Lärche

Lärche

Larix decidua

10-35 m hoch. Baumkrone schlank-kegelförmig. Nadeln flach, zu 30-40 in Büscheln an Kurztrieben, werden im Herbst abgeworfen. Samenzapfen eiförmig, 2,5-4 cm lang. 
Waldbildend (selten alleine). In 1500 m bis 2100 m mit Fichte (bes. auf Steilhängen und Blockstandorten), an der Waldgrenze zusammen mit Zirbe. Beigemischt in Föhren- und Spirkenwäldern. Als Lichtholz und Rohboden-Pionier besonders auf Lehm- und Tonböden. Das aus dem Lärchenharz gewonnene Terpentin wird in der Volksmedizin und Homöopathie gegen Blasen- und Magenleiden verwendet. Einreibungen helfen bei Nervenschmerzen und Hauterkrankungen. Blüht von März bis Juni, Samenreife: Oktober - November.

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Zirbe

Zirbe

Pinus cembra

12-25 m hoch. Krone zylindrisch, oben abgerundet. 5 Nadeln an einem Kurztrieb, 5-8 cm lang. Zapfen aufrecht, 6-8 cm lang. 
Auf sauren Rohhumusböden. 1500-2300 m. Verbreitung: Alpen (v.a. Zentralalpen), Karpaten. Oft gemeinsam mit der Lärche, bildet die Waldgrenze. Nadeln ertragen bis zu -40°C. Sehr langsamwüchsig, unterliegt daher in tieferen Lagen der Fichte. Wertvolles Holz. Aufgrund der Nutzung durch den Menschen nur noch wenige größere Bestände (z.B. Oberhauser Zirbenwald im Defereggental). Samenverbreitung v.a. durch den Tannenhäher. Bis zu 1000 Jahre alt. Blüht von Juni bis Juli im Abstand von 6-10 Jahren.

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