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Sommer/Tirol: Hochschoberrunde II
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Info
1. Tag:
Gleich zu Beginn peilen wir den höchsten Punkt der Schobergruppe an - und zwar über die Wangenitzseehütte, 2508 m, die wir auf dem Steig Nr. 939 und dem weiter oben einmündenden Zinkenweg (Nr. 917) über die Untere Seescharte erreichen. Die Tour auf das 3283 m hohe Petzeck ist nicht besonders schwierig, weist aber vor dem Kruckelkar eine gesicherte Felsstelle und einen Eisfleck unter dem Gipfel auf. Als Alternative bietet sich eine Runde um den Wangenitzsee an - halb Spaziergang, halb Klettersteig samt Hängebrücke (1 h).
2. Tag:
Auf dem Pfad Nr. 916 am Kreuzsee vorbei und über das gleichnamige Schartl ins Perschitzkar. Auf dem rechts abzweigenden Holländerweg (Nr. 923) in die Hohe Gradenscharte, 2803 m. Nordseitiger Abstieg durch eine steile, meist schneegefüllte Rinne (Stahlseile, oft Pickel notwendig) und durch das Vorfeld des Gradenkees zur Adolf-Noßberger-Hütte, 2488 m. Vom Kreuzseeschartl lässt sich der Hohe Perschitzkopf, 3125 m, über seinen treppenartig geschichteten Südgrat erklettern (Schwierigkeitsgrad 1+).
3. Tag:
Von der Adolf-Noßberger-Hütte, 2488 m geht es über die Niedere Gradenscharte wieder zurück ins Debanttal. Als Höhepunkt dieses Tages empfiehlt sich die Ersteigung des Keeskopfs, 3081 m. Der Abstieg vom Keeskopf gestaltet sich nicht schwierig und man kann den Tag bei der Lienzer Hütte, 1977 m gemütlich ausklingen lassen.
4. Tag:
Heute geht es auf die 3206 m hohe Glödisspitze, dem wohl markantesten Berg der Schobergruppe. Der Anstieg über den Südostgrad ist seit einigen Jahren durch ein ca. 400m langes Fixseil gesichert. Ein Klettersteigset ist empfehlenswert. Abstieg auf der gleichen Route. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute und retour zur Lienzer Hütte, 1977 m.
5. Tag:
Auf dem Franz-Keil-Weg (Nr.914) wandern wir ins Gartl hinauf. Von dort geht's rechts auf dem Steig Nr. 912 gegen das Schobertörl aufwärts, bis man links weglos durch die Ostflanke und ziemlich in der Falllinie auf den 3240 m hohen Hochschober klettern kann. Alternativ kann man - sich rechts haltend - durch das steile Kar zwischen dem Klein- und dem Hochschober ansteigen und dann links über den Grat - eine wahre „Himmelsleiter" über dem nordseitigen Hanggletscher! - auf den Hauptgipfel klettern. In jedem Fall sind Stellen im 1. Schwierigkeitsgrad zu überwinden. Markierter Abstieg über den stellenweise gesicherten Westgrat zur Staniskascharte, links zur Schoberlacke hinab und weiter zur Hochschoberhütte, 2322 m.
6. Tag:
Als Ausklang verbleibt die Wanderstrecke über das „doppelte" Leibnitztörl, 2591 m (mit dem kleinen Gartlsee dazwischen). Der sanft absinkende Weg Nr. 914 leitet uns zur Lienzer Hütte. Auf dem Fahrweg oder - etwas länger, aber schöner - auf dem Natur- und Kulturlehrweg zum Ausgangspunkt zurück.
Termin(e)
Treffpunkt
Dauer
Teilnehmer
Kosten
Information und Anmeldung
Kirchplatz2, 9971 Matrei i.O.
Tel.: ++43(0)4875/5161-10
Fax.: ++43(0)487575161-20
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
internet: www.hohetauern.at





