Nationalpark Hohe Tauern - News-Artikel 2013



Nationalparkrat beschließt Budget und Projekte für 2013

v.l.: DI Rupert Linder, Lebensministerium, LR Dr. Tina Widmann, Ratsvorsitzende, LR Mag. Thomas Pupp (Tirol) und Dr. Gerold Glantschnig (i.V. von Nationalparkreferent Ing. Kurt Scheuch/Kärnten)

Mit einem Budget von Euro 611.000,-- für länderübergreifende Projekte werden auch 2013 besonders wieder in den Bereichen Forschung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit wichtige Maßnahmen für das Schutzgebiet fortgeführt bzw. umgesetzt.
Landesrätin Widmann präsentierte in der Sitzung die Schwerpunkte für das kommende Jahr: Das internationale Monitoring und Maßnahmen zur Anhebung der genetischen Vielfalt des Bartgeiers und die Weiterführung der Biodiversitätsdatenbank am Haus der Natur – die sogenannte Buchhaltung der Natur - sind dabei Meilensteine.

Auf Einladung der turnusmäßigen Ratsvorsitzenden Landesrätin Dr. Tina Widmann fand am 7. Dezember 2012 die 17. Sitzung des Nationalparkrates im Nationalparkzentrum Mittersill statt. Die Salzburger Landesrätin zog gemeinsam mit Bundesvertreter Dipl.-Ing. Rupert Lindner und Landesrat Mag. Thomas Pupp eine positive Bilanz über die Leistungen im Jahr 2012. „Auch heuer konnten wieder bedeutende Projekte in Angriff genommen und umgesetzt werden. Besonders im Bereich Forschung sind viele Projekte nur sinnvoll, wenn sie gemeinsam und über die gesamte Größe des Schutzgebietes umgesetzt werden können“, so Widmann, die sich im Namen des Landes Salzburg bei den Ländern Tirol und Kärnten für die konstruktive Zusammenarbeit bedankte.

Mit einem Budget von Euro 611.000,-- für länderübergreifende Projekte werden auch 2013 besonders wieder in den Bereichen Forschung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit wichtige Maßnahmen für das Schutzgebiet fortgeführt bzw. umgesetzt. Die Einnahmen hierfür fließen aus Zuwendungen von Bundes- und Ländermitteln aber auch aus EU-Mitteln.

Landesrätin Widmann präsentierte in der Sitzung die Schwerpunkte für das kommende Jahr: Das internationale Monitoring und Maßnahmen zur Anhebung der genetischen Vielfalt des Bartgeiers und die Weiterführung der Biodiversitätsdatenbank am Haus der Natur – die sogenannte Buchhaltung der Natur - sind dabei Meilensteine. Im Bartgeierprojekt ist es ein Ziel drei selbständige reproduzierende Brutpaare in Österreich zu etablieren, damit der Bestand als gesichert gilt. 2013 wird es wieder einen GEO Tag der Artenvielfalt geben, dessen wichtige wissenschaftliche Ergebnisse in die Biodiversitätsdatenbank einfließen werden.

„Zentrale Aufgabe eines jeden Nationalparks ist es, die faszinierende weltweite Nationalparkidee den Menschen näher zu bringen. Hierzu investieren die einzelnen Nationalparkverwaltungen in Salzburg, Kärnten und Tirol sowohl in gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch in modernste Infrastruktur - von Lehrwegen bis zum künftigen Nationalpark 360° im Nationalparkzentrum in Mittersill“, so Ratsvorsitzende Widmann. Auch die Homepage des Nationalparks Hohe Tauern (www.hohetauern.at) wurde 2012 vollständig aktualisiert und ein neues Portal (www.nationalparkerlebnis.at) stellt nun das Besuchsangebot an Führungen, Besucherzentren und Lehrwegen professionell in Szene. Als nächsten Schritt möchte Widmann eine optimale Verlinkung mit den Tourismusregionen schaffen, um den interessierten Gästen ein umfassendes Service und Einstiegsportal von der Nationalparkidee bis zum Urlaub in der Nationalparkregion bieten zu können.

Der Nationalparkrat als höchstes Entscheidungsgremium im Nationalpark Hohe Tauern, dessen Aufgaben seit 1994 mit Staatsvertrag zwischen der Republik Österreich und den Bundesländern Kärnten, Salzburg und Tirol festgelegt sind, besteht aus 4 stimmberechtigten Mitgliedern, dem Umweltminister und den 3 für den Nationalpark in den 3 Bundesländern ressortzuständigen Mitgliedern der Landesregierungen. Alle 2 Jahre wechselt die Vorsitzführung unter den LandespolitikerInnen. Darüber hinaus sind je drei Vertreter der Gemeinden, der Grundeigentümer, des Naturschutzes und der zuständigen Fachabteilungen der Landesregierungen beratend involviert.

 Foto (NPHT) v.l.n.r.:

DI Rupert Linder, Lebensministerium, LR Dr. Tina Widmann, Ratsvorsitzende, LR Mag. Thomas Pupp (Tirol) und Dr. Gerold Glantschnig (i.V. von LR Ing. Kurt Scheuch/Kärnten)

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