GEO-Tag der Artenvielfalt bilanziert rund 1.500 Tier- und Pflanzenarten im Nationalpark Hohe Tauern
Matrei i.O., 16. Juni 2013 – Rund 90 Experten für Flora und Fauna erforschten gestern das Artenvorkommen im Gschlößtal bis zum Fuße des angrenzenden Großvenediger-Gletschers und im Umbaltal. Sie dokumentierten dabei mit viel Sachverstand eine unglaubliche Naturvielfalt: Rund 1.500 verschiedene Arten sammelten und bestimmten die Forscher - und das binnen genau 24 Stunden in zwei Untersuchungsgebieten in dem ca. 1.856 km² großen Nationalpark. Der Wert und die Bedeutung des Parks liegen nicht nur in der Sicherung eines großen Erholungs- und Naturerlebnisraumes, sondern ganz wesentlich auch in der Bewahrung vielfältiger und artenreicher Lebensräume.
Nationalparkhauptstadt Mittersill – Treffpunkt der Wissenschaft
Vom 10.-12. Juni 2013 treffen sich an die 300 Wissenschaftler aus 20 Nationen zum ersten NPs Austria Forschungssymposium für Schutzgebiete in der Nationalparkhauptstadt in Mittersill. Die Hohen Tauern haben bereits eine sehr lange Forschungstradition. So hat die Erforschung des Gebietes schon im 18. Jahrhundert begonnen, als die Alpen naturwissenschaftlich noch ein 'weißer Fleck' waren. Heute ist unser Nationalpark als größtes Schutzgebiet der Alpen prädestiniert dafür, Langzeitforschung und Monitoring zu betreiben. Nur in Großschutzgebieten ist eine weitgehend unbeeinflusste Entwicklung der Ökosysteme gegeben und nur hier gibt es auch ein Management, das gleichzeitig Forschungsfragen koordiniert, finanziert und Ergebnisse nachhaltig verfügbar machen kann.
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Freilassung Glocknerlady
Neue Steinwildbroschüre beim länderübergreifenden Steinwildsymposium vorgestellt
In den Nationalparkländern Kärnten, Salzburg und Tirol wird jedes Jahr ein Steinwildsymposium veranstaltet, das heuer in Heiligenblut abgehalten wurde. Dabei geht es in erster Linie um einen Erfahrungsaustausch derjenigen, die sich seit 1960 – seit der Wiedereinbürgerung des Steinwildes in den Hohen Tauern - um die edle Wildart kümmern. Gemeinsam mit Nationalparkdirektor Peter Rupitsch konnte Nationalparkreferent Landesrat Christian Ragger auch heuer wieder über 50 JägerInnen, Wildtiermanager und Naturschutzvertreter bei dieser Veranstaltung begrüßen.
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Milka engagiert sich für die Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern „Lila liebt Grün“
Der 22. Mai ist der internationale Tag der Artenvielfalt, der auf die Schönheit und die Facetten der heimischen Natur aufmerksam macht. Viel Wissen über Natur und Artenvielfalt ist – vor allem im städtischen Bereich – in den letzten Jahren verloren gegangen. Milka und der Nationalpark Hohe Tauern sind Kooperationspartner seit vielen Jahren und starten an diesem Tag mit ‚Lila liebt Grün‘ eine gemeinsame Initiative zum Erhalt der Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern.
25. Mai - Eröffnung Sonderausstellung im Felberturmmuseum
Der NPHT ist mit 1.800 km² der größte Nationalpark im gesamten Alpenraum und auch Mitteleuropas. Allein der Salzburger Anteil umfasst 80.000 ha und ist damit mehr als viermal so groß wie andere international bedeutsame Schutzgebiete dieser Kategorie, die Nationalparks Berchtesgaden und Bayerischer Wald in Deutschland, der Schweizer Nationalpark oder der italienische Nationalpark Grand Paradiso. Das gilt auch mit Abstand für das Österreichische nationale Naturerbe vom Neusiedlersee bis ins Hochgebirge.
