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Almen des Jahres
Nachhaltige Almwirtschaft wird im Nationalpark nicht nur gefördert sondern auch prämiert!
Auch in den kommenden drei Jahren unterstützt Milka den Nationalpark Hohe Tauern in dem Bemühen das Bewusstsein für Österreichs Almen zu stärken. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört weiterhin die Kür der Almen des Jahres. Zusätzlich wird heuer erstmals auch das Projekt "FreiRaum Alm" finanziell unterstützt, das sich der Almpflege, der Errichtung von Almcamps und dem Ausbau von Bildungsmaßnahmen widmet.
Für Kraft Foods ist Verantwortung ein grundlegendes Unternehmensprinzip, vor allem in den Bereichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Deswegen besteht seit 2007 eine intensive Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern. Die Kooperation stellt den Schutz der Natur - insbesondere der Almen -, aber auch das Thema "Gesunde Lebensweise und die Bewegung in der freien Natur" in den Mittelpunkt.
Hauptpunkte der Kooperation
Kür zur "Alm des Jahres" 
Zu den wichtigsten Maßnahmen der Kooperation zählt die Kür zur "Alm des Jahres", die von Kraft Foods und dem Nationalpark gemeinsam durchgeführt wird. Nach vom Nationalpark Hohe Tauern festgelegten Kriterien werden jährlich jene Almen ausgezeichnet, die mit ihrem Bekenntnis zur charakteristischen Almwirtschaft einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und des Landschaftsbildes leisten und sich dadurch für den nachhaltigen Schutz der Alpen einsetzen.
Siegeralmen 2011
Die Wirtsbaueralm in Kärnten
Die Wirtsbaueralm von Bernhard Lackner liegt auf 1.745m Seehöhe bei Heiligenblut, ist 1910 mit Lärchenholz erbaut worden und seitdem auch im Familienbesitz. Seit Mitte der 70er Jahre wird die Hütte als Jausenstation genutzt und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer. Bernhard Lackner bewirtschaftet mit seiner Familie die Alm, die Mitglied der AG Malesischkalpe mit einer Gesamtfläche von 301ha ist. Dabei helfen auch regelmäßig die Besucher, die gerne einen Einblick in die Almarbeit bekommen. Bei spektakulärer Aussicht auf die herrliche Umgebung werden von Bernhard Lackner bodenständige Hausmannskost und zünftige Brett’ljausen serviert.
Die Veitenalm in Salzburg
Die Veitenalm von Josef und Heidi Lerch liegt am Taleingang des Krimmler Achentals auf 1578m Seehöhe und befindet sich seit 1890 im Familienbesitz. Mit der Hilfe ihrer Kinder und von Hund Nelly kümmern sie sich um die 1,62 ha große Almfläche und die Milchkühe. Besonders bemerkenswert ist, dass ihre Söhne Martin und Stefan gerade an einem Wasserkraftwerk für die Alm arbeiten, um das Dieselkraftwerk zu ersetzen. Diese Familie arbeitet also ständig daran, ihren Almbetrieb so nachhaltig wie möglich zu bewirtschaften.
Die Glanzalm in Tirol
Die Alm von Ernst und Johanna Blaßnig liegt auf einem Bergrücken zwischen Isel- und Defreggental im Gemeindegebiet von Hopfgarten. Auf 1974m Seehöhe entstehen ausschließlich hochwertige Produkte aus dem eigenen, kontrollierten Biobetrieb. 4 Milchkühe und 15 Stück Jungvieh verbringen jedes Jahr den Sommer auf der Alm. Die Familie Blaßnig legt großen Wert auf die Erhaltung wertvoller Landschaftselemente – deswegen hat sie in den letzten Jahren sowohl das Stall- als auch das Almgebäude gemäß der reginaltypischen Bauweise neugestaltet.
Sonderpreis an die Litzlhofalm in Salzburg
Die Alm der Familie Anton und Marianne Pichler ist 234ha groß und liegt auf einem Gebiet von 1700-2000m Seehöhe am Talschluss des Rauriser Seidlwinkltals und ist ausschließlich zu Fuß erreichbar.
Das besondere an dieser Alm ist, dass sie zwar in Salzburg liegt, ihre Besitzer aber Kärntner sind. Die Alm verfügt über ein eigenes Wasserkraftwerk, das den vollkommen energieautarken Betrieb der Alm gewährleistet. Anton und Marianne Pichler legen ihre Alm jeden Sommer in das Geschick zweier junger Sennerinnen, die in den drei Sommermonaten die Verantwortung für Hütte, Vieh, Käse und Hund tragen. Von ihren 20 Kühen produzieren 10 täglich 200l Milch, die zur Gänze zu Käse und Butter verarbeitet werden. Außerdem bietet die Familie Pichler auf ihrer Alm die Jausenklassiker Brot, Speck und Hauswürstel vom eigenen biologischen Heimbetrieb an.
Siegeralmen 2010
Kärnten: Die Winklerner Alm im oberen Mölltal liegt auf einer Seehöhe von 1.976 m. Sie hat ein Gesamtausmaß von 1.400 ha und wird als Almgemeinschaft betrieben. Rund 233 Schafe, 9 Pferde und 180 Rinder (Fleckvieh, Charolais, Grauvieh und die bereits gefährdete Rinderrasse Pinzgauer) werden von den Betreibern der Almhütte, Josef Pichler und Brigitte Suntinger, und deren Sohn Benjamin liebevoll betreut.
