Zum zweiten Mal nach 2007 rief die Osttiroler Wirtschaftskammer in Kooperation mit dem Nationalpark Hohe Tauern zum Ideenwettbewerb „Habitas“.
Die eingereichten Projketen sollten vor allem die Ziele nachhaltiger Wirtschaft im Gebrirgsraum verfolgen, einen Nationalparkbezug aufweisen und vor allem nicht zu philosophisch sondern leicht durchführbar sein.
Mit 37 Einreichungen wurde die Zahl von 2007 übertroffen und was es an Idden gab war erstaunlich aber auch erfreulich. Viele Menschen machten sich gute Gedanken über die Zukunft der Nationalparkregion. Bei keinem Projekt stand die bloße Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Es wurde auf die Landschaft Rücksicht genommen, auf deren Bewohner und insgesamt auf eine gedeihliche und entschleunigte Entwicklung.
Die Kategorie Tourismusund Dienstleistung konnte der Verein Nationalpark-Partnerbetriebe für sich entschei-den. Der Zusammenschluss von über 80 Beherbergungsbetrieben unter der Leitung von Marion Steiner-Binder hat bereits zahlreiche Aktivitäten gesetzt und steckt voller Leben und Auf-bruchstimmung. Die Jury räumte dem Vermarktungskonzept die besten Zukunftsaussichten und den größten Nationalparkbezug ein und lobte vor allem die Bereitschaft zur Zusammenarbeit.
Kategorie Produkte: Die Ziegen von Phillip Jans fressen im Sommer hoch oben in den Bergen Nationalparkgras. 270 Tiere geben genug Milch um eine qualitativ hochwertige Produkltveredelung durchführen zu können. Der begeisterte, nach eigenen Worten „fanatische“, Ziegenghalter stellt daraus Käse und Joghurt her.
Die Trophäe in der Kategorie Gewerbe erhielt der Virger Glasmaler Alois Berger mit seinen unverwechselbaren bunten Kunstwerken, die künftig so manche Infrastruktur im Nati-onalpark zieren sollen aber auch hochwertige Souvenirs darstellen.
Im Bild v.l.n.r.: Die Preisträger Künstler Alois Berger, Marion Steiner-Binder (Verein Natio-nalpark-Partnerbetriebe und Ziegenbauer Phillip Jans (Foto: NPHT_Kurzthaler)