Aber nicht nur hinsichtlich der Größe, auch historisch hat der Nationalpark Hohe Tauern Salzburg Bedeutung. Hier begann die weltweite Nationalparkidee 1913 erstmals Fuß zu fassen.
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Geringer Bruterfolg in der Nachzucht sorgt für Kopfzerbrechen – keine Bartgeierfreilassung 2013 in Osttirol
Die Nachzucht von jungen Bartgeiern gestaltet sich schwierig und da 2013 diese nicht entsprechend verliefen, muss die für 2013 in Osttirol avisierte Freilassung abgesagt werden.
Aufgrund der Tatsache, dass heuer in der Nachzucht viele späte Bruten nicht nach Wunsch verliefen und nicht den erhofften und für die Freilassung notwendigen Erfolg brachten, wird es heuer im Nationalpark Hohe Tauern keine Bartgeierfreilassung geben. Leider schlüpften trotz anfänglich guter Brutsituation im Zuchtprogramm aus zahlreichen Eiern keine Jungvögel oder die Jungtiere waren zu lebensschwach. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der endlose Winter ohne Sonne die Ursache dafür sein könnte.
Bartgeierdame „Glocknerlady“ zieht wieder ihre Kreise
Seit gestern, Sonntag, zieht Bartgeierdame „Glocknerlady“, welche an einer schweren Bleivergiftung durch bleihaltige Jagdmunition erkrankt war, wieder ihre Kreise im Nationalpark Hohe Tauern. Innerhalb weniger Sekunden lies sie sich durch den starken Südwind vom Gipfel des Scharecks in die Höhe treiben und zog sogleich eine erste Kontrollrunde durch ihr altes Revier. „Es freut uns besonders, dass dieses wunderbare Tier nach sechsmonatiger Pflege in der Bartgeierzuchtstation Haringsee wieder genesen ist und seine Kreise im Nationalpark zieht“, betont Nationalparkreferent Landesrat Christian Ragger.
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5. Symposium zur Forschung in Schutzgebieten
Die Nationalparks Austria und der Nationalpark Hohe Tauern freuen sich, Sie zum 5. Symposium zur Forschung in Schutzgebieten vom 10 bis 12 Juni 2013 nach Mittersill (Salzburg, Österreich) unter dem Motto "Dynamik und Naturschutz in Schutzgebieten - Herausforderungen für Wissenschaft und Management" einzuladen. Das detaillierte Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: www.hohetauern.at/symposium2013 - Anmeldeschluss ist der 22. Mai 2013.
Insgesamt gestalten mehr als 150 WissenschaftlerInnen aus 20 verschiedenen Nationen mit 77 Vorträgen und einer umfangreichen Postersession das diesjährige Konferenzprogramm.
Neuer Online-Kartendienst (WebGIS) online
Eine neue Version des Online-Kartendienstes (WebGIS) des Nationalparks Hohe Tauern ist unter www.hohetauern.at/mapservice verfügbar. Neben einer klassichen Version für den PC, bieten wir nun auch eine Mobil-Version für Tablet und Smartphone.
GEO Tag der Artenvielfalt 2013 – Nationalpark Hohe Tauern Tirol
7. Tag der Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern
Seit 1999 führt das bekannte Magazin GEO die „Tage der Artenvielfalt“ durch. Nicht nur WissenschaftlerInnen, sondern auch interessierte Hobbyforscher sind herzlich dazu eingeladen, an der Natur-Inventarisierung eines umgrenzten Gebietes mitzuwirken.
Wurden diese Tage der Artenvielfalt bisher in eher niederen Lagen durchgeführt, so geht es im Jahr 2013 hoch hinauf in die Berge der Hohen Tauern – bis zum Gletscherrand des Großvenedigers.
