor: Nationalpark Hohe Tauern/M.Kurzthaler

Die Bartgeier-Familie in den Hohen Tauern wird größer. Von vielen Schaulustigen begleitet sind zwei junge Bartgeier am Samstag, den 12. Juni auf der Adlerlounge im Grossglockner- Resort und anschließend im Kalser Dorfertal in die Freiheit entlassen worden.
Sie kommen von weit her, die beiden Junggeier, die von nun an die Bartgeierpopulation in den Bergen der Alpen verstärken. Sie schlüpften Mitte März in der spanischen Stadt Valcallent bzw. im Tierpark in Berlin.
Bei strahlendem Sonnenschein zeigten sich die Jungvögel auf der Adlerlounge in luftigen 2.300 Metern Seehöhe wohlauf. Nach einem ersten Alpenluft schnuppern und der spannenden Namensgebung, welche bis zum Schluss geheim gehalten wurde, wurden die Geier individuell markiert. Dies ist für das spätere alpenweite Monitoring unerlässlich.

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Neue, seltene und gefährdete Arten gefunden!

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Geo Tag der Artenvielfalt 2010

GEO Tag der Artenvielfalt: Besucher waren begeisterte Forscher

Zeitgleich in allen österreichischen Nationalparks fand am 29. Mai 2010 im Nationalpark Hohe Tauern in Rauris der GEO Tag der Artenvielfalt statt. Über 50 Experten aus den verschiedensten naturkundlichen Sparten durchkämmten das Seidlwinkltal mit dem Ziel innerhalb von 24 h die Tier- und Pflanzenarten des Tals zu erheben. Mehr als 200 Besucher konnten die Wissenschafter hautnah bei der Arbeit begleiten und selbst Funde verbuchen. Mit ca. 1.200 gefundenen Arten, darunter mehrere für den Nationalpark Hohe Tauern gänzlich neuen Arten und dem Nachweis von besonders seltenen und stark gefährdeten Arten kann der Tag als großer Erfolg für den Nationalpark Hohe Tauern bezeichnet werden.

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Geierkücken entwickeln sich prächtig – Freilassung in Kals am Großglockner

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Bartgeierkücken_c Hofbauer

Gute Fortschritte machen die kleinen Bartgeier in im Berliner Zoo und im spanischen Valcallent. Viel Zeit haben sie auch nicht mehr, denn schon am Samstag, 12. Juni 2010 werden beide Jungvögel im Nationalpark Hohe Tauern freigelassen.
Wie schon in all den Jahren vorher wird das auch heuer ein großes Ereignis, sein an welchem viele Menschen aus nah und fern teilnehmen werden. Die Liftfahrt (ab 10.30 Uhr) von Kals am Großglockner hinauf zur Adlerlounge im Glockner-Ressort ist gratis. Nähere Informationen hier 268.89 Kb .

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GEO Tag der Artenvielfalt 2010

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Plakat Tag der Artenvielfalt

4. Tag der Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern
28. - 29. Mai 2010 im Seidlwinkltal in Rauris!

Motto: "Artenreiche Wiesen"

Mach mit beim GEO Tag der Artenvielfalt 2010!

erleben - entdecken - erforschen - mitmachen

Mach mit Info!

   

Junggeier trotz Vulkanasche auf großer Tour

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Karte Bartgeier Flug Maseta
Unsere reiselustige junge Bartgeierdame Maseta ist wieder zurück in Österreich!

Wenige Monate nach ihrer Freilassung im Mallnitzer Seebachtal hatte Maseta die Reiselust gepackt: zuerst erkundete sie noch Südkärnten, dann Friaul und Slowenien, an einem einzigen Tag flog sie dann am 18. Oktober letzten Jahres gut 400 km bis in die Toskana. Unter südlicher Sonne verbrachte sie die letzten 6 Monate im Parco Naturale Alpi Apuane. Immer wieder konnte sie oberhalb der Marmorsteinbrüche von Carrara beobachtet werden, in den letzten Wochen erkundete sie aber auch den Appenin bis den Bereich San Marino.

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Vielfalt des Lebens – Wie können wir Sie dauerhaft sichern?

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Biodiversitätstagung

Biodiversität ist ein relativ neuer Begriff für eine eigentlich alte Tatsache: nämlich die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten. Bei einer Tagung vergangene Woche im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz berichteten hochkarätige RefertenInnen über die bereits gesetzten und die zukünftig nötigen Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität.

 

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Dauerhafte Sicherung unseres Naturkapitals - Der Nationalpark Hohe Tauern Kärnten ein Schutzgebiet von europaweiter Bedeutung

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Informationsveranstaltung Natura 2000

Auf großes Interesse stieß die Informationsveranstaltung am 16. April 2010 in der Nationalparkgemeinde Obervellach. Viele GrundbesitzerInnen kamen um sich über das Thema „Natura 2000 und Europaschutzgebiet Nationalpark Hohe Tauern“ zu informieren.

 

 

 

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Übereinkommen zwischen Nationalpark und Jägerschaft auch für nächste Jagdpachtperiode gesichert

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LJM Dipl.-Ing. Dr. Ferdinand Gorton und Nationalparkreferent LHStv. Dipl.-Ing. Uwe Scheuch bei der Unterzeichnung

Die im Jahre 2001 begonnene Zusammenarbeit mit der Kärntner Jägerschaft, bei der Umsetzung des Wildtiermanagement in den Nationalparkrevieren, wird fortgesetzt. Am 17. Dezember 2008 unterzeichneten der Nationalparkreferent LHStv. Dipl.-Ing. Uwe Scheuch und Herr LJM Dipl.-Ing. Ferdinand Gorton im Schloss Mageregg die Verlängerung des Übereinkommens für die neue Jagdpachtperiode 2011 bis 2020.

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