Die jetzige und zukünftige Rolle der Schutzgebiete als Teil des ökologischen Netzwerkes im Alpenraum ist das Kernthema der internationalen Tagung „Zukunft der Schutzgebiete“ am 3. und 4. Mai 2011 im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz.
Die Tagung stellt aktuelle Projekte und Initiativen zum Ökologischen Verbund in Europa, im Alpenraum und rund um den Nationalpark Hohe Tauern vor. Neueste Ergebnisse werden präsentiert und zukünftige Herausforderungen für die Schutzgebiete diskutiert.
Wie wichtig ein Verbund der alpinen Schutzgebiete ist, zeigen mannigfaltige Beispiele. So kann beispielsweise auch der Nationalpark Hohe Tauern trotz seiner Ausdehnung als größtes Schutzgebiet der Alpen vielen Arten nur Teillebensräume bieten. Das Streifgebiet eines Bartgeiers kann mehrere 100 km² groß sein und der Aktionsradius eines Luchses bis zu 1.000 km² umfassen. Derartigen Raumansprüchen kann ein einzelnes Schutzgebiet nicht gerecht werden. Letztendlich kann die einzigartige Biodiversität der Alpen nur mit Hilfe eines funktionierenden ökologischen Netzwerkes gesichert werden.
Im Rahmen der Tagung wird das Pilotprojekt „Mehr Lebensraum für das Auerwild“ mit einem öffentlichen Abendvortrag und einer Exkursion vorgestellt. Bei der Exkursion wird die optimale Lebensraumgestaltung für Auerwild und Weidetiere auf einer konkreten Almfläche in der Nationalparkgemeinde Obervellach (Kaponig) gezeigt und gleich praktisch umgesetzt.
Termin:
Dienstag, 3. Mai 2011, Beginn: 11:00 Uhr
Mittwoch, 4. Mai 2011, Ende: ca. 14.00 Uhr
Ort:
BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz, 9822 Mallnitz
Teilnahmegebühr:
€ 0,-
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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des „Alpine Space“ EU-Projektes „ECONNECT“ statt und wird aus den Mitteln des Projekts finanziert (www.econnectproject.eu ).





