Bachforelle

Bachforelle

Salmo trutta f. fario

30-60 cm lang. Lang gestreckter, seitlich abgeflachter Körper. Flanken silbrig mit schwarzen und roten Punkten. Fettflosse. 
Leitfisch der Forellenregion der Fließgewässer, Charakterart unserer Gebirgsbäche. Bevorzugt kühles, sauberes, sauerstoffreiches Wasser. Auch in Bergseen. Bis über 2000 m Höhe. Nahrung: Insektenlarven, Fischeier, Kleinfische, Frösche. Benötigen reich strukturierte Bäche mit Versteckmöglichkeiten. Revierbildend. Zum Laichen (Okt-Dez) ziehen sie stromaufwärts in höher gelegene Bachabschnitte. Die Weibchen schlagen schüsselartige Gruben in den Grund und legen ihre Eier (1500-2000/kg) hinein

Weiterlesen: Bachforelle

Bachsaibling

Bachsaibling

Salvelinus fontinalis

30-50 cm lang. 1-3 kg schwer. Hochrückiger als die Forelle. Endständiges Maul. Grau mit heller Musterung. 
Stammt aus Nordamerika, Ende des 19. Jh. in Europa eingeführt. Nahrung: Insektenlarven, Kleinfische. Färbung von Population zu Population verschieden. Lebt an ähnlichen Standorten wie die Bachforelle und hat ähnliche Nahrungsansprüche. Verträgt auch sauerstoffärmeres und saures Wasser. Benötigt keinen reich strukturierten Lebensraum wie die Bachforelle und kann daher auch in regulierten Wasserläufen leben. Laicht von Okt-Dez. Schlägt eine Laichgrube in den Gewässergrund. 2000 Eier/ kg.

Weiterlesen: Bachsaibling

Seesaibling

Seesaibling

Salvelinus alpinus

20-50 (-75) cm lang. 1,5-3 (max. 10) kg. Langgestreckter Körper. Blaugrün bis braun mit hellen Punkten. Bauch weißlich bis gelborange. 
Bevorzugt tiefe, klare, kalte, sauerstoffreiche Seen mit steilen Ufern. Der am weitesten in den Norden vordringende Süßwasserfisch. Während der Eiszeit gelangte er in manche Alpenseen. Seit dem Mittelalter als Speisefisch in Seen ausgesetzt. Galt damals als edelster Speisefisch (Fisch der Fürsten). Nahrung: Insektenlarven, Zooplankton, Kleinfische. In nahrungsarmen Bergseen bilden sich Kümmerformen (sog. Schwarzreuter). Laicht von Sept-Jänner in 20-80 m Tiefe auf Kiesgrund. 3000-4000 Eier/kg.

Weiterlesen: Seesaibling

Regenbogenforelle

Regenbogenforelle

Salmo gairdneri

30-90 cm lang. 1-3 (max. 10) kg schwer. Dicht mit schwarzen Flecken besetzt. Rötlicher Längsstreifen in der Körpermitte. 
Stammt aus Nordamerika. Wurde zur Nutzung als Sportfisch um 1880 in europäischen Gewässern ausgesetzt. Nahrung: Insektenlarven, Zooplankton, Weichtiere, kleinere Fische. Weniger sauerstoffbedürftig und unempfindlicher gegen höhere Wassertemperaturen und Wasserverunreinigungen als die Bachforelle. Stellt geringere Ansprüche an die Gewässermorphologie. Legt im schnellfließenden Wasser ihre Eier in Laichgruben ab (Nov-Mai). 2500-8500 Eier/kg. Große wirtschaftliche Bedeutung in der Fischzucht.

Weiterlesen: Regenbogenforelle

Submit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter