Das diesjährige länderübergreifende Steinwildsymposium fand am 18. Juni 2011 in Heiligenblut statt. Die Veranstaltung begann mit einer morgendlichen Steinwildbeobachtung auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.
Der Obmann der Steinwildhegegemeinschaft Großglockner, Herr Hans Pichler, konnte drei hochkarätige Referenten begrüßen. Dr. Wolfgang Platter (Nationalparkdirektor Stilfser Joch) berichtete über die Steinwildsituation in Südtirol. Dr. von Hardenberg (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Gran Paradiso) präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse über die Entwicklung des Steinwildes im Nationalpark Gran Paradiso, wobei er besonders auf mögliche Ursachen für die Rückgänge der Bestände einging. Dr. Gunther Greßmann (Wildbiologe in der Nationalparkaverwaltung Tirol) gab einen Überblick über die Steinwildpopulationen in Österreich.
Präsentiert wurden auch die Ergebnisse der Steinwildzählungen in den Hohen Tauern.
„2010 wurde ein gesunder Steinwildbestand von ca. 250 Stk. Steinwild auf der Kärntner Seite des Nationalparks gezählt“, so der neue Geschäftsführer Markus Lackner von der Steinwildhegegemeinschaft Großglockner. Die nächste bundesländerübergreifende Zählung findet am 2. Juli 2011 statt.
An dieser überaus interessanten Veranstaltung nahm auch Landesjägermeister DI Dr. Ferdinand Gorton teil, der in seinen Grußworten die gute Zusammenarbeit mit der Steinwildhegegemeinschaft Großglockner hervorhob.





