Die im Jahre 2001 begonnene Zusammenarbeit mit der Kärntner Jägerschaft, bei der Umsetzung des Wildtiermanagement in den Nationalparkrevieren, wird fortgesetzt. Am 17. Dezember 2008 unterzeichneten der Nationalparkreferent LHStv. Dipl.-Ing. Uwe Scheuch und Herr LJM Dipl.-Ing. Ferdinand Gorton im Schloss Mageregg die Verlängerung des Übereinkommens für die neue Jagdpachtperiode 2011 bis 2020.
Damit wird auch in der nächsten Jagdpachtperiode (2011 bis 2020) ein nationalparkgerechtes Wildtiermanagement, in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern, ermöglicht. Gleichzeitig ist damit dir Fortführung der „internationalen Anerkennung" des Kärntner Anteils des Nationalparks Hohe Tauern, gemäß den weltweit gültigen Kriterien der IUCN (Weltnaturschutzorganisation) für die Kategorie II - Nationalpark, sicher gestellt.
Der Kärntner Nationalparkfonds beabsichtigt auch in der nächsten Jagdpachtperiode wieder 22.000 ha in der Kernzone anzupachten und auf diesen Flächen die herkömmliche Jagd durch ein nationalparkgerechtes Wildtiermanagement umzusetzen. D.h. regulierende Eingriffe werden nur mehr beim Schalenwild (Hirsch und Gämse) durchgeführt.
Diese Partnerschaft zwischen Jägerschaft und Nationalpark ist einzigartig und zu einem Modellfall für Europa geworden.





