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Bartgeier

Bartgeier

Gypaetus barbatus

Kopf und Unterseite weiß, Oberseite schwarz, schwarzer Augenstreif, schwarzer Federbart, keilförmiger Schwanz, Flügelspannweite -3 m. 
Leben paarweise in großen Revieren (-400 km²) über der Waldgrenze. Brütet von Jänner-Juli in hohen Felswänden. Meist ein Junges, 4 Monate im Nest. Nahrung: Knochen. Besonders dehnbarer Schlund und Magen. Große Knochen werden aus großer Höhe auf Steine fallen gelassen. Ihm wurde der Raub von Lämmern und Kindern nachgesagt, um 1900 ausgerottet. Seit 1978 Projekt zur Wiedereinbürgerung im gesamten Alpenraum. Jungvögel aus Zoos werden in Felsnischen freigelassen und bis zur Flugfähigkeit gefüttert.

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Gänsegeier

Gänsegeier

Gyps fulvus

Weißer Kopf, gelblichweiße Halskrause, Gefieder gelblich- bis rötlichbraun; Jungvögel dunkler; wiegt bis zu 8,5 kg, Flügelspannweite bis zu 280 cm. 
Baut an steilen Abhängen einen Horst in Felsnischen oder Höhlen. Brutzeit von Februar bis Juli, oft in Kolonien mit bis zu 100 Brutpaaren. 1 Ei. Thermikabhängiger Segelflieger, wird bis zu 37 Jahre alt. Nahrung: Aas, v.a. von Huftieren, aber auch kleinen Säugern und Vögeln. Der Gänsegeier kommt im Sommer vom Balkan in die Hohen Tauern, er brütet hier nicht. Im Rauriser Tal und im Hollersbachtal findet man Gemeinschaftsschlafplätze. Die vom Kot weißen Felsen sind schon von weitem erkennbar.

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Steinadler

Steinadler

Aquila chrysaetos

Kräftig gebaut, großer Schnabel, starke Fänge. Spannweite bis 2 m. Dunkelbraunes Gefieder. 
Horste in Felsnischen unterhalb der Waldgrenze. Jagdgebiete oberhalb der Waldgrenze, fliegt mit der schweren Beute nach unten. Nahrung: Säugetiere (bis Rehgröße), Vögel. Im Sommer v.a. Murmeltiere, im Winter Aas. Reviergröße 50-150 km² pro Paar. Mehrere Horste pro Adlerpaar, einer davon wird pro Jahr genutzt. Brütet von Februar bis Juni. 2 Eier. Das stärkere Junge wirft das Schwächere aus dem Nest. Stark durch den Menschen verfolgt. Durch Schutzmaßnahmen haben sich die Bestände erholt.

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Sperber

Sperber

Accipiter nisus

Männchen: Oberseite blaugrau, Unterseite weiß mit rostbraunen Querbinden. Weibchen: Oberseite braungrau, Unterseite graugebändert. Bis 41 cm groß. 
In abwechslungsreichen Nadel- und Mischwäldern (bevorzugt Fichtenwälder), mit Schneisen, Gräben, Lichtungen. Benötigt offene Landschaften zur Jagd. Überraschungsjäger. Außerhalb der Brutzeit auch oberhalb der Baumgrenze. Nahrung: v.a. Vögel (bis Drosselgröße), selten Kleinsäuger. Brütet 1 Mal von April bis Juni. Flaches Nest in Fichten oder Kiefern. 3-7 Eier. Das Weibchen brütet die Eier aus, das Männchen füttert das Weibchen und schläft außerhalb des Nests. Dauerehe. Maximales Alter: 15 Jahre.

 

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