Schlechtes Jahr für die Gletscher im Venedigergebiet
3,7 Millionen m³ „ewiges Eis“ rinnen sprichwörtlich den Bach hinunter - das Äußere Mullwitzkees und das Zettalunitzkees in der Venediger-Gruppe werden seit mehreren Jahren genau untersucht. Die Periode 2011/2012 hat wiederum einen starken Rückgang erbracht.
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Allergiker und Asthma Patienten finden Hilfe im Schaubergwerk Hochfeld
In Kooperation mit dem Nationalpark Hohe Tauern und Hohe Tauern Health führt das Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg eine klinische Studie durch: Winter Exercise & Speleotherapy for Allergy and Asthma.
Ziel dieser Studie ist herauszufinden, ob Höhlentherapie und Bewegung (Wintersport) nachhaltig positiven Einfluss auf das Krankheitsbild Asthma und Hausstaubmilbenallergien haben.
Die Teilnehmer an der Studie verbringen einen zehntägigen aktiven Winterurlaub im Oberpinzgau, dessen Tagesablauf von einem gemischten Wintersportprogamm wie z.B. Alpinskifahren, Schneeschuhwandern oder Langlaufen und einem täglichen Aufenthalt im Schaubergwerk Hochfeld gestaltet wird.
Das Nationalpark-Schaubergwerk Hochfeld in Neukirchen zeichnet sich durch nahezu völlige Staubfreiheit bei hoher Luftfeuchtigkeit und gleichmäßig niedriger Temperatur aus und schafft somit optimale Verhältnisse für Patienten mit Atemwegserkrankungen.
Bartgeier Glocknerlady mit akuter Bleivergiftung eingefangen
Vier Monate nach ihrer Freilassung am 23. Juni in der Nationalparkgemeinde Heiligenblut wurde Bartgeierdame Glocknerlady mit einer akuten Bleivergiftung in Slowenien wieder aufgefunden.
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Ergebnisse des Steinwildmonitorings im Nationalpark Hohe Tauern präsentiert
Das Projekt „Steinwildtelemetrie“ wurde im Jahr 2005 gestartet und sollte die Zusammenhänge der Steinwildpopulationen rund um den Großglockner dokumentieren. Die Ergebnisse wurden heute, Mittwoch, im Rahmen einer Pressekonferenz von Nationalparkreferent LHStv. Ing. Kurt Scheuch, Landesjägermeister Dr. Ferdinand Gorton, Nationalparkdirektor Peter Rupitsch und Wildtiermanagement-Leiter Klaus Eisank vorgestellt.
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Steinwild-Projekt wird die nächsten 5 Jahre von der Stieglbrauerei unterstützt
Mit der Unterstützung des Steinwild-Projekts in den Hohen Tauern setzt die Privatbrauerei Stiegl ihre vor rund 20 Jahren begonnene Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern fort. Am Mittwoch, 17. Oktober 2012 unterzeichneten Landesrätin Dr. Tina Widmann, Vorsitzende des Nationalparkrates Hohe Tauern, Stiegl-Chef Dr. Heinrich Dieter Kiener und Mag. Peter Rupitsch, Geschäftsführer Verein der Freunde des Nationalparks Hohe Tauern den Vertrag.
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Erfreuliches Ergebnis bei den internationalen Bartgeierzähltagen 2012
2012 konnten am 8. Oktober im Österreich 21 verschiedene Bartgeier gezählt werden. Davon:
3 Juvenile
7 Immature
3 Subadulte
8 Adulte
Wir bedanken uns bei allen Beobachtern und Mithelfern!
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Neues Multisensornetzwerk verbindet Technologie und Natur im Nationalpark Hohe Tauern
Das Interreg-Projekt "Intelligentes Multisensornetzwerk" wurde im September 2009 gestartet und vor kurzem abgeschlossen. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Nationalparkreferent LHStv. Kurt Scheuch gemeinsam mit Claudia Prüggler, Geschäftsführerin der Lakeside Labs, Forscher Bernhard Dieber und Nationalparkdirektor Peter Rupitsch am 24. September 2012 das Projekt vor und präsentierten die Ergebnisse.
