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Klimaschutz im Nationalpark

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Landesrätin Doraja Eberle ließ sich von NP-Direktor Wolfgang Urban über das Projekt Klimaschule informieren und ist überzeugt, dass der Umgang mit unserem Klima Sensibilisierung und Bewußtseinsbildung braucht.

Eberle will mit Nationalpark Umweltbildung Zeichen für Klimaschutz setzen

In Kopenhagen verhandelt zurzeit die ganze Welt über längst fällige Maßnahmen zur Rettung unseres Planeten Erde vor dem globalen Klimakollaps. Nur gemeinsame und wirklich global wirksame Maßnahmen wie drastische Einschnitte und Veränderungen in Industrie und Verkehr werden die fortschreitende Erderwärmung noch stoppen bzw die Auswirkungen abmindern können, das ist klar. "Aber neben all den technischen Möglichkeiten, dürfen wir für die nachhaltige Wirksamkeit nicht vergessen, das Bewusstsein für einen sorgsamen Umgang mit unserer Erde schon bei unseren Kindern wachsen zu lassen", so Nationalpark Landesrätin  von Salzburg, Doraja Eberle. "Mit der Nationalpark Klimaschule wollen wir im Rahmen der Nationalpark Umweltbildung ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und einen kleinen regionalen Beitrag zur Bewusstseinsbildung schaffen".

Im Nationalpark Hohe Tauern gehört neben dem Schutzgebietsmanagement und dem wissenschaftlichem Arbeiten die Umweltbildung und Besucherinformation zum Kerngeschäft. Es ist selbstverständlich, dass sich der Nationalpark dabei auch aktuellen Umweltthemen widmet, so Eberle. ‚Erlebnis + Wissen = Handlungsbewusstsein' - auf dieser einfachen, aber bereits vielfach erprobten und bewährten Formel der Umweltpädagogik wird aufgebaut.

Im Nationalparkzentrum in Mittersill kann man nicht nur anhand des Pasterzen-Zeitrades die Klimaveränderungen der letzten 20.000 Jahre anschaulich erleben, die Nationalparkverwaltung hat darüber hinaus für alle Schulen, die den Nationalpark besuchen wollen auch ein Nationalpark ScienceCenter eingerichtet, in dem neben der Geologie und Ökologie, dem Klima ganz besonders viel Raum gewidmet wird. Sogar eine voll funktionsfähige Wetterstation im Außenbereich des Nationalparkzentrums wurde errichtet und die hier gemessenen meteorologischen Daten können online mit jenen vom Observatorium am Rauriser Sonnblick in 3.106m Seehöhe und einer Wetterstation auf Spitzbergen verglichen werden. Einfache Computermodelle ermöglichen, Nord- und Südabdachung der Hohen Tauern online zu vergleichen, die Entstehung des Föhns zu verstehen und vieles mehr. In einer sauberen und einer CO2 angereicherten Athmosphäre kann der unterschiedliche Temperaturanstieg bei Sonneneinstrahlung direkt am Elektrothermometer mit verfolgt werden.

Rund 25.000 SchülerInnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden jährlich im Rahmen der Nationalpark Umweltbildung seitens der Nationalparkverwaltung in Mittersill betreut. Das sind Erfolgszahlen, welche die hohe Qualität beweisen und hoffen lassen, dass die kommenden Generationen wesentlich sensibler mit unserem Planeten Erde und der einzigartigen Schöpfung umgehen.

PädagogInnen aus Nah und Fern haben die neuen Möglichkeiten nicht nur besichtigt, sondern selbst ausprobiert und bestätigen die Erfolgsaussichten, damit Bewusstseinsbildung im wahrsten Sinne des Wortes zu leisten. Bewusstseinsbildung war und ist die Stärke der Nationalpark Umweltbildung und das beste ist gerade gut genug, wenn es – ganz im Sinne der weltweiten Nationalparkidee – darum geht, den kommenden Generationen eine intakte Umwelt und Natur weiter zu geben.

Foto (NPHT): Landesrätin Doraja Eberle ließ sich von NP-Dir Wolfgang Urban über das Projekt "Klimaschule" informieren und  ist überzeugt, dass der Umgang mit unserem Klima Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung braucht.