Detailinfos Winklerner Alm 1.31 Mb
Salzburg: Die Finkalm im Untersulzbachtal wird von Familie Mair bewirtschaftet und zählt zu den wenigen noch voll bewirtschafteten und milchverarbeitenden Betrieben im Salzburger Nationalparkgebiet. Die Almhütte wurde 1807 gebaut und befindet sich seit 1904 im Familienbesitz. Die Milch der 22 Kühe wird zu Pinzgauer Käse, Butter und Joghurt verarbeitet und ausschließlich - neben Karreespeck und selbst gebrannten Schnäpsen - auf der Alm vermarktet.
Tirol: In Osttirol auf 1.948 m Seehöhe liegt die Arnitzalm in Matrei. Sie ist im Besitz von sechs Bauern aus dem Ortsteil Ganz in der Gemeinde Matrei. Die Weideflächen werden gemeinschaftlich bewirtschaftet, das Melken der Kühe sowie die Betreuung des Almviehs erfolgt hingegen durch die jeweiligen Bauern. Im Sommer werden ca. 25 Milchkühe, 70 Galtrinder, 120 Schafe und 10 Milchziegen gehalten.
(Detailinfos Arnitz Alm) 1.18 Mb
Siegeralmen 2009
Kärnten: Die auf 1.757 m Seehöhe gelegene Jamnigalm der Familie Salentinig im Mallnitzer Tauerntal in Kärnten konnte mit ihrer faszinierenden Kulturlandschaft aus almtypischen Landschaftselementen wie Bergmähder, Sumpfwiesen und einem Lärchen- und Zirbenblockwald punkten.
Salzburg: Die Modereggalm im salzburgischen Hüttschlag im Großarltal liegt auf 1.720 m Seehöhe. Am Rande des Nationalparks Hohe Tauern gelegen, ist die Modereggalm nur zu Fuß erreichbar.
Tirol: Die Arventalalm im Osttiroler Defreggental ist die am höchsten gelegene Sieger-Alm und befindet sich auf beachtlichen 2.200 m Seehöhe. Die Alm ist in Besitz von 50 Südtiroler Bauern aus dem angrenzenden Ahrntal und wird von Familie Eder generationsübergreifend bewirtschaftet.
(Detailinfos zu den Siegeralmen 2009) 3.71 Mb
Siegeralmen 2008
Kärnten: Die Pichleralm der Familie Thaler liegt auf 1.920 Höhenmetern im Kärntner Teil des Nationalparks Hohe Tauern.
Salzburg: Die Jaidbachalm von Rudi und Gerda Steger liegt eingebettet in die Almweiden und Hochgebirgswiesen des Krimmler Achentales, sie erstreckt sich vom Talboden auf rund 1.700m bis an den Gletscherrand auf 2.500m Seehöhe.
Tirol: Die Zedlacher Alm der Gemeinschaft der Almbauern erstreckt sich im extrem abgelegenen Frosnitztal über 1.600 Hektar in 1.850 bis 2.770 Höhenmeter.
(Detailinfos zu Siegeralmen 2008) 235.10 Kb
Siegeralmen 2007
Kärnten: Die Glockner Sennerei - Knapp Kasa wird von Theresia und Leonhard Ebner bewirtschaftet und liegt auf 2120 Metern in der Nähe der Großglockner Hochalpenstraße im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern.
Salzburg: Die Palfneralm mit ihrer typischen Form der Alpswirtschaft prägt das Seidlwinkltal sehr stark und wird seit 70 Jahren von der Familie Wölfler durchgehend als Milchviehalm bewirtschaftet.
Tirol: Die Hofalm mit einer Fläche von 1013,05 Hektar befindet sich am Talschluss des Debanttales in der Nationalparkgemeinde Nussdorf und ist im Besitz der Agrargemeinschaft Hofalpe.
(Detailinfos zu Siegeralmen 2007) 1.75 Mb
Schautafeln
Noch mehr Informationen rund um die Almen in der Nationalparkregion erhalten die Besucher bei den Milka-Schautafeln, die bei den jeweiligen Siegeralmen aufgestellt wurden und einen Einblick in die traditionelle Almwirtschaft geben.
Nationalpark mal 500 Millionen
Und um dem Nationalparkgedanken eine noch stärkere Stimme zu verschaffen ist seit 2007 das Nationalpark-Logo auf 500 Millionen Milka Tafeln in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu finden. So konnten noch mehr Menschen auf die außergewöhnliche Nationalpark-Welt und deren Bedeutung für unseren Lebensraum aufmerksam gemacht werden.
Milka Alpine Truck Tour
Doch nicht nur in Österreich, in ganz Europa soll das Bewusstsein für die einzigartige Landschaft, die den Nationalpark prägt und die für Milka steht, geschaffen werden. Der Milka Alpine Truck, der jedes Jahr in verschiedenen europäischen Ländern Halt macht, ermöglichte großen und kleinen Besuchern, die Alpenwelt mit allen Sinnen zu erleben.
Darüber hinaus werden einwöchige Reisen für die ganze Familie in Nationalparkcamps verlost. Denn langfristig profitieren die Almen und ihre Besitzer am meisten davon, wenn eine breite Öffentlichkeit den Wert der Alpenwelt erkennt und sich möglicherweise selbst für deren Schutz engagiert beziehungsweise durch entsprechendes Verhalten unterstützt.