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Nationalparks Austria vergibt Wissenschaftspreis 2013
Von der Untersuchung xylobionter Käfer im Nationalpark über Analysen der Besucherlenkung und Akzeptanzstudien bis hin zur Erforschung der Wertschöpfung durch den Tourismus in Nationalpark-Regionen: Junge WissenschafterInnen haben jetzt die Chance, mit Abschlussarbeiten, die die sechs heimischen Nationalparks in den Fokus stellen, zu punkten. Alle Werke aus dem Bereich der Natur-, Geistes-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften zählen: Insgesamt werden pro Nationalpark drei Wissenschaftspreise sowie ein Bundeswissenschaftspreis vergeben. Die besten Arbeiten werden von einer hochkarätigen ExpertInnenjury ermittelt und mit einem Preisgeld dotiert.
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Wie hat die Pasterze am Fuße des Großglockners vor rund 7000 Jahren ausgesehen?
Eine Antwort auf diese Frage geben aktuelle Untersuchungsergebnisse vom größten Gletscher der Ostalpen. Ein Forschungsteam der Universitäten Graz und Innsbruck hat Holz- und Torffunde, die durch den Rückgang der Pasterze vom Eis freigegeben wurden, eingehend analysiert.
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Inge und Glocknerlady am Weg in die Selbstständigkeit
Unsere beiden Fleißtaler Geiermädels haben sich zu hervorragenden Fliegerinnen entwickelt. In den ersten drei Wochen nach dem Erstflug bewegten sich die beiden nur in einem Radius von weniger als 500 m um den Freilassungsplatz. Von Tag zu Tag geht es jetzt immer höher und weiter. Kontrolliert und beobachtet von unserem Bartgeierteam und von zahlreichen Nationalparkbesuchern.
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Symposium for Research in Protected Areas, 10 - 12 Juni 2013
EINLADUNG zum "5. Symposium zur Forschung in Schutzgebieten" vom 10. - 12. Juni 2013 im Nationalpark Hohe Tauern. Bewerben kann sich jede/-r WissenschaftlerIn, deren/dessen Forschungsarbeiten einen Bezug zu Schutzgebieten haben. Stellen Sie Ihren Beitrag einem internationalen Publikum vor. DEADLINE für Ihre Bewerbung: 19. Oktober 2012! Nähere Informationen zum "call for contributions" finden Sie hier.
Junge Bartgeier lernen fliegen!
Ziemlich genau vier Monate nach ihrem Schlupftermin starten die jungen Bartgeier ihre ersten Flugversuche. Glocknerlady und Inge, die im großen Fleißtal ausgewilderten Jungvögel haben mittlerweile das Fliegen versucht, ebenso wie der Wildvogel aus den östlichen Hohen Tauern, der „Primus“ getauft wurde. „Der erste Flug junger Bartgeier ist meistens sehr kurz, etwas wackelig mit einer unsanften Landung“, erzählt Bartgeierbetreuer Michael Knollseisen.
Ein Blick in 10.000 Meter Tiefe – Mineralienforschungsprojekt im Nationalpark Hohe Tauern
Die Hohen Tauern sind bei geologisch Interessierten nicht nur aufgrund des Tauernfensters bekannt, sondern auch wegen des Vorkommens zahlreicher Mineralien. Die Universität Graz erforscht nun eine der derzeit größten bekannten Klüfte direkt am höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner.
Bartgeierdamen Glocknerlady und Inge ausgewildert
Seit über 20 Jahren wird der größte Greifvogel Europas, der Bartgeier, wieder in den Alpen angesiedelt. Glocknerlady und Inge bekamen ein neues Zuhause im Heiligenbluter Fleißtal.
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