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Rauriser Junggeier entwickelt sich prächtig

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Der junge Wildvogel in Rauris entwickelt sich prächtig und wird täglich mehrfach mit Nahrung versorgt. Der Horst ist im Unterschied zum letzten Jahr sehr entlegen und gut verborgen. Laut genetischer Analyse von 2010 gesammelten Federn von den Elterntieren handelt es sich beim Männchen nach wie vor um Andreas Hofer (Rauris 1996). Das Weibchen stammt ebenfalls vom Alpenzoo Innsbruck ab, allerdings kann aufgrund der Genetik leider nicht klar zwischen den vier Schwestern Ellen, Fritz, Alexa und Colleen (alle Rauris, Ende der 1980er Jahre) unterschieden werden. Über die Sommermonate wird in Rauris wieder eine Beobachtungsstation eingerichtet.

Der letztjährige Jungvogel, der einjährige Kruml (Rauris 2010), wird immer wieder in den Hohen Tauern gesichtet. Im Hollersbachtal wird derzeit gehäuft der „Osttiroler“ Altvogel beobachtet. Weibchen Tschadin (Kals 2010) besuchte kürzlich das Gasteiner Tal und zuletzt konnte ein subadulter Bartgeier im Lungau fotografiert werden.

Am 21. Juni findet im NP-Forschungsrevier Habachtal (Oberpinzgau) die heurige Bartgeierfreilassung statt. Um 11:00 Uhr werden die beiden Junggeier (aus Spanien und Berlin stammend) im Bereich „Moaralm“ markiert und anschließend in ihre Freilassungsnische getragen. Den ganzen Sommer über können die Jungvögel von der Beobachtungsstation „Moaralm“ aus beobachtet werden. Jeden Mittwoch findet zusätzlich eine geführte Bartgeier- und Wildtiersafari statt.

Am 14. Mai konnte der erste, einzelne Gänsegeier im Rauristal beobachtet werden.