Nationalpark Hohe Tauern - News-Artikel 2013



Jagdbeirat tagte in Mallnitz

Jagdbeirat tagte in Mallnitz

Der für den Kärntner Nationalparkfonds eingerichtete Jagdbeirat, bestehend aus  Vertretern der Kärntner Jägerschaft, der Behörde, der Land- und Forstwirtschaft sowie der Grundeigentümer, hat vor kurzem seine Jahressitzung abgehalten und über aktuelle Maßnahmen im Bereich des Wildtiermanagements diskutiert.

Die Nationalparkverwaltung berichtete u.a. über die laufenden Forschungsprojekte wie „Rotwildtelemetrie im Mallnitzer Seebachtal“, „Lebensraumgestaltung Auerhuhn“, „Steinwildforschung rund um den Großglockner“, „AVIFAUNA - Bestandserhebung der Hühnervögel“ und über die geplante Gamswildstudie im Hegering Heiligenblut.

Weiters wurde über die Verwendung von bleifreien Jagdgeschossen, die einen Beitrag zum Artenschutz und ein besseres Image der Jagd bewirken können,  diskutiert. Neben illegalen Abschüssen ist Bleivergiftung die häufigste Todesursache bei Bartgeiern und Steinadlern. Blei ist ein giftiges Schwermetall und hat schwerwiegende Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem und auf die Nahrungsaufnahme. Zunehmend häufiger wird Wildbret bei Lebensmittelkontrollen aufgrund von Bleibelastung beanstandet.

Der Nationalpark Hohe Tauern geht dabei mit gutem Vorbild voran: in allen Kärntner Nationalpark-Revieren wird bei der Durchführung von Regulierungsabschüssen – sofern solche erforderlich sind – bleifreie Munition verwendet.  

Zum Abschluss berichtete der Obmann der Steinwildhegegemeinschaft Großglockner, Hans Pichler, über das Steinwildmanagement im Oberen Mölltal und rundete die Sitzung mit interessanten Daten und Fakten zum Steinwild ab.